Monitoring of migratory and wintering waterbirds in Germany
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Waterbird Census
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Data entry in ornitho.de
Monitoring of resting Geese and Swans
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Background and aims
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How to participate
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Data entry in ornitho.de
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jeudi 8 janvier 2015
avinews
Looking back on autumn 2014: Red Kites and White Storks stay longer, Wood Pigeons on the move and Red-footed Falcons in large numbers
Der Herbst 2014 war in Deutschland der zweitwärmste seit Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1881. Auch die Vögel reagierten auf die milden Temperaturen und so gehen wir in unserem aktuellen Rückblick auf die Monate September bis November der Frage nach „Wer blieb länger, wer kam später?“. Eine Reihe von Vogelarten wurde spät im Jahr noch ungewöhnlich zahlreich beobachtet. Besonders auffällig war dies bei Rotmilan und Weißstorch festzustellen. Wir vergleichen die Zahl der Beobachtungen mit der aus dem Herbst 2013. Doch nicht alle Arten waren häufiger als gewöhnlich zu beobachten. Wacholderdrosseln wurden deutlich seltener beobachtet.
Als eine der häufigsten Vogelarten in Deutschland finden Ringeltauben vergleichsweise wenig Beachtung. Ihren mitunter spektakulären Zug innerhalb weniger Massenzugtage schauen wir uns einmal näher an. Wir gehen der Frage nach, ob und wie sich diese Zugereignisse in den Daten von ornitho.de widerspiegeln und welche Aussagen zum Durchzug der Ringeltauben sich gegebenenfalls daraus ableiten lassen.
Bereits 2013 gab es hierzulande ein starkes Auftreten von Rotfußfalken. In diesem Jahr waren die Zahlen nochmals größer, sodass es sich wohl um eine der stärksten dokumentierten Invasionen in Deutschland handelte. In unserem Rückblick befassen wir uns genauer mit dem zeitlichen und räumlichen Auftreten und der Altersstruktur der beteiligten Vögel.
Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Herbst 2014: Rotmilane, Ringeltauben und Rotfußfalken“ können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.
Das komplette Falke-Heft 01/2015 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. über den Habicht als Vogel des Jahres 2015, Seeregenpfeifer in Deutschland, die Herkunft einiger deutscher Vogelnamen, Vögel des Offenlandes und Schleiereulen können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team von ornitho.de und ornitho.lu!
European Bewick’s and Whooper Swan Census 17th/18th January 2015 – help filling the gaps!
Schwäne halten sich während des Tages oft abseits der Gewässer in den Nahrungsgebieten auf landwirtschaftlich genutzten Flächen auf. Ihre Bestände werden daher nur zu einem Teil über die Zählgebietskulisse der Internationalen Wasservogelzählung erfasst. Seit den 1980er Jahren – und seit den 1990er Jahren in fünfjährigem Turnus – werden deshalb spezielle Synchronzählungen von Zwerg- und Singschwan in Europa durchgeführt, um die Bestandsschätzungen auf internationaler Ebene für die Waterbird Population Estimates regelmäßig zu aktualisieren. Die Zählungen werden von der Swan Specialist Group von Wetlands International koordiniert. Am 17./18. Januar 2015 steht nun eine weitere europaweite Erfassung der beiden gelbschnäbligen Schwanenarten an. Für beide Arten ist eine gute Abdeckung wichtig: Beim Singschwan z.B. überwintert rund ein Drittel der nordwesteuropäischen Population in Deutschland, beim Zwergschwan können es in milden Wintern bis zu 20 % sein. Hierzulande zählen wir auch den Höckerschwan mit; er ist mit den beiden anderen Arten oft vergesellschaftet.
Die Zählung findet am selben Wochenende wie die Mittwinterzählung statt, so dass die Abdeckung von vielen Rastgebieten gewährleistet ist. Insbesondere nördlich der Mittelgebirge, wo die großen Zwerg- und Singschwan-Trupps anzutreffen sind, werden jedoch zusätzliche Zählerinnen und Zähler benötigt. Deshalb: Zählen Sie mit beim europaweiten Wochenende der Schwäne!
Auf der Internetseite des DDA haben wir weitergehende Informationen zusammengestellt. Dort finden Sie Informationen zum Hintergrund der Zählung, Erfassungsbögen sowie Hinweise zur Meldung der Daten. Wichtige Hinweise zur Erfassung von Schwänen (Jungvogelanteil, Habitatwahl) finden Sie auch in der Meldung vom 24.11.2014.
Wichtig: Wenn Sie zusätzliche Erfassungen planen und bislang nicht in die Wasservogelzählung etc. eingebunden sind (oder abseits Ihrer Zählgebiete zählen möchten), bitten wir Sie, sich VORHER an Ihren Koordinator zu wenden, damit Doppelzählungen vermieden werden und Zähllücken gezielt geschlossen werden können. Vielen Dank!
Übrigens: Der Bruterfolg der Zwergschwäne in der Brutzeit 2014 scheint im Vergleich zum Vorjahr geringer zu sein: Nach ersten vorläufigen Auswertungen der int. Erfassung am 6./7. Dezember lag der Jungvogelanteil für Deutschland bei unter 11 % (n = 4.000). Im vergangenen Jahr wurden 14,4 % Jungvögel ermittelt. Allen, die sich beteiligt haben, danken wir ganz herzlich für die Unterstützung!
Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe an der europaweiten Schwanenzählung bei hoffentlich herrlichem Wetter am 17./18. Januar 2015!
Attention: les oiseaux ont maintenant une année de plus!
L'âge des oiseaux est indiqué par l'année calendrique: un oiseau né en 2014, est à partir du 1er janvier 2015 dans sa 2e année calendrique.
Par conséquent, un oiseau né déjà en 2013 est dans sa 3e année, et ainsi de suite.
Cette mention est importante pour la mention de l'âge de vos observatios.
tout en vous remerciant,
votre équipe ornitho-de/lu
posté par Christopher König
mercredi 24 décembre 2014
technews
Merry Christmas and all the best for 2015!
Ornitho.de und ornitho.lu können mit viel Freude und großem Dank auf ein weiteres sehr erfolgreiches ornitho-Jahr zurückblicken. Mehr als 4 Millionen Beobachtungen wurden im vergangenen Jahr zusammengetragen, der gesamte Datenschatz wuchs damit auf über 11,5 Millionen Datensätze an! Rund 12.700 Nutzerinnen und Nutzer „füttern“ ornitho mittlerweile mit ihren Vogelbeobachtungen. Im Jahr 2014 hat sich viel getan: Ein Tool zur detaillierteren Eingabe von Daten zu Koloniebrütern wurde zum 1. März hinzugefügt, eine automatische Plausibilitätsprüfung bei der Dateneingabe im Frühjahr eingeführt, die Validierungsmöglichkeiten für die Regionalkoordinatoren weiter verbessert und nicht zuletzt die App „NaturaList“ für Smartphones im Dezember veröffentlicht. Die sehr vielen positiven Rückmeldungen, die uns seitdem erreichten, haben uns sehr gefreut!
Allen, die im zurückliegenden Jahr ornitho mit ihren Beobachtungen unterstützt haben, möchten wir für die große Unterstützung ganz herzlich danken! Die eingehenden Daten werden von rund 330 Regionalkoordinatorinnen und Regionalkoordinatoren gesichtet, die bei Rückfragen auch als Ansprechpartner auf lokaler Ebene zur Verfügung stehen. Ihnen, wie auch den Mitgliedern der Steuerungsgruppen, gilt ebenfalls unser ganz besonderer Dank!
Gaëtan Delaloye und dem Team von Biolovision, das im Hintergrund dafür sorgt, dass ornitho so schnell und zuverlässig läuft, danken wir für den unermüdlichen Einsatz!
Wir wünschen allen Beobachterinnen und Beobachtern ein fröhliches Weihnachtsfest sowie einen gesunden und optimistischen Start ins Jahr 2015 - verbunden mit der Hoffnung, dass dieses auch ornithologisch wieder die eine oder andere schöne Überraschung für Sie bereithält!
Confortable, engagé et novateur : soutenez-nous en 2015 !
Chers observateurs, chers utilisateurs,
ornitho.lu et ornitho.de connaissent un succès croissant en Allemagne et au Luxembourg. Le portail commun est utilisé comme bloc à notes pour les observations, il sert à organiser des recensements et est pour beaucoup d’entre nous l’archive pour nos photos. En plus, l’appli NaturaList simplifiera d’avantage l’encodage des données et la visualisation des observations. Malgré des coûts croissants, tout ceci ne coute les utilisateurs aucun centime et la publicité ne joue qu’un rôle marginal. Nous voulons qu’il en reste ainsi.
Si chaque personne registrée contribuerait de 3,65 € par an (donc 1 centime par jour), une grande partie des coûts seraient déjà couverts. Si vous êtes satisfaits du portail ornitho et si vous voulez nous supporter, vous pouvez nous faire un don afin que nous puissions garantir que le portail commun ornitho.lu et ornitho.de reste ce qu’il est aujourd’hui: confortable, engagé et novateur.
Merci!
natur&ëmwelt – fondation Hëllef fir d’Natur
IBAN: CCPL LULL LU89 1111 0789 9941 0000
(Veuillez indiquer dans le virement le libellé ornitho.lu)
donations online
Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
IBAN: DE59 3702 0500 0001 1136 00 BIC: BFSWDE33XXX
(Veuillez indiquer dans le virement le libellé ornitho.de)
donations online
Foto: Mario Böni
posté par Johannes Wahl
samedi 6 décembre 2014
technews
Père Noël vous présente: ''NaturaList '' l'App pour ornitho et le reste de l'Europe
Pünktlich zum Nikolaustag lassen wir sie aus dem Sack: Die von vielen schon lange erwünschte ornitho-App ist da!
Erklärtes Ziel der Entwickler von Biolovision um Gaëtan Delaloye (selbst begeisterter Orni und Kartierer) war es, dass die Eingabe der Daten über die App mindestens so schnell sein sollte wie das herkömmliche Notieren der Beobachtungen auf Papier. Und sie sollte auch an Orten ohne Netzabdeckung und grenzüberschreitend funktionieren. All das ist eindrucksvoll gelungen!
Hinter dieser App stehen nicht nur viele Tausend Stunden an Entwicklungszeit, sondern technische Leistungen, von denen man sich als Nutzer keine Vorstellung macht: Um beispielsweise die Karten von OpenStreetMap für die App aufzubereiten, damit auch außerhalb Deutschlands im Offline-Modus detaillierte Karten zur Verfügung stehen, rechneten die schnellsten bei einem Cloud-Service verfügbaren Rechner rund 100.000 Stunden. Dabei wurden die OSM-Daten über ein hochaufgelöstes digitales Höhenmodell gelegt, um Höhenlinien zu generieren und die Karten mit einer Schummerung zu versehen, so dass die Karten einen 3D-Effekt aufweisen. Die Orientierung im stark reliefierten Gelände wird dadurch erheblich verbessert. Am Ende lagen rund 32 Millionen „Kartenschnipsel“ für mehrere Zoomstufen vor, die ein schnelles (Herunter)Laden der Karten und damit die sehr exakte Verortung der Beobachtungen ermöglichen – auch ohne Netzzugang.
Für dieses teilweise die Vorstellungskraft sprengende Engagement möchten wir – vermutlich auch im Namen aller Nutzerinnen und Nutzer – dem Team von Biolovision aufs Herzlichste danken!
Unser Dank gilt weiterhin dem Bundesamt für Naturschutz, das die Nutzung der Topographischen Karten in der App ermöglichte – eine Voraussetzung dafür, dass sie auch an Orten ohne Netzabdeckung funktioniert (für die Karten von GoogleMaps benötigt man immer Netzzugang). An dieser Stelle möchten wir auch allen, die die App im Laufe der zurückliegenden Monate intensiv getestet haben, ganz herzlich danken, Die Rückmeldungen haben maßgeblich zur Verbesserung beigetragen.
Die App ist für alle ornitho-Portale und darüber hinaus europaweit nutzbar. Um Ihnen den Einstieg und die Bedienung zu erleichtern, erreichen Sie über ein neues Menü in der linken Spalte eine Anleitung zu NaturaList, die Sie alternativ auch als PDF herunterladen können. Darin werden auch einige vermutlich häufig gestellte Fragen zur App beantwortet.
Sie können sich die ornitho-App „NaturaList“ ab sofort unter Google Play kostenlos herunterladen.
Viel Freude mit der ornitho-App und einen schönen Nikolaus-Tag wünschen
Christopher König, Patric Lorgé und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
posté par Christopher König
lundi 24 novembre 2014
tipnews
Breeding success of Bewick’s Swans in 2014: Please take part in European wide census on December 6th/7th
At this time of the year, assessing the percentage of young birds in wintering flocks of Bewick’s swans is a very good way of getting information on the species’ breeding success. The share of this year’s birds in wintering flocks allows conclusions on the conditions in the species’ arctic breeding grounds during the past summer. It therefore functions as an indicator helping to explain recently observed population changes. The Bewick’s Swan is one of the very few goose and swan species with decreasing population numbers. Among others, low breeding success since the 1990s seems to be one of the contributing factors. Yet, what exactly triggers the parents’ struggle to rear their young is not clear.
To collect representative data on this year’s breeding success a European wide census is scheduled for December 6th/7th aiming at covering as much as possible from the species’ large wintering area.
Already in December 2013 such a census was carried out. With 12.8% the mean share of young birds was surprisingly high and lead to the conclusions the breeding conditions during the arctic summer of 2013 must have been quite good. In Germany, in 2013 the percentage of young birds was 14.4%. Compared to many more westerly parts of Europe the estimates of young birds in Germany were often higher. All in all more than 5.300 Bewick’s Swans were aged in Germany – an excellent result. Many thanks to everyone being involved!
If the weather in the weeks to come continues being so mild, big flocks of Bewick’s swans are quite likely to stay around in our country. Ageing as many birds as possible during the census is therefore very important. Although most of the ornitho.de users already distinguish between adult and young birds when recording swans (please see article in Der Falke 4/2013, only available in German), we would like to use the opportunity to emphasize the importance of aging as many swans as possible during the census on December the 6th/7th. At the same time, we would like to encourage to explicitly cover those areas known for big numbers of Bewick’s Swans. Beneath the percentage of young birds, we would also very welcome taking notes on the type of wintering habitat. Something which many of you are used to do anyway already. If there are motivated birders among you seeking for an interesting challenge, recording the numbers of family groups would be also of great value. For information on how to go about when entering this kind of data please see below.
Yet at this point, we would like to use the opportunity to draw your attention to the European wide census on Bewick’s and Whooper Swans on January 17th/18th 2015. The aim of this census is recording overall totals. More information will be available here soon.
Many thanks for your support!
Axel Degen and Jan H. Beekman
Recording age/sex, percentage of young and foraging habitat type:
Please enter information on age and sex in the respective data entry boxes and NOT in the entry field for general comments. If you do so, it is very difficult for us to use the information for our analyses!
Please always state information on all sexes and ages observed. For example, in a flock of 28 Bewick’s swans you have aged 23 adults and 5 young. If you only submit the 5 young birds, it might mean that all the other birds were adults but it could also mean that there were 5 young birds among 28 birds in total. Concluding all other birds were adults would be wrong. Ambiguous entries as such therefore have to be excluded from the analyses.
One reason for only submitting the number of young birds or the number of only one of the sexes might be that there is only one row available for entering age and sex data. For entering the other sex or more age groups please click on “add age/sex details for more birds”. Alternatively you’ll find a data entry field beneath in which you can fill in your information easily and conveniently. By clicking in the box a window with all abbreviations and information on how to enter the data opens automatically.
Please avoid using the term “immature” when a more exact age can be stated. For birds fledged in the past breeding season please always use the term “1st year” up until December the 31st and after January the 1st please always use “2nd year”. This is essential when aging Mute swans as even birds in their 2nd year can often be distinguished from adults. For differentiating between birds in their 2nd or 3rd year and other adult birds please do so by submitting your entries via extra categories.
Please be aware: Small and big bird flocks have different age proportions. Small groups or families, where individuals can be aged often by one glimpse, tend to have a higher proportion of young birds than bigger bird assemblages. Although it is time consuming, please try to age bigger flocks whenever you can take your time to do so. This information is very important for not overestimating the overall percentage of young birds.
Please also submit age information details when the flock only consists of adult or only of young birds! We sometimes got the impression that mainly age details of flocks only consisting of mixed age groups are submitted.
Recording family group sizes in geese or swan species is also very important. If you would like to submit this kind of information, please do so in the general comments field, e.g. by entering: “families: 3x1, 4x2, 1x5 Juv.”
Wintering or foraging habitat type
When recording birds using farmland habitat for roosting or foraging (esp. in wintering geese, swans, cranes and waders) taking notes on the habitat type in which the birds have been seen is important additional information. If you are able to give respective information, please do so via the “(resting) Habitat” data entry box in the “Additional information” section. By using the general “Comments” field for this kind of information it is difficult for us to use it for further analysis. In geese or swan species, the proportions of young birds differ between different kinds of habitats. For being able to account for this, information on wintering or foraging habitat type is very valuable and important.
Whenever possible, please also give information in the “Specifications (e.g. behavior)” entry field. This allows distinguishing clearly between roosting birds and migrating birds / birds flying over. When recording migrating birds, the exact time of the observation is very important to put through. For stating the observation time, just simply add it where you have entered the date separated by a single blank character, e.g. “23.11.2013 09:00”.
Differentiating correctly between „foraging“ and „resting“ behaviour is not always possible. If in doubt, please enter “foraging” even if a part of the flock seems to be roosting. Submitting two different data sets for a single wintering flock of birds whose individuals only differ in the way they behave at the time of observation is not useful. Same is true for parts of a single roosting flock which stretches over more than one habitat type. If you have a flock using two different habitat types, please only submit the one which is used by the majority of the flock. However, spatially separated flocks in bigger landscapes should always be recorded with accurate location and separated from each other.
Foto: Lutz Ritzel.
posté par Christopher König
mardi 18 novembre 2014
avinews
Still unusually large number of Red Kites in Germany.
Die meisten der bei uns brütenden Rotmilane ziehen im Herbst in den Süden und überwintern in Südfrankreich und auf der Iberischen Halbinsel. Der Abzug erfolgt in der Regel von Anfang September bis Mitte Oktober. Ab November sind die eleganten Greifvögel dann nur noch in geringer Zahl zu beobachten. Anders in diesem Jahr: Etwa zwei- bis dreimal so viele Rotmilane halten sich – verglichen mit dem Vorjahr – derzeit noch bei uns auf. Das zeigt ein Vergleich der in der ersten Novemberhälfte über ornitho.de gemeldeten Beobachtungen: Ein Grund hierfür könnte die derzeit ungewöhnlich milde Witterung sein. Da die Witterungsbedingungen im Herbst des vergangenen Jahres jedoch ähnlich mild waren, dürfte vor allem ein gutes Nahrungsangebot der Hauptgrund für die ungewöhnlich vielen Beobachtungen sein. Vielerorts sind die Dichten an Mäusen offenbar hoch, so dass der Tisch für viele Greifvögel reicht gedeckt ist.
Seit den 1950er Jahren wird beobachtet, dass einige Rotmilane nicht mehr nach Südwesteuropa ziehen, sondern in der Nähe des Brutgebiets bleiben und den Winter in Mitteleuropa verbringen. Hierzulande sind die Regionen um den Harz und das Thüringer Becken sowie der Südwesten Deutschlands als inzwischen traditionelle Überwinterungsgebiete bekannt. Um mehr über das Auftreten und die Verbreitung von Rotmilanen im Winter in Deutschland zu erfahren, melden Sie bitte alle Rotmilan-Beobachtungen bei ornitho!
Deutschland hat eine besondere Verantwortung für den Schutz des Rotmilans, da mehr als die Hälfte aller Rotmilane weltweit in Deutschland lebt. Doch der Bestand geht zurück. Um den Sinkflug des faszinierenden Greifvogels aufzuhalten, führen der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) und die Deutsche Wildtier Stiftung gemeinsam mit Partnern vor Ort das nationale Schutzprojekt „Rotmilan – Land zum Leben“ durch. Kern des Vorhabens ist die Beratung und Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft in elf Modellregionen in acht Bundesländern. Mit ihr gemeinsam soll u. a. die Agrarlandschaft so gestaltet werden, dass der Rotmilan ausreichend Nahrung zur Aufzucht seiner Jungen findet. Das Vorhaben wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz gefördert. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der DDA-Homepage unter „Rotmilan-Projekt“ sowie auf www.rotmilan.org.
Grafik: Für die Jahreszeit halten sich derzeit noch ungewöhnlich viele Rotmilane in Deutschland auf. Das verdeutlicht der Vergleich der über ornitho.de und ornitho.lu vom 1.-15. November gemeldeten Rotmilan-Beobachtungen der Jahre 2013 und 2014 (n2013 = 601, n2014 = 1989).
posté par Christopher König
lundi 3 novembre 2014
avinews
Looking back on summer 2014: Ruddy Shelduck, Rose-ringed Parakeet and Pallid Harrier
In der November-Ausgabe von Der Falke blicken wir in der Rubrik „Vögel in Deutschland aktuell“ auf das vogelkundliche Geschehen im Sommer 2014 zurück. Dabei betrachten wir die seit vielen Jahren bei uns brütende Rostgans und ihr interessantes Wanderverhalten in Westeuropa. Eine exotische, aber hierzulande ebenfalls bereits als Brutvogel etablierte Art, der wir uns widmen, ist der Halsbandsittich. Die Verbreitung nach ornitho-Daten deckt sich dabei sehr gut mit den Ergebnissen der Brutvogelkartierungen 2005–2009. Eine weitere Ausbreitung über die drei großen Vorkommensgebiete am Rhein hinaus ist nicht oder in nur sehr geringem Maße erkennbar.
Noch bis in die 1990er Jahre war die Steppenweihe ein extrem seltener Gast in Deutschland. Seitdem hat sich das Bild stark gewandelt, und zuletzt gab es sogar meist zweistellige Nachweiszahlen pro Jahr. Auffällig waren in den zurückliegenden Monaten eine Reihe von Sommernachweisen dieser sonst nur als Durchzügler auftretenden Art aus den asiatischen Steppen und Halbwüsten. In unserem Beitrag befassen wir uns mit dem bislang wohl stärksten Auftreten in Deutschland, das 2014 zu beachten war.
Mit Zügelseeschwalbe und Jungfernkranich wurden in den Monaten Juni bis August zwei extrem selten bei uns auftretende Arten entdeckt. Die ebenfalls sehr selten hierzulande zu beobachtende Schwarzflügel-Brachschwalbe wurde gleich mehrfach festgestellt.
Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Sommer 2014 – Rostgänse, Halsbandsittiche und Steppenweihen“ können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren bislang erschienenen Beiträge mit direktem ornitho-Bezug finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.
Das komplette Heft 11/2014 von Der Falke mit Beiträgen u.a. über die neue Checkliste der Vögel der Welt, Schreiadlerzählungen in Israel, Wanderfalken, Vogelnamen sowie eine Fotogalerie zum Thema „Vögel und Beeren“ können Sie über www.falke-journal.de beziehen. Der Falke finden Sie darüber hinaus auch im gutsortierten Zeitschriften-Handel.
Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team von ornitho.de und ornitho.lu!
posté par Christopher König
vendredi 31 octobre 2014
tipnews
Resting and migrating Cranes - please note
Zu Zehntausenden sammeln sich derzeit die Kraniche in den Rastgebieten im Norden und Osten Deutschlands und treten bald ihren Zug in die Überwinterungsgebiete in Südwesteuropa an. Vor allem im Westen Deutschlands und in Luxemburg werden dann wieder die weithin hörbaren Rufe und beeindruckenden Zugformationen zu sehen sein. Viele Tausend Zug- und Rastbeobachtungen werden in dieser Zeit über ornitho.de und ornitho.lu gemeldet. Damit die gesammelten Daten später detailliert ausgewertet und für Naturschutzfragen eingesetzt werden können, bitten wir Sie um Folgendes:
Melden Sie bitte möglichst jeden Zug- oder Rasttrupp separat.
Geben Sie zu Ihren Zugbeobachtungen bitte immer eine Uhrzeit an. Diese können Sie direkt hinter dem Datum von Hand eingeben, z.B. 29.10.2014 09:18.
Falls Sie an Massenzugtagen für mehrere Stunden an einem Ort stehen und den Zug verfolgen, geben Sie bitte den Erfassungszeitraum sowie für die Interpretation der Daten wichtige Informationen (z.B. Sichtweite) unter „Bemerkungen“ an.
Bitte geben Sie bei Zugbeobachtungen immer eine Zugrichtung an. Diese können Sie im Feld „Präzisierung der Beobachtung“ auswählen. Entsprechende Angaben im Bemerkungsfeld lassen sich nicht auswerten.
Geben Sie Trupps rastender oder Nahrung suchender Kraniche bitte punktgenau ein. Geben Sie unter „Präzisierung der Beobachtung“ bitte „rastend/ruhend“ oder „Nahrung suchend“ an, und vermerken Sie – sofern zutreffend und erkennbar – auch das (Rast)Habitat.
Alt- und Jungvögel lassen sich bei Kranichen sehr einfach unterscheiden. Falls Sie also etwas mehr Zeit haben, zählen Sie Alt- und Jungvögel getrennt aus und tragen die Informationen in den dafür vorgesehenen Feldern ein (bitte nicht im Bemerkungsfeld). Falls Sie nur einen Teil eines großen Trupps ausgezählt haben, geben Sie bitte die Gesamtanzahl und in den Detailangaben nur die Anzahl differenzierter Individuen an.
Falls Sie Kraniche abends oder morgens am Schlafplatz gezählt haben, geben Sie ebenfalls die Uhrzeit sowie unter „Präzisierung der Beobachtung“ bitte „Schlaf-/Sammelplatz“ an.
Diese Hinweise bezüglich der Rast gelten insbesondere auch für Gänse und Schwäne sowie weitere auf Feldern rastende / Nahrung suchende Vogelarten (z.B. Kiebitz, Goldregenpfeifer).
Bewährte Zusammenarbeit mit der AG Kranichschutz Deutschland
Die AG Kranichschutz Deutschland und der DDA arbeiten im Bereich der Datensammlung bei Kranichen eng zusammen. Die über ornitho gesammelten Informationen zum Brut-, Rast- und Zuggeschehen stehen der AG Kranichschutz für detaillierte Auswertungen zur Verfügung, die u.a. für den jährlichen Bericht "Das Kranichjahr" erstellt werden. Bitte geben Sie Ihre Beobachtungen deshalb nicht zusätzlich unter www.kraniche.de ein!
Hinweis: Eine spannende aktuelle Entwicklung beim Kranichzug am Alpenrand haben wir im Rahmen einer ersten länderübergreifenden Auswertung und Darstellung des Kranichzugs anhand der Daten von ornitho in der Januar-Ausgabe 2014 von Der Falke beschrieben. Den Beitrag können Sie hier herunterladen.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen, dass Sie das faszinierende Schauspiel des herbstlichen Kranichzugs ebenfalls bestaunen können!
Die Teams von ornitho.de und der AG Kranichschutz Deutschland