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Mittwoch, 24. September 2014
tipnews
Europaweite Kiebitz- und Goldregenpfeiferzählung 11./12. Oktober 2014 – machen Sie mit!
In einem mittlerweile sechsjährigen Turnus werden europaweit die Goldregenpfeifer und hierzulande auch die Kiebitze und Großen Brachvögel erfasst, das nächste Mal am Wochenende 11./12. Oktober. Hierzu werden vor allem nördlich der Mittelgebirge viele zusätzliche Zählerinnen und Zähler benötigt. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Watvogelarten halten sich v.a. Kiebitze und Goldregenpfeifer auf dem Zug nicht überwiegend in Feuchtgebieten auf, sondern rasten auch in großer Zahl in der Agrarlandschaft. Entsprechend werden europaweit nur geringe Anteile des Gesamtbestandes über die Monitoringprogramme rastender Wasservögel erfasst. Koordiniert wird die europaweite Zählung von der International Wader Study Group. Zentrales Anliegen der Zählung ist es, die Bestandsangaben der Waterbird Population Estimates regelmäßig zu aktualisieren, die von Wetlands International zusammengestellt werden. Darin werden die Bestandsangaben und -trends aller Wasservogelpopulationen weltweit veröffentlicht. Die aus den Bestandsangaben abgeleiteten 1 %-Werte bilden die Grundlage für die Identifizierung international bedeutender Rastgebiete. Gleichzeitig sind die Zählungen die Basis für bundesweite Rastbestandsschätzungen, denn der Termin im Oktober fällt in den Zeitraum des Durchzugsgipfels der Arten in Deutschland. Ein hoher Erfassungsgrad ist damit aus mehreren Gründen wichtig.
Machen Sie mit und unterstützen die wichtige und spannende Zählung! Die Datenerfassung kann dieses Mal via ornitho.de erfolgen.
Johannes Wahl im Namen aller Koordinatorinnen und Koordinatoren
Kiebitze werden - ebenso wie Große Brachvögel - ab 2014 im Rahmen der Goldregenpfeiferzählung ebenfalls erfasst. Es lohnt sich: Geschätzt mind. 750.000 rasteten im Oktober 2008 in Deutschland. Foto: H. Glader
aufgegeben von Johannes Wahl
Freitag, 12. September 2014
tipnews
ornitho-Workshop im Vorfeld der DO-G-Tagung am 1.10.2014
Im Vorfeld der 147. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft, die vom 1. bis 6. Oktober 2014 in Bielefeld stattfindet, bieten wir am Mittwoch, den 1.10.2014, einen Workshop mit dem Titel „Ornitho.de – ein Datens(ch)atz sucht Neugierige“ an.
Die regelmäßigen Auswertungen der ornitho-Daten z.B. in der Zeitschrift Der Falke haben bereits das breite Spektrum möglicher Fragestellungen aufgezeigt, die mit den Daten bearbeitet werden können (s. Publikationen und Auswertungen). Das Potenzial ist jedoch weitaus größer und wurde bislang nur ansatzweise genutzt. Ziel des Workshops ist es deshalb, die Daten, ihre Stärken und Schwächen, bisherige Auswertungen sowie potenzielle Fragestellungen vorzustellen und dazu anzuregen, die Daten beispielsweise im Rahmen von Abschlussarbeiten stärker zu nutzen, aber auch zu gemeinsamen Projekten zwischen Hochschulen und DDA anzuregen. Kurz vorgestellt werden auch die beim DDA vorhandenen Datensätze aus dem bundesweiten Vogelmonitoring. Intention des Workshops ist also ganz allgemein, die avifaunistischen Daten und alle, die an ihrer Auswertung interessiert sind, zusammenzubringen.
Der Workshop richtet sich an alle, die Fragestellungen für Projekte und Abschlussarbeiten suchen oder eigene Ideen für Auswertungen haben (Lehrende wie Studierende), die allgemein Interesse an der Auswertung der ornitho-Daten haben, die gerne in die weitere Zukunft denken oder alle, die schon immer gerne einmal wissen wollten, was man mit den Datensätzen aus Online-Portalen wie ornitho.de machen kann oder machen könnte (und was nicht).
Ein eigener Laptop ist nicht erforderlich, kann jedoch gerne mitgebracht werden, um das eine oder andere anschaulicher zu machen. Anmeldungen richten Sie bitte mit einer kurzen Beschreibung des Hintergrundes der Teilnahme bis zum 20.09. per E-Mail an Johannes Wahl: wahl@dda-web.de
Termin: Mittwoch, 1.10.2014, 14-18 Uhr
Ort: Zentrale Halle der Universität Bielefeld, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld
Weitere Informationen mit Anfahrts- und Lageplan finden Sie im Programm der DO-G-Tagung.
Auf Ihre Teilnahme freuen sich
Christopher König, Stefan Stübing, Simon Thorn und Johannes Wahl
aufgegeben von Johannes Wahl
Donnerstag, 4. September 2014
avinews
Genau hingeschaut! Rostgänse mit gelben Halsringen aus den Niederlanden unterwegs
Im vergangenen Jahr wurden auf dem Eemmeer bei Utrecht in den Niederlanden erstmals Rostgänse mit gelben Halsringen beringt. Ziel des Projektes ist es, die Herkunft der dort mausernden Vögel zu ermitteln. Der Mauserbestand am Eemmeer umfasst etwa 800 Individuen, doch war bislang völlig unklar, woher diese große Zahl von Vögeln stammt. Die niederländische Brutpopulation ist recht klein, der nächstgelegene größere Brutbestand befindet sich in Nordrhein-Westfalen (laut neuem Brutvogelatlas 100-120 BP). Es wurde vermutet, dass einige aus Deutschland stammen, andere möglicherweise auch weit darüber hinaus.
Vorläufige Ergebnisse zeigen bereits im ersten Jahr interessante Bewegungen. Viele der Vögel konnten im Herbst und Winter am Niederrhein sowie an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen abgelesen werden. Einige zogen von dort weiter in Richtung Süden, andere wurden ohne weitere Zwischenstopps aus Baden-Württemberg und Bayern sowie aus der Schweiz gemeldet. Auch zur Brutzeit 2014 gab es aus diesen Gebieten vereinzelte Meldungen in den Niederlanden beringter Rostgänse, direkte Brutnachweise konnten jedoch nicht erbracht werden.
In diesem Sommer konnten weitere 64 Rostgänse am Eemmeer sowie weitere vier in anderen Gebieten mit gelben Halsringen markiert werden. Einige dieser sowie der im Jahr 2013 markierten Vögel wurden in den letzten Tagen bereits an verschiedenen Stellen in Deutschland, von Münster bis Lörrach, abgelesen. Auch aus der Schweiz wurden bereits erste Ablesungen gemeldet, während andere Vögel weiter in den Niederlanden verweilen.
Um weitere Informationen zum Wanderverhalten der Rostgans herauszufinden, möchten wir Sie bitten, in ganz Deutschland auf beringte Individuen zu achten. Die gelben Halsringe sind eher unauffällig (klein) und haben eine schwarze Schrift mit einer Kombination aus Buchstabe und Ziffer (von unten nach oben zu lesen, s. Foto). Die 2014 verwendeten Halsringe sind etwas größer als die 2013. Alle Vögel tragen außerdem einen gelben Fußring mit dem gleichen Code. Beobachtungen der Vögel sollten bitte auch unter www.geese.org eingetragen werden. Melder erhalten dort umgehend den "Lebenslauf" der Vögel mit Daten zum Beringungsort und bisherigen Wiederfunden angezeigt.
Aufruf: Gezielte Suche nach rastenden Mornellregenpfeifern (Bitte auch Negativkontrollen melden!)
Das Brutgebiet des Mornellregenpfeifers liegt in den Fjällflächen und Tundren von Skandinavien bis Ostsibirien. Während die östliche Population in Vorderasien überwintert, überqueren europäische Brutvögel Zentral- und Südeuropa auf dem Weg nach Nordafrika. Viele Vögel führen dabei vermutlich einen Nonstopzug durch, ein gewisser Teil rastet allerdings regelmäßig an meist traditionellen Rastplätzen. Noch vor wenigen Jahren galt der Mornellregenpfeifer in ganz Deutschland als seltener und unregelmäßiger Durchzügler. Seit Ende der 1990er Jahre gab es aber durch eine in manchen Gebieten gezielte Suche nach der charismatischen Art einen enormen Erkenntnisgewinn: Zahlreiche bis dahin unbekannte Rastplätze wurden entdeckt und sind mittlerweile fast alljährlich besetzt.
Seit 2011 rufen wir zur gezielten Suche nach Mornellregenpfeifern während des zeitlich eng begrenzten Durchzugfensters von Mitte August bis Mitte September auf. Die zahlreichen Meldungen vor allem über ornitho ergaben den wohl bundesweit bislang besten Überblick über die Rastvorkommen. Dank der Differenzierung vieler Individuen in Alt- und Jungvögel können der jährilche Jungvogelanteil berechnet und so Rückschlüsse auf den Bruterfolg gezogen werden. Die Ergebnisse 2011-2013 wurden in der Dezember-Ausgabe 2013 von „Der Falke“ veröffentlicht. Diesen Beitrag können Sie hier als pdf herunterladen.
Motiviert durch die sehr gute Resonanz der letzten Jahre wollen wir versuchen, auch den Wegzug 2014 möglichst gut zu dokumentieren. In einem weiteren Falke-Beitrag aus dem Juli 2013 haben wir noch einmal gezielte Hinweise gegeben, wie und wo man Mornellregenpfeifer auf dem Herbstzug suchen (und hoffentlich auch finden) kann. Den Beitrag „Leicht zu übersehen: Herbstrast des Mornellregenpfeifers“ finden Sie hier als PDF.
Wann?
Mornellregenpfeifer überqueren Europa auf dem Zug in sehr engen Zeitfenstern. Im Frühjahr zieht die Art in Deutschland in sehr kurzer Zeitspanne und nur geringer Zahl fast ausschließlich im Mai durch, vorjährige Mornells verbleiben wie viele andere Zugvögel meist im Winterquartier. Weit auffälliger ist der Durchzug im Herbst. Hier werden die meisten Individuen im Zeitraum 15. August bis 15. September beobachtet. Einzelne Vögel treten noch bis Oktober auf. Es gilt daher in den kommenden Wochen ganz gezielt geeignete Habitate zu kontrollieren! Aufgrund des Verhaltens der Vögel sind die Beobachtungsbedingungen am Morgen und Abend am besten. Zu dieser Zeit findet die Nahrungssuche statt, während sich im weiteren Tagesverlauf ruhende, bewegungslose Vögel oft der Entdeckung entziehen. Auch die Chance, gegen Abend abziehende bzw. morgens zur Rast einfallende Tiere oder deren kleinräumige Ortswechsel bei der Suche nach geeigneten Rastflächen zu beobachten, erhöht den Beobachtungserfolg deutlich.
Wo?
Während im Frühjahr vor allem küstennahe Bereiche bevorzugt werden, tauchen Mornellregenpfeifer im Herbst vermehrt an Rastplätzen im Binnenland auf. Bei den Gebieten handelt es sich in der Regel um weithin exponierte, sehr offene und damit an skandinavische Weiten erinnernde Flächen mit kurzer Vegetation. Wurden ursprünglich wohl vor allem Heiden und Brachen aufgesucht, sind heute abgeerntete Felder die Hauptrastplätze. Besonders regelmäßig gelingen Nachweise vor allem auf Ackerflächen auf kargen, windexponierten Hochflächen mit weiter Sicht in Abzugrichtung Süd und Südwest in großräumigen Agrarlandschaften, gerne im oberen Hangbereich an der Südwestflanke kleiner Hügel. Es sollte mindestens ein Stoppelsturz stattgefunden haben, unbearbeitete Getreidestoppeln werden offenbar gemieden. Große Vertikalstrukturen wirken sich negativ aus, wobei Einzelbäume und Erdaufschüttungen toleriert werden. Besonders lohnend kann die Suche direkt nach starken, großräumigen Regenschauern und Gewittern sein, wenn die von der Witterungslage zur „Notrast“ gezwungenen Vögel schnell wieder abziehen und dann besonders auffällig sind. Unter solchen Witterungsbedingungen werden manchmal auch Flächen zur Rast genutzt, die bei guter Witterung keine Beachtung finden, wie z.B. ebene, kleinere Ackerflächen in Waldrandnähe. Die momentan soweit bekannt größten und bedeutendsten Rastplätze für Mornellregenpfeifer in Deutschland sind die nordrhein-westfälische Hellwegbörde im Kreis Soest sowie das Maifeld im Kreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz.
Wie?
Nur selten werden die gerade einmal amsel-großen Mornellregenpfeifer zufällig entdeckt. Erst das genaue Absuchen geeigneter Flächen mit Fernglas oder Spektiv führt in der Regel zum Erfolg. Die Art ist relativ leicht zu bestimmen und kaum mit anderen Arten zu verwechseln (Bestimmungshilfe [ PDF ]). An den Rastplätzen herrscht eine hohe Dynamik, viele Vögel verweilen nur kurz, so dass eine regelmäßige Kontrolle möglicher Rastgebiete mit Angabe des Altersverhältnisses wertvolle Zusatzinformationen zur Anzahl der insgesamt im Gebiet rastenden Vögel liefert. Auch die Kenntnis der Lautäußerungen kann daher hilfreich sein. Beim Abfliegen wird häufig ein trillerndes, für eine Limikole unerwartet tief-melancholisches „pjürrr“ (www.xeno-canto.org/species/Charadrius-morinellus) geäußert. Mornellregenpfeifer rasten meist in artreinen Trupps, nur selten gemeinsam mit anderen Limikolen (z.B. Goldregenpfeifern). Im Rastgebiet verhalten sie sich in der Regel recht vertraut und verharren selbst auf wenige Meter Abstand. Besonders größere Trupps sind aber mitunter scheu und fliegen schon bei geringen Störungen auf. Wir möchten deshalb noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass jegliche Störungen zu vermeiden sind und der allgemeine Verhaltenskodex unbedingt zu beachten ist!
Bei der Meldung von Mornellregenpfeifern bitten wir um möglichst detaillierte Informationen zu:
rastend oder ziehend (unter "Präzisierung der Beobachtung")
Bitte auch Negativkontrollen melden!
Wenn geeignet erscheinende oder in den vergangenen Jahren von Mornells aufgesuchte Flächen kontrolliert, aber keine Vögel gefunden wurden, bitte einen Bestand = 0 eintragen. Für die Interpretation der Verbreitungskarte und die Datenauswertung sind 0-Nachweise eine wichtige Information. Bitte geben Sie dabei den groben Zeitaufwand im Bemerkungsfeld an.
Gerne können Sie weitere Angaben (z.B. zum Verhalten) im Bemerkungsfeld machen oder Fotos der Vögel anfügen.
Eine Bestimmungshilfe mit zahlreichen Fotos und Erläuterungen sowie hilfreicher Literatur bietet das folgende [ PDF ].
10 Millionen Datensätze – herzlichen Dank für die großartige Unterstützung!
Um 22:24 Uhr war es am Samstag soweit: Mit der Meldung von etwa 40 Wacholderdrosseln im Unstruttal bei Bad Langensalza in Thüringen wurde durch Axel Mörstedt die zehnmillionste Vogelbeobachtung in ornitho.de eingegeben. Nachdem wir uns Ende März 2012 – kurioserweise ebenfalls mit der Meldung einer Wacholderdrossel – über den einmillionsten Datensatz freuen konnten, hat sich der Bestand innerhalb von nur 2,5 Jahren verzehnfacht. Mittlerweile sind fast 12.000 Personen registriert, die meisten erwartungsgemäß im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (13,3 %). Aus nahezu allen Gemeinden Deutschlands wurden mittlerweile Beobachtungen gemeldet, insgesamt bis zu 35.000 täglich.
Für eine ausreichende Qualität, die gewährleistet, dass die Daten auch wissenschaftlich und im Naturschutz verwertet werden können, sorgt neben einer automatischen Prüfung direkt bei der Eingabe vor allem das große Netz von mehr als 350 ehrenamtlich tätigen Regionalkoordinatorinnen und -koordinatoren, die Ortsbezeichnungen verwalten, neue Einträge auf Plausibilität kontrollieren und als Ansprechpartner für Vogelkundler vor Ort fungieren.
Auch die ornitho-Portale in anderen Ländern entwickeln sich prächtig. Mehr als 91.000 Vogelbeobachter sind weltweit insgesamt bei ornitho registriert. Der gesamte Datenschatz umfasst aktuell fast 55 Millionen Beobachtungen. Die größten Anteile daran haben neben Deutschland aktuell Frankreich (28,5 Mio.), die Schweiz (7,6 Mio.) und Italien (5,7 Mio.).
Ein ganz besonderer Dank gebührt dem Team von Biolovision um Gaëtan Delaloye, das im Hintergrund großartige Arbeit leistet. Bis auf wenige Stunden lief das Portal vom Start weg fehlerfrei und Probleme konnten in den meisten Fällen innerhalb kurzer Zeit behoben werden. Merci beaucoup!
Der umfangreiche, durch Sie zusammengetragene Datenschatz bietet viele Auswertungsmöglichkeiten, Einblicke und auch neue Erkenntnisse. Einige Beispiele hierfür finden Sie in unseren Auswertungen in Der Falke, die unter Publikationen und Auswertungen heruntergeladen werden können. Doch viele Erkenntnisse bieten auch bereits die Auswertungsmöglichkeiten, die Ihnen über die Datenbankabfragen mit wenigen Klicks zur Verfügung stehen.
Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude beim Erkunden unserer Vogelwelt, online auf ornitho, vor allem aber draußen in der Natur.
Christopher König, Patric Lorgé und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2014
In der August-Ausgabe von DER FALKE blicken wir in der Rubrik „Vögel in Deutschland aktuell“ auf das vogelkundliche Geschehen im Frühjahr 2014 zurück. Mit dem sehr späten Wintereinbruch im März 2013 und dem „Nicht-Winter“ 2013/14 folgten zwei Frühjahre aufeinander, deren Gegensätze kaum größer sein konnten. Wir gehen der Frage nach, ob sich die Witterungsunterschiede auch auf den Brutbeginn der Arten ausgewirkt haben und ob und wie sich dies anhand der Daten von ornitho veranschaulichen lässt. Darüber hinaus befassen wir uns mit den Ankunftszeiten der Zugvögel. In der Juli-Ausgabe 2013 zeigten wir erstmals einen bundesweiten Vergleich der Ankunftszeiten in zwei Frühjahren. Diesen Daten stellen wir nun die Beobachtungen aus dem zurückliegenden Frühjahr gegenüber. Dabei zeigen sich teils auffällige Unterschiede.
Zuletzt kam es 1997 und 2007 zu größeren Einflügen von Weißflügel-Seeschwalben nach Deutschland. Auch 2014 wurden hierzulande wieder besonders viele dieser östlichen Sumpfseeschwalben beobachtet. In unserem Beitrag befassen wir uns mit dem jahreszeitlichen Auftreten der Art und vergleichen die Beobachtungen der letzten beiden Jahre.
Auch außergewöhnlich viele, teils extreme Seltenheiten wurden in den Monaten März bis Mai in Deutschland beobachtet. Schwarzbrauenalbatros, Kanadakranich und Pazifiksegler gehören sicher zu den absoluten Highlights, doch die „Hall of Fame“ der Raritäten hatte noch weitaus mehr zu bieten. Wir fassen die bemerkenswertesten Beobachtungen in einem Überblick zusammen.
Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Frühjahr 2014 – Frühe Bruten, eilige Klappergrasmücken und viele Weißflügelseeschwalben“ können Sie bereits vor Erscheinen des gedruckten Heftes hier als PDF herunterladen. Alle weiteren bisher erschienenen Beiträge mit direktem ornitho-Bezug finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.
Das komplette Falke-Heft 08/2014 mit vielen weiteren Beiträgen u.a. über einen Schwarzbrauenalbatros auf Helgoland, die französische Tropeninsel La Reunion, Rohrweihen, den Newtonraupenfänger, Vogelbeobachtung von Schiffsfähren sowie die Geschichte der Roten Liste gefährdeter Arten können Sie über die Internetseite von Der Falke beziehen. Der Falke finden Sie ab Anfang August auch im gutsortierten Zeitschriften-Handel.
Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team von ornitho.de und ornitho.lu!
Kiefernkreuzschnabel-Einflug 2013/14: Bitte dokumentieren Sie Ihre belegten Beobachtungen!
Nach wenigen frühen Vorboten kam es ab Anfang Oktober 2013 zu einem massiven Einflug von Kiefernkreuzschnäbeln nach Mitteleuropa. Auch in Deutschland gelangen dabei eine ganze Reihe teils sehr gut dokumentierter Sichtungen bis hin zu Brutnachweisen. Auch wenn typische Altvögel an ihrem charakteristischen „Stiernacken“ und dem massigen „Nussknackerschnabel“ recht gut erkennbar sind, gibt es bei Individuen mit weniger ausgeprägten Merkmalen große Schwierigkeiten in der Unterscheidung zum bei uns häufigen Fichtenkreuzschnabel. Auch die Rufe unterscheiden sich nur um Nuancen und nur bestimmte Rufe bzw. Ruftypen sind überhaupt diagnostisch. Aufgrund dieser Bestimmungsschwierigkeitenwird die DAK künftig lediglich durch Fotos oder Tonaufnahmen belegte Beobachtungen von Kiefernkreuzschnäbeln bearbeiten.
Uns ist bewusst, dass dabei möglicherweise korrekt bestimmte, aber unbelegte Vögel als Nachweise verloren gehen. Im Umkehrschluss ist aber gerade in Fällen von Einflügen die Zahl der Fehlbestimmungen oft besonders hoch und kräftige (Fichten-)
Kreuzschnäbel können schnell falsch angesprochen werden. Auch die Kollegen der niederländischen Seltenheitenkommission CDNA gehen bei der Beurteilung von Beobachtungen von Kiefernkreuzschnäbeln ganz ähnlich vor. Nur durch diese klaren Kriterien ist eine möglichst hohe Vergleichbarkeit der Daten gegeben.
Eine Reihe von Beobachtungen wurde bereits bei der DAK dokumentiert, für weitere, teils gut belegte Sichtungen fehlen hingegen bislang entsprechende Dokumentationen. Wir möchten hiermit noch einmal um Dokumentation belegter Kiefernkreuzschnabel-Beobachtungen der Jahre 2013/14 bitten. Nur durch Ihre Mitarbeit kann der eindrucksvolle Einflug der Art auch wissenschaftlich ausgewertet werden. Da sich das Auftreten der Kiefernkreuzschnäbel in Einzelfällen bis Mai 2014 hingezogen hat, wird die DAK die Nachweise dieser Art nicht bereits im kommenden, sondern die Nachweise aus 2013 und 2014 als Gesamtüberblick erst im Ende 2015 erscheinenden Seltenheitenbericht für das Jahr 2014 publizieren. Wir möchten Sie dennoch bitten, Ihre Beobachtungen möglichst zeitnah bei der Kommission zu dokumentieren, da in die Beurteilung auch internationale Bioakustiker und Artexperten einbezogen werden.
Zur Dokumentation bundesweit dokumentationspflichtiger Arten nutzen Sie bitte den vorgefertigten Meldebogen. Bitte senden Sie den ausgefüllten Bogen direkt an die DAK! Wir leiten alle Dokumentationen auch umgehend an die Landeskommission des betreffenden Bundeslandes weiter.
Vielen Dank für Ihre Meldungen!
Das Team der Deutschen Avifaunistischen Kommission
Deutsche Avifaunistische Kommission
c/o Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
An den Speichern 6
48157 Münster
www.dda-web.de/dak
dak[at]dda-web.de
Foto: Martin Wantoch. Schermbeck/NRW, 2.12.2013.
aufgegeben von Christopher König
Dienstag, 1. Juli 2014
tipnews
Landesweite „Sommergans“-Zählung in NRW am 12./13. Juli
Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den höchsten Brut- und Übersommerungsbeständen von Grau-, Kanada-, Nil- und Rostgans. Während die Winterbestände über die monatlichen Wasservogelzählungen oder spezielle Gänsezählungen erfasst werden, sind Kenntnisse über Bestandsgrößen und Verbreitung im Sommer bis jetzt nur lückenhaft vorhanden. Seit 2011 organisiert die Nordrhein-Westfälische Ornithologen-Gesellschaft (NWO) daher mit Unterstützung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW alljährlich eine landesweite Gänsezählung im Sommer. In diesem Jahr findet die Erfassung am 12./13. Juli statt. Ziel ist es neben landesweiten Angaben zum Bestand auch in möglichst vielen Gebieten Informationen zum Bruterfolg zu ermitteln. Einen Bericht zur Zählung 2013, bei der mehr als 30.000 Gänse erfasst wurden, können Sie hier herunterladen.
Erfahrungen zeigen, dass die Gänse überwiegend morgens früh und abends zu den Nahrungsflächen fliegen und sich tagsüber an Gewässern konzentrieren. Die Zählungen sollten deshalb zwischen 9 und 18 Uhr durchgeführt werden. Wer am Wochenende keine Zeit hat: Zählungen vom 9. bis 16. Juli werden in die Auswertungen einbezogen. Bitte melden Sie dabei unbedingt auch NULLZÄHLUNGEN (einfach Graugans mit Bestand = 0 eintragen).
Die Dateneingabe erfolgt über ornitho.de. Zum ersten Mal wird dabei eine durch die finanzielle Unterstützung der NWO ermöglichte neue Erweiterung genutzt, bei der die eingetragenen Daten direkt dem entsprechenden Erfassungsprojekt zugeordnet werden können.
Abgesehen von zwei Nachweisen aus der Zeit vor 1977 werden Buschrohrsänger erst seit Anfang der 1990er Jahre in Deutschland festgestellt. Ihr Brutareal erstreckt sich vom südlichen Finnland und dem Baltikum ostwärts bis an den Baikalsee. Bereits seit den 1970er Jahren werden alljährlich auch in Schweden singende Buschrohrsänger beobachtet und es ist eine allgemeine Ausbreitung nach Westen erkennbar. Das Überwinterungsgebiet der Art liegt vor allem in Indien und Sri Lanka.
Aktuell kommt es in Deutschland zum bislang stärksten festgestellten Auftreten der Art. Liegen bis 2012 gerade einmal 24 anerkannte Nachweise vor, wurden in den letzten Wochen Sichtungen von bereits mehr als 25 Individuen gemeldet. Die früheste Feststellung betrifft einen am 20. Mai auf der Ostseeinsel Greifswalder Oie gefangenen Vogel. Seitdem wurden dort noch drei weitere Buschrohrsänger gefangen und beringt sowie drei zusätzliche Vögel beobachtet. Eine ähnlich hohe Zahl wird von Helgoland gemeldet. Dort bislang erst insgesamt fünfmal nachgewiesen, konnten seit dem 21.5. etwa sechs verschiedene Vögel beobachtet werden. Weitere aktuelle Beobachtungen stammen aus Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen. Nachdem Buschrohrsänger in den letzten Jahren bereits in Polen, Dänemark und den Niederlanden gebrütet haben, ist selbst ein Brutverdacht/-nachweis hierzulande denkbar.
Die Bestimmung ist nicht ganz einfach, es gilt vor allem genau hinzuhören. Optisch sind Buschrohrsänger eher unauffällig und ähneln auf den ersten Blick Teich- und Sumpfrohrsängern. Leichter sind sie an ihrem Gesang zu bestimmen, der charakteristisch ist und häufig auch nachts vorgetragen wird, allerdings mit dem des Sumpfrohrsängers verwechselt werden kann (zumal dieser ebenfalls häufig nachts singt). Der Gesang wird in der Regel pausenreicher und langsamer vorgetragen als der des Sumpfrohrsängers. Auch die Imitationen anderer Vogelgesänge sind nicht so zahlreich und folgen weniger dicht aufeinander als bei diesem. Tonaufnahmen des Buschrohrsängers können Sie sich in der Tongalerie von ornitho.de anhören. Dort finden Sie zum Vergleich auch Aufnahmen der übrigen Rohrsängerarten. Da auch diese mitunter die ganze Nacht singen, muss eine Verwechslung sicher ausgeschlossen werden. Soweit möglich sollten Sie Ihre Beobachtungen auch durch Tonaufnahmen belegen. Haben Sie einen Buschrohrsänger entdeckt, denken Sie bitte an eine zeitnahe Dokumentation bei der DAK.
Viel Erfolg bei der Suche nach Buschrohrsängern wünscht
Wasservögel erneuern wie die meisten Vogelarten alljährlich ihre Schwungfedern. Während die meisten anderen Arten dabei stets flugfähig bleiben, werfen Schwäne, Gänse, Enten, Taucher und Rallen alle Hand- und Armschwingen simultan ab. Für drei bis fünf Wochen sind sie flugunfähig, bis die neuen Schwingen nachgewachsen sind. Deshalb sind sie in dieser Zeit sehr scheu und auf nahrungsreiche, störungsarme Gewässer angewiesen. Viele Individuen suchen alljährlich dieselben Gewässer auf, deren Einzugsgebiete mehr als tausend Kilometer umfassen können. Den Mausergebieten kommt aus Naturschutzsicht auch deshalb eine besondere Bedeutung zu, weil die Mauser der meisten Wasservogelarten im Anschluss an die Brutzeit im Hoch- und Spätsommer stattfindet und damit in die Zeit des höchsten Freizeitdrucks fällt. Mausergebiete benötigen einen besonders strengen Schutz, da sie von überlebenswichtiger Bedeutung im Jahreszyklus von Wasservögeln sind. Zu den international herausragenden Mausergebieten in Deutschland zählen die schleswig-holsteinische Westküste (Graugans, Brandgans, Eider- und Trauerente), die ostholsteinische Seenplatte (Graugans, Schnatter-, Tafel-, Reiher- und Schellente), die Pommersche Bucht in der Ostsee (Trauerente) sowie der Ismaninger Speichersee mit Fischteichen bei München (Schnatter-, Tafel-, Reiher- und Kolbenente).
Die Informationen über die Mausergebiete und den Bestand mausernder Wasservögel sind in weiten Teilen Deutschlands noch lückenhaft. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie alle diesbezüglichen Beobachtungen melden und vielleicht sogar ihre Exkursionsziele entsprechend wählen würden.
Bereits im vergangenen Jahr hatten wir dazu aufgerufen, gezielt auf Mausertrupps zu achten und diese über ornitho zu melden. Die systematische Sammlung der Informationen brachte dabei wichtige zusätzliche Erkenntnisse hervor und verdeutlichte die wachsende Bedeutung von ornitho als ergänzende Informationsquelle für das bundesweite Vogelmonitoring und naturschutzfachliche Fragestellungen. Eine Auswertung der Daten aus dem letzten Jahr können Sie hier herunterladen.
Mauserhöhepunkt Graugans Ende Mai / Anfang Juni
Die Graugans beginnt als erste der hier behandelten Arten mit der Großgefiedermauser. Bereits Mitte Mai können erste flugunfähige Tiere beobachtet werden, um den Monatswechsel Mai/Juni haben die meisten Vögel mit der Schwingenmauser begonnen und in der ersten Juni-Hälfte sind nahezu alle Graugänse flugunfähig. In den kommenden 14 Tagen ist somit der optimale Zeitpunkt, an geeigneten Gewässern mausernde Graugänse zu erfassen. Besonders Gebiete, in denen Sie bereits in den letzten Wochen größere Graugans-Gruppen beobachtet haben, lohnen eine gezielte Kontrolle.
Auffälliges Kennzeichnen mausernder Graugänse ist ihr weißes „Heck“, da die weißen Oberschwanzdecken nicht durch die Handschwingen verdeckt sind. Die Mausergruppen fallen zudem dadurch auf, dass sie dicht gedrängt schwimmen und sich meist in Ufernähe aufhalten (s. Foto).
Die Mausergewässer weisen fast immer Inseln auf, die tagsüber Deckung bieten. Schwungfedern am Ufer sowie von der Wasserseite aus abgefressenes Jungschilf sind deutliche Hinweise auf mausernde Graugänse.
Die beste Erfassungszeit ist abends ab 30 min. vor Sonnenuntergang, da die Gänse in vielen Gebieten oft erst dann ans Ufer kommen, um dort zu fressen. Übrigens: Familien halten sich meist abseits der in der Regel aus Nichtbrütern oder erfolglosen Brutvögeln bestehenden Mausergruppen auf. Erfolgreiche Altvögel mausern während der Jungenaufzucht das Großgefieder.
Ab Mitte Juni folgen Kanadagans, Stock- und Knäkente bei der Schwingenmauser. Ab Juli folgen dann der Höckerschwan, die übrigen Tauch- und Gründelenten sowie die Lappentaucher.
Eintragung von mausernden Wasservögeln in ornitho
Bitte beachten Sie bei der Meldung in ornitho Folgendes:
Kennzeichnen Sie Beobachtungen Schwingen mausernder Wasservögel unter „Präzisierung der Beobachtung“ durch Auswahl der Option „Mauserplatz“. Die entsprechenden Daten können dann für Auswertungen sehr einfach selektiert werden. Bitte tragen Sie aber „Mauserplatz“ nur dann ein, wenn Sie entsprechende Merkmale erkannt haben (z.B. durch Flügel schlagende Ind.). Große Ansammlungen zur Mauserzeit einer Art reichen als Nachweis leider nicht aus.
In der Regel lässt sich nicht ermitteln, wie viele Individuen einer Ansammlung mausern. Tragen Sie deshalb bitte immer die gezählte Gesamtsumme ein und machen ggf. entsprechende Bemerkungen.
Familien, die sich oft getrennt von den Mausergruppen aufhalten (z.B. bei Gänsen), tragen Sie bitte separat ein und versehen diese mit speziellen Hinweisen und Brutzeitcodes. Das erleichtert die Auswertung.
Für die Interpretation ist es sehr hilfreich, wenn Sie zusätzlich Hinweise im Bemerkungsfeld geben, z.B. zum Verhalten, zum Anteil in Schwingenmauser befindlicher Vögel etc.
Falls Sie die Befürchtung haben, dass der Mauserplatz durch Ihre Meldung gestört werden könnte, schützen Sie diese. Die Meldung kann dann nur von Artspezialisten und Regionalkoordinatoren eingesehen werden.
Viele spannende Entdeckungen wünschen
Christopher König und Johannes Wahl
und das Team von ornitho.de