Monitoring of migratory and wintering waterbirds in Germany
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Waterbird Census
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Background and aims
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How to participate
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Data entry in ornitho.de
Monitoring of resting Geese and Swans
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Background and aims
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How to participate
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Data entry in ornitho.de
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Beobachtungen melden (Hintergrund)
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Friday, September 12th, 2014
tipnews
Workshop on ornitho.de prior to the DO-G-meeting on 01/10/2014
Im Vorfeld der 147. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft, die vom 1. bis 6. Oktober 2014 in Bielefeld stattfindet, bieten wir am Mittwoch, den 1.10.2014, einen Workshop mit dem Titel „Ornitho.de – ein Datens(ch)atz sucht Neugierige“ an.
Die regelmäßigen Auswertungen der ornitho-Daten z.B. in der Zeitschrift Der Falke haben bereits das breite Spektrum möglicher Fragestellungen aufgezeigt, die mit den Daten bearbeitet werden können (s. Publikationen und Auswertungen). Das Potenzial ist jedoch weitaus größer und wurde bislang nur ansatzweise genutzt. Ziel des Workshops ist es deshalb, die Daten, ihre Stärken und Schwächen, bisherige Auswertungen sowie potenzielle Fragestellungen vorzustellen und dazu anzuregen, die Daten beispielsweise im Rahmen von Abschlussarbeiten stärker zu nutzen, aber auch zu gemeinsamen Projekten zwischen Hochschulen und DDA anzuregen. Kurz vorgestellt werden auch die beim DDA vorhandenen Datensätze aus dem bundesweiten Vogelmonitoring. Intention des Workshops ist also ganz allgemein, die avifaunistischen Daten und alle, die an ihrer Auswertung interessiert sind, zusammenzubringen.
Der Workshop richtet sich an alle, die Fragestellungen für Projekte und Abschlussarbeiten suchen oder eigene Ideen für Auswertungen haben (Lehrende wie Studierende), die allgemein Interesse an der Auswertung der ornitho-Daten haben, die gerne in die weitere Zukunft denken oder alle, die schon immer gerne einmal wissen wollten, was man mit den Datensätzen aus Online-Portalen wie ornitho.de machen kann oder machen könnte (und was nicht).
Ein eigener Laptop ist nicht erforderlich, kann jedoch gerne mitgebracht werden, um das eine oder andere anschaulicher zu machen. Anmeldungen richten Sie bitte mit einer kurzen Beschreibung des Hintergrundes der Teilnahme bis zum 20.09. per E-Mail an Johannes Wahl: wahl@dda-web.de
Termin: Mittwoch, 1.10.2014, 14-18 Uhr
Ort: Zentrale Halle der Universität Bielefeld, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld
Weitere Informationen mit Anfahrts- und Lageplan finden Sie im Programm der DO-G-Tagung.
Auf Ihre Teilnahme freuen sich
Christopher König, Stefan Stübing, Simon Thorn und Johannes Wahl
posted by Johannes Wahl
Thursday, September 4th, 2014
avinews
Watch out for Ruddy Shelducks with yellow neck collars
Im vergangenen Jahr wurden auf dem Eemmeer bei Utrecht in den Niederlanden erstmals Rostgänse mit gelben Halsringen beringt. Ziel des Projektes ist es, die Herkunft der dort mausernden Vögel zu ermitteln. Der Mauserbestand am Eemmeer umfasst etwa 800 Individuen, doch war bislang völlig unklar, woher diese große Zahl von Vögeln stammt. Die niederländische Brutpopulation ist recht klein, der nächstgelegene größere Brutbestand befindet sich in Nordrhein-Westfalen (laut neuem Brutvogelatlas 100-120 BP). Es wurde vermutet, dass einige aus Deutschland stammen, andere möglicherweise auch weit darüber hinaus.
Vorläufige Ergebnisse zeigen bereits im ersten Jahr interessante Bewegungen. Viele der Vögel konnten im Herbst und Winter am Niederrhein sowie an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen abgelesen werden. Einige zogen von dort weiter in Richtung Süden, andere wurden ohne weitere Zwischenstopps aus Baden-Württemberg und Bayern sowie aus der Schweiz gemeldet. Auch zur Brutzeit 2014 gab es aus diesen Gebieten vereinzelte Meldungen in den Niederlanden beringter Rostgänse, direkte Brutnachweise konnten jedoch nicht erbracht werden.
In diesem Sommer konnten weitere 64 Rostgänse am Eemmeer sowie weitere vier in anderen Gebieten mit gelben Halsringen markiert werden. Einige dieser sowie der im Jahr 2013 markierten Vögel wurden in den letzten Tagen bereits an verschiedenen Stellen in Deutschland, von Münster bis Lörrach, abgelesen. Auch aus der Schweiz wurden bereits erste Ablesungen gemeldet, während andere Vögel weiter in den Niederlanden verweilen.
Um weitere Informationen zum Wanderverhalten der Rostgans herauszufinden, möchten wir Sie bitten, in ganz Deutschland auf beringte Individuen zu achten. Die gelben Halsringe sind eher unauffällig (klein) und haben eine schwarze Schrift mit einer Kombination aus Buchstabe und Ziffer (von unten nach oben zu lesen, s. Foto). Die 2014 verwendeten Halsringe sind etwas größer als die 2013. Alle Vögel tragen außerdem einen gelben Fußring mit dem gleichen Code. Beobachtungen der Vögel sollten bitte auch unter www.geese.org eingetragen werden. Melder erhalten dort umgehend den "Lebenslauf" der Vögel mit Daten zum Beringungsort und bisherigen Wiederfunden angezeigt.
Das Brutgebiet des Mornellregenpfeifers liegt in den Fjällflächen und Tundren von Skandinavien bis Ostsibirien. Während die östliche Population in Vorderasien überwintert, überqueren europäische Brutvögel Zentral- und Südeuropa auf dem Weg nach Nordafrika. Viele Vögel führen dabei vermutlich einen Nonstopzug durch, ein gewisser Teil rastet allerdings regelmäßig an meist traditionellen Rastplätzen. Noch vor wenigen Jahren galt der Mornellregenpfeifer in ganz Deutschland als seltener und unregelmäßiger Durchzügler. Seit Ende der 1990er Jahre gab es aber durch eine in manchen Gebieten gezielte Suche nach der charismatischen Art einen enormen Erkenntnisgewinn: Zahlreiche bis dahin unbekannte Rastplätze wurden entdeckt und sind mittlerweile fast alljährlich besetzt.
Seit 2011 rufen wir zur gezielten Suche nach Mornellregenpfeifern während des zeitlich eng begrenzten Durchzugfensters von Mitte August bis Mitte September auf. Die zahlreichen Meldungen vor allem über ornitho ergaben den wohl bundesweit bislang besten Überblick über die Rastvorkommen. Dank der Differenzierung vieler Individuen in Alt- und Jungvögel können der jährilche Jungvogelanteil berechnet und so Rückschlüsse auf den Bruterfolg gezogen werden. Die Ergebnisse 2011-2013 wurden in der Dezember-Ausgabe 2013 von „Der Falke“ veröffentlicht. Diesen Beitrag können Sie hier als pdf herunterladen.
Motiviert durch die sehr gute Resonanz der letzten Jahre wollen wir versuchen, auch den Wegzug 2014 möglichst gut zu dokumentieren. In einem weiteren Falke-Beitrag aus dem Juli 2013 haben wir noch einmal gezielte Hinweise gegeben, wie und wo man Mornellregenpfeifer auf dem Herbstzug suchen (und hoffentlich auch finden) kann. Den Beitrag „Leicht zu übersehen: Herbstrast des Mornellregenpfeifers“ finden Sie hier als PDF.
Wann?
Mornellregenpfeifer überqueren Europa auf dem Zug in sehr engen Zeitfenstern. Im Frühjahr zieht die Art in Deutschland in sehr kurzer Zeitspanne und nur geringer Zahl fast ausschließlich im Mai durch, vorjährige Mornells verbleiben wie viele andere Zugvögel meist im Winterquartier. Weit auffälliger ist der Durchzug im Herbst. Hier werden die meisten Individuen im Zeitraum 15. August bis 15. September beobachtet. Einzelne Vögel treten noch bis Oktober auf. Es gilt daher in den kommenden Wochen ganz gezielt geeignete Habitate zu kontrollieren! Aufgrund des Verhaltens der Vögel sind die Beobachtungsbedingungen am Morgen und Abend am besten. Zu dieser Zeit findet die Nahrungssuche statt, während sich im weiteren Tagesverlauf ruhende, bewegungslose Vögel oft der Entdeckung entziehen. Auch die Chance, gegen Abend abziehende bzw. morgens zur Rast einfallende Tiere oder deren kleinräumige Ortswechsel bei der Suche nach geeigneten Rastflächen zu beobachten, erhöht den Beobachtungserfolg deutlich.
Wo?
Während im Frühjahr vor allem küstennahe Bereiche bevorzugt werden, tauchen Mornellregenpfeifer im Herbst vermehrt an Rastplätzen im Binnenland auf. Bei den Gebieten handelt es sich in der Regel um weithin exponierte, sehr offene und damit an skandinavische Weiten erinnernde Flächen mit kurzer Vegetation. Wurden ursprünglich wohl vor allem Heiden und Brachen aufgesucht, sind heute abgeerntete Felder die Hauptrastplätze. Besonders regelmäßig gelingen Nachweise vor allem auf Ackerflächen auf kargen, windexponierten Hochflächen mit weiter Sicht in Abzugrichtung Süd und Südwest in großräumigen Agrarlandschaften, gerne im oberen Hangbereich an der Südwestflanke kleiner Hügel. Es sollte mindestens ein Stoppelsturz stattgefunden haben, unbearbeitete Getreidestoppeln werden offenbar gemieden. Große Vertikalstrukturen wirken sich negativ aus, wobei Einzelbäume und Erdaufschüttungen toleriert werden. Besonders lohnend kann die Suche direkt nach starken, großräumigen Regenschauern und Gewittern sein, wenn die von der Witterungslage zur „Notrast“ gezwungenen Vögel schnell wieder abziehen und dann besonders auffällig sind. Unter solchen Witterungsbedingungen werden manchmal auch Flächen zur Rast genutzt, die bei guter Witterung keine Beachtung finden, wie z.B. ebene, kleinere Ackerflächen in Waldrandnähe. Die momentan soweit bekannt größten und bedeutendsten Rastplätze für Mornellregenpfeifer in Deutschland sind die nordrhein-westfälische Hellwegbörde im Kreis Soest sowie das Maifeld im Kreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz.
Wie?
Nur selten werden die gerade einmal amsel-großen Mornellregenpfeifer zufällig entdeckt. Erst das genaue Absuchen geeigneter Flächen mit Fernglas oder Spektiv führt in der Regel zum Erfolg. Die Art ist relativ leicht zu bestimmen und kaum mit anderen Arten zu verwechseln (Bestimmungshilfe [ PDF ]). An den Rastplätzen herrscht eine hohe Dynamik, viele Vögel verweilen nur kurz, so dass eine regelmäßige Kontrolle möglicher Rastgebiete mit Angabe des Altersverhältnisses wertvolle Zusatzinformationen zur Anzahl der insgesamt im Gebiet rastenden Vögel liefert. Auch die Kenntnis der Lautäußerungen kann daher hilfreich sein. Beim Abfliegen wird häufig ein trillerndes, für eine Limikole unerwartet tief-melancholisches „pjürrr“ (www.xeno-canto.org/species/Charadrius-morinellus) geäußert. Mornellregenpfeifer rasten meist in artreinen Trupps, nur selten gemeinsam mit anderen Limikolen (z.B. Goldregenpfeifern). Im Rastgebiet verhalten sie sich in der Regel recht vertraut und verharren selbst auf wenige Meter Abstand. Besonders größere Trupps sind aber mitunter scheu und fliegen schon bei geringen Störungen auf. Wir möchten deshalb noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass jegliche Störungen zu vermeiden sind und der allgemeine Verhaltenskodex unbedingt zu beachten ist!
Bei der Meldung von Mornellregenpfeifern bitten wir um möglichst detaillierte Informationen zu:
rastend oder ziehend (unter "Präzisierung der Beobachtung")
Bitte auch Negativkontrollen melden!
Wenn geeignet erscheinende oder in den vergangenen Jahren von Mornells aufgesuchte Flächen kontrolliert, aber keine Vögel gefunden wurden, bitte einen Bestand = 0 eintragen. Für die Interpretation der Verbreitungskarte und die Datenauswertung sind 0-Nachweise eine wichtige Information. Bitte geben Sie dabei den groben Zeitaufwand im Bemerkungsfeld an.
Gerne können Sie weitere Angaben (z.B. zum Verhalten) im Bemerkungsfeld machen oder Fotos der Vögel anfügen.
Eine Bestimmungshilfe mit zahlreichen Fotos und Erläuterungen sowie hilfreicher Literatur bietet das folgende [ PDF ].
10 million records – thanks very much for the fantastic support!
Um 22:24 Uhr war es am Samstag soweit: Mit der Meldung von etwa 40 Wacholderdrosseln im Unstruttal bei Bad Langensalza in Thüringen wurde durch Axel Mörstedt die zehnmillionste Vogelbeobachtung in ornitho.de eingegeben. Nachdem wir uns Ende März 2012 – kurioserweise ebenfalls mit der Meldung einer Wacholderdrossel – über den einmillionsten Datensatz freuen konnten, hat sich der Bestand innerhalb von nur 2,5 Jahren verzehnfacht. Mittlerweile sind fast 12.000 Personen registriert, die meisten erwartungsgemäß im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (13,3 %). Aus nahezu allen Gemeinden Deutschlands wurden mittlerweile Beobachtungen gemeldet, insgesamt bis zu 35.000 täglich.
Für eine ausreichende Qualität, die gewährleistet, dass die Daten auch wissenschaftlich und im Naturschutz verwertet werden können, sorgt neben einer automatischen Prüfung direkt bei der Eingabe vor allem das große Netz von mehr als 350 ehrenamtlich tätigen Regionalkoordinatorinnen und -koordinatoren, die Ortsbezeichnungen verwalten, neue Einträge auf Plausibilität kontrollieren und als Ansprechpartner für Vogelkundler vor Ort fungieren.
Auch die ornitho-Portale in anderen Ländern entwickeln sich prächtig. Mehr als 91.000 Vogelbeobachter sind weltweit insgesamt bei ornitho registriert. Der gesamte Datenschatz umfasst aktuell fast 55 Millionen Beobachtungen. Die größten Anteile daran haben neben Deutschland aktuell Frankreich (28,5 Mio.), die Schweiz (7,6 Mio.) und Italien (5,7 Mio.).
Ein ganz besonderer Dank gebührt dem Team von Biolovision um Gaëtan Delaloye, das im Hintergrund großartige Arbeit leistet. Bis auf wenige Stunden lief das Portal vom Start weg fehlerfrei und Probleme konnten in den meisten Fällen innerhalb kurzer Zeit behoben werden. Merci beaucoup!
Der umfangreiche, durch Sie zusammengetragene Datenschatz bietet viele Auswertungsmöglichkeiten, Einblicke und auch neue Erkenntnisse. Einige Beispiele hierfür finden Sie in unseren Auswertungen in Der Falke, die unter Publikationen und Auswertungen heruntergeladen werden können. Doch viele Erkenntnisse bieten auch bereits die Auswertungsmöglichkeiten, die Ihnen über die Datenbankabfragen mit wenigen Klicks zur Verfügung stehen.
Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude beim Erkunden unserer Vogelwelt, online auf ornitho, vor allem aber draußen in der Natur.
Christopher König, Patric Lorgé und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
posted by Christopher König
Tuesday, July 1st, 2014
tipnews
Summer Goose count in Northrhine-Westphalia 12./13. July
Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den höchsten Brut- und Übersommerungsbeständen von Grau-, Kanada-, Nil- und Rostgans. Während die Winterbestände über die monatlichen Wasservogelzählungen oder spezielle Gänsezählungen erfasst werden, sind Kenntnisse über Bestandsgrößen und Verbreitung im Sommer bis jetzt nur lückenhaft vorhanden. Seit 2011 organisiert die Nordrhein-Westfälische Ornithologen-Gesellschaft (NWO) daher mit Unterstützung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW alljährlich eine landesweite Gänsezählung im Sommer. In diesem Jahr findet die Erfassung am 12./13. Juli statt. Ziel ist es neben landesweiten Angaben zum Bestand auch in möglichst vielen Gebieten Informationen zum Bruterfolg zu ermitteln. Einen Bericht zur Zählung 2013, bei der mehr als 30.000 Gänse erfasst wurden, können Sie hier herunterladen.
Erfahrungen zeigen, dass die Gänse überwiegend morgens früh und abends zu den Nahrungsflächen fliegen und sich tagsüber an Gewässern konzentrieren. Die Zählungen sollten deshalb zwischen 9 und 18 Uhr durchgeführt werden. Wer am Wochenende keine Zeit hat: Zählungen vom 9. bis 16. Juli werden in die Auswertungen einbezogen. Bitte melden Sie dabei unbedingt auch NULLZÄHLUNGEN (einfach Graugans mit Bestand = 0 eintragen).
Die Dateneingabe erfolgt über ornitho.de. Zum ersten Mal wird dabei eine durch die finanzielle Unterstützung der NWO ermöglichte neue Erweiterung genutzt, bei der die eingetragenen Daten direkt dem entsprechenden Erfassungsprojekt zugeordnet werden können.
Abgesehen von zwei Nachweisen aus der Zeit vor 1977 werden Buschrohrsänger erst seit Anfang der 1990er Jahre in Deutschland festgestellt. Ihr Brutareal erstreckt sich vom südlichen Finnland und dem Baltikum ostwärts bis an den Baikalsee. Bereits seit den 1970er Jahren werden alljährlich auch in Schweden singende Buschrohrsänger beobachtet und es ist eine allgemeine Ausbreitung nach Westen erkennbar. Das Überwinterungsgebiet der Art liegt vor allem in Indien und Sri Lanka.
Aktuell kommt es in Deutschland zum bislang stärksten festgestellten Auftreten der Art. Liegen bis 2012 gerade einmal 24 anerkannte Nachweise vor, wurden in den letzten Wochen Sichtungen von bereits mehr als 25 Individuen gemeldet. Die früheste Feststellung betrifft einen am 20. Mai auf der Ostseeinsel Greifswalder Oie gefangenen Vogel. Seitdem wurden dort noch drei weitere Buschrohrsänger gefangen und beringt sowie drei zusätzliche Vögel beobachtet. Eine ähnlich hohe Zahl wird von Helgoland gemeldet. Dort bislang erst insgesamt fünfmal nachgewiesen, konnten seit dem 21.5. etwa sechs verschiedene Vögel beobachtet werden. Weitere aktuelle Beobachtungen stammen aus Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen. Nachdem Buschrohrsänger in den letzten Jahren bereits in Polen, Dänemark und den Niederlanden gebrütet haben, ist selbst ein Brutverdacht/-nachweis hierzulande denkbar.
Die Bestimmung ist nicht ganz einfach, es gilt vor allem genau hinzuhören. Optisch sind Buschrohrsänger eher unauffällig und ähneln auf den ersten Blick Teich- und Sumpfrohrsängern. Leichter sind sie an ihrem Gesang zu bestimmen, der charakteristisch ist und häufig auch nachts vorgetragen wird, allerdings mit dem des Sumpfrohrsängers verwechselt werden kann (zumal dieser ebenfalls häufig nachts singt). Der Gesang wird in der Regel pausenreicher und langsamer vorgetragen als der des Sumpfrohrsängers. Auch die Imitationen anderer Vogelgesänge sind nicht so zahlreich und folgen weniger dicht aufeinander als bei diesem. Tonaufnahmen des Buschrohrsängers können Sie sich in der Tongalerie von ornitho.de anhören. Dort finden Sie zum Vergleich auch Aufnahmen der übrigen Rohrsängerarten. Da auch diese mitunter die ganze Nacht singen, muss eine Verwechslung sicher ausgeschlossen werden. Soweit möglich sollten Sie Ihre Beobachtungen auch durch Tonaufnahmen belegen. Haben Sie einen Buschrohrsänger entdeckt, denken Sie bitte an eine zeitnahe Dokumentation bei der DAK.
Viel Erfolg bei der Suche nach Buschrohrsängern wünscht
Spot the difference: Looking out for moulting waterbirds (now Greylag Geese)
Wasservögel erneuern wie die meisten Vogelarten alljährlich ihre Schwungfedern. Während die meisten anderen Arten dabei stets flugfähig bleiben, werfen Schwäne, Gänse, Enten, Taucher und Rallen alle Hand- und Armschwingen simultan ab. Für drei bis fünf Wochen sind sie flugunfähig, bis die neuen Schwingen nachgewachsen sind. Deshalb sind sie in dieser Zeit sehr scheu und auf nahrungsreiche, störungsarme Gewässer angewiesen. Viele Individuen suchen alljährlich dieselben Gewässer auf, deren Einzugsgebiete mehr als tausend Kilometer umfassen können. Den Mausergebieten kommt aus Naturschutzsicht auch deshalb eine besondere Bedeutung zu, weil die Mauser der meisten Wasservogelarten im Anschluss an die Brutzeit im Hoch- und Spätsommer stattfindet und damit in die Zeit des höchsten Freizeitdrucks fällt. Mausergebiete benötigen einen besonders strengen Schutz, da sie von überlebenswichtiger Bedeutung im Jahreszyklus von Wasservögeln sind. Zu den international herausragenden Mausergebieten in Deutschland zählen die schleswig-holsteinische Westküste (Graugans, Brandgans, Eider- und Trauerente), die ostholsteinische Seenplatte (Graugans, Schnatter-, Tafel-, Reiher- und Schellente), die Pommersche Bucht in der Ostsee (Trauerente) sowie der Ismaninger Speichersee mit Fischteichen bei München (Schnatter-, Tafel-, Reiher- und Kolbenente).
Die Informationen über die Mausergebiete und den Bestand mausernder Wasservögel sind in weiten Teilen Deutschlands noch lückenhaft. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie alle diesbezüglichen Beobachtungen melden und vielleicht sogar ihre Exkursionsziele entsprechend wählen würden.
Bereits im vergangenen Jahr hatten wir dazu aufgerufen, gezielt auf Mausertrupps zu achten und diese über ornitho zu melden. Die systematische Sammlung der Informationen brachte dabei wichtige zusätzliche Erkenntnisse hervor und verdeutlichte die wachsende Bedeutung von ornitho als ergänzende Informationsquelle für das bundesweite Vogelmonitoring und naturschutzfachliche Fragestellungen. Eine Auswertung der Daten aus dem letzten Jahr können Sie hier herunterladen.
Mauserhöhepunkt Graugans Ende Mai / Anfang Juni
Die Graugans beginnt als erste der hier behandelten Arten mit der Großgefiedermauser. Bereits Mitte Mai können erste flugunfähige Tiere beobachtet werden, um den Monatswechsel Mai/Juni haben die meisten Vögel mit der Schwingenmauser begonnen und in der ersten Juni-Hälfte sind nahezu alle Graugänse flugunfähig. In den kommenden 14 Tagen ist somit der optimale Zeitpunkt, an geeigneten Gewässern mausernde Graugänse zu erfassen. Besonders Gebiete, in denen Sie bereits in den letzten Wochen größere Graugans-Gruppen beobachtet haben, lohnen eine gezielte Kontrolle.
Auffälliges Kennzeichnen mausernder Graugänse ist ihr weißes „Heck“, da die weißen Oberschwanzdecken nicht durch die Handschwingen verdeckt sind. Die Mausergruppen fallen zudem dadurch auf, dass sie dicht gedrängt schwimmen und sich meist in Ufernähe aufhalten (s. Foto).
Die Mausergewässer weisen fast immer Inseln auf, die tagsüber Deckung bieten. Schwungfedern am Ufer sowie von der Wasserseite aus abgefressenes Jungschilf sind deutliche Hinweise auf mausernde Graugänse.
Die beste Erfassungszeit ist abends ab 30 min. vor Sonnenuntergang, da die Gänse in vielen Gebieten oft erst dann ans Ufer kommen, um dort zu fressen. Übrigens: Familien halten sich meist abseits der in der Regel aus Nichtbrütern oder erfolglosen Brutvögeln bestehenden Mausergruppen auf. Erfolgreiche Altvögel mausern während der Jungenaufzucht das Großgefieder.
Ab Mitte Juni folgen Kanadagans, Stock- und Knäkente bei der Schwingenmauser. Ab Juli folgen dann der Höckerschwan, die übrigen Tauch- und Gründelenten sowie die Lappentaucher.
Eintragung von mausernden Wasservögeln in ornitho
Bitte beachten Sie bei der Meldung in ornitho Folgendes:
Kennzeichnen Sie Beobachtungen Schwingen mausernder Wasservögel unter „Präzisierung der Beobachtung“ durch Auswahl der Option „Mauserplatz“. Die entsprechenden Daten können dann für Auswertungen sehr einfach selektiert werden. Bitte tragen Sie aber „Mauserplatz“ nur dann ein, wenn Sie entsprechende Merkmale erkannt haben (z.B. durch Flügel schlagende Ind.). Große Ansammlungen zur Mauserzeit einer Art reichen als Nachweis leider nicht aus.
In der Regel lässt sich nicht ermitteln, wie viele Individuen einer Ansammlung mausern. Tragen Sie deshalb bitte immer die gezählte Gesamtsumme ein und machen ggf. entsprechende Bemerkungen.
Familien, die sich oft getrennt von den Mausergruppen aufhalten (z.B. bei Gänsen), tragen Sie bitte separat ein und versehen diese mit speziellen Hinweisen und Brutzeitcodes. Das erleichtert die Auswertung.
Für die Interpretation ist es sehr hilfreich, wenn Sie zusätzlich Hinweise im Bemerkungsfeld geben, z.B. zum Verhalten, zum Anteil in Schwingenmauser befindlicher Vögel etc.
Falls Sie die Befürchtung haben, dass der Mauserplatz durch Ihre Meldung gestört werden könnte, schützen Sie diese. Die Meldung kann dann nur von Artspezialisten und Regionalkoordinatoren eingesehen werden.
Viele spannende Entdeckungen wünschen
Christopher König und Johannes Wahl
und das Team von ornitho.de
Foto: C. Moning
posted by Christopher König
Sunday, April 27th, 2014
tipnews
Pale-bellied Brent Geese in Germany: When? Where? How many? Please report your sightings!
Dunkelbäuchige Ringelgänse gehören zu den Charakterarten im deutschen Wattenmeer und rasten dort im Frühjahr und Herbst zu Zehntausenden. Deutlich seltener anzutreffen sind Hellbäuchige Ringelgänse der Unterart hrota. Die bei uns auftretenden Vögel entstammen von der vor allem auf Spitzbergen und Franz-Josef-Land brütenden Population. Das Überwinterungsgebiet ist ebenfalls eng begrenzt und beschränkt sich v.a. auf Dänemark und Nordost-England. Besonders in kalten und schneereichen Wintern kommt es zu größeren Ausweichbewegungen nach Süden. Vor allem dann tauchen Hellbäuchige Ringelgänse auch an der deutschen Nordseeküste und in den Niederlanden in größerer Anzahl auf. Ansonsten machen sie sich trotz der Nähe zu Dänemark hierzulande erstaunlich rar. Im Binnenland und an der Ostseeküste treten sie nur ausnahmsweise auf.
Aktualisierung der internationalen Populationsschätzung: Bitte melden Sie Ihre (alten) Beobachtungen!
Der Gesamtbestand der Population wurde für den Winter 2008/09 auf nur 7.600 Ind. geschätzt. In diesem Sommer plant Preben Clausen aus Dänemark, der die internationale Zusammenarbeit für diese Population koordiniert, eine Aktualisierung.
Jährliche Bestandsschätzungen für Deutschland, wie sie für die Fortschreibung der Bestandsentwicklung auf internationaler Ebene benötigt werden, liegen bislang jedoch mit Ausnahme des Einflugwinters 2009/10 nicht vor. Aus einem einfachen Grund: Hellbäuchige Ringelgänse sind zu selten, um über das Monitoring rastender Wasservögel ausreichend erfasst zu werden, aber doch so häufig, dass sie bei den Avifaunistischen Kommissionen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein nicht (mehr) zu dokumentieren sind.
Sicherlich werden jedoch nahezu alle Beobachtungen notiert. Durch das Zusammentragen aller Ihrer Einzelbeobachtungen sollte es deshalb möglich sein, die jährliche Bestandsgröße mit ausreichender Genauigkeit ermitteln zu können. Deshalb unsere Bitte: Melden Sie alle Beobachtungen Hellbäuchiger Ringelgänse via ornitho.de bis zum 30. Mai! Bitte beachten Sie dabei die untenstehenden Hinweise zur Meldung der Daten.
Als kleine Motivation finden Sie hier eine Karte mit allen seit 1990 beobachteten Hellbäuchige Ringelgänsen, die via ornitho.de gemeldet wurden. Wir hoffen, Ihre Beobachtungen finden sich dort bald wieder ...
Sollten Ihnen Publikationen, Jahresberichte etc. bekannt sein, die sich mit dem Auftreten dieser Unterart beschäftigen oder hilfreiche Daten liefern könnten, so senden Sie diese Informationen bitte an Johannes Wahl, E-Mail: johannes.wahl@dda-web.de.
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit und Unterstützung!
Preben Clausen & das Team von ornitho.de
Bitte beachten Sie bei der Meldung in ornitho folgende Hinweise:
Melden Sie Ihre Beobachtung möglichst punktgenau.
Machen Sie möglichst auch unter „Präzisierung der Beobachtung“ eine Angabe, sodass eindeutig zwischen rastenden und ziehenden bzw. überfliegenden Vögeln unterschieden werden kann. Bei ziehenden Vögeln ist auch die Zeit eine wichtige Information. Diese können Sie direkt hinter dem Datum mit Leerzeichen getrennt angeben, z.B. 10.04.2010 12:30.
Auch das Rast- oder Nahrungshabitat bildet eine wichtige Zusatzinformation. Falls Sie dieses bestimmen können, tragen Sie es bitte unter den Optionalen Angaben bei "(Rast)Habitat" ein. Im Gegensatz zu Angaben unter „Bemerkungen“ können diese Angaben dann direkt ausgewertet werden.
Tragen Sie die Informationen zum Alter unter den Optionalen Angaben in die dafür vorgesehenen Felder ein (bitte nicht in das Bemerkungsfeld, da sich diese kaum auswerten lassen)!
Hilfreiche Hinweise zur (Alters-)Bestimmung von Ringelgänsen finden Sie im folgenden Beitrag:
Dierschke, J. (2007): Ringelgänse und ihre Kleider. Falke 54: 250-253. PDF
Zum Auftreten Hellbäuchiger Ringelgänse während des Einflugs im Winter 2009/2010 können Sie eine interessante Übersicht hier herunterladen.
Hellbäuchige Ringelgänse fallen durch helle Flanken und eine fast weiße Unterseite auf.
Foto: Axel Halley. Dithmarscher Bucht, Januar 2010.
posted by Christopher König
Saturday, April 5th, 2014
tipnews
German-wide Birdrace on 3rd May 2014 - join in!
Noch gerade einmal vier Wochen sind es bis zum mittlerweile 11. bundesweiten Birdrace, für das man sich seit heute anmelden kann. Für alle, die noch nicht dabei waren: Entgegen der direkten Übersetzung „Vogelrennen“ rennen bei einem Birdrace nicht die Vögel, sondern die Beobachterinnen und Beobachter versuchen in Teams von 3–5 Personen innerhalb von 24 Std. so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Das Beobachtungsgebiet kann frei gewählt werden, klare Grenzen sind jedoch v.a. bei mehreren Teams im gleichen Raum wichtig. Hierbei haben sich (Land)Kreise als Einheiten vielfach bewährt. Wer am Ende die meisten Arten entdeckt hat, hat gewonnen. Einen Preis gibt es dafür jedoch nicht, denn die zahlreichen Sachpreise werden unter allen Birdracern verlost. Schon deshalb betrügt man letztendlich nur sich selbst, wenn man schummelt. Es ist also Ehrensache, dass man sich sportlich und fair verhält. Und dass der Schutz der Natur und insbesondere der Vogelwelt dabei an höchster Stelle steht, ist selbstverständlich und oberstes Gebot (weitere Regeln s.u.).
Begeisterung wecken und Artenvielfalt in die Öffentlichkeit tragen
Das gemeinsame Beobachten mit Freunden und Bekannten steht an diesem Tag zweifelsohne im Mittelpunkt. Viele Teilnehmer beginnen den Tag noch in der Nacht und legen des Fernglas erst ab, wenn es wieder dunkel ist. An keinem anderen Tag im Jahr beobachtet man so intensiv, so lange und in so vielen verschiedenen Lebensräumen. Für die meisten, die bereits einmal dabei waren, ist das Birdrace deshalb alljährlich ein fest im Kalender vermerkter Termin. Seit der ersten Austragung 2004 mit 41 Teams stieg die Anzahl der Teilnehmer/innen von Jahr zu Jahr. Im vergangenen Jahr nahmen bereits 710 Beobachter/innen in 191 Teams aus (fast) allen Bundesländern teil. An keinem Tag im Jahr wird die Vielfalt in der Vogelwelt hierzulande deshalb genauer beobachtet: 289 Vogelarten waren es im vergangenen Jahr, beachtliche 162 davon entdeckte auch das Siegerteam. Der erste Samstag im Mai wurde somit schleichend zum inoffiziellen „Tag der Vogelartenvielfalt“.
Auf großes Interesse stieß das vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V. organisierte Birdrace auch von Anfang auch bei den Medien: Mehrfach schafften es Teams bis auf die Titelseiten von Tageszeitungen, und mehrere Radio- und Fernsehteams berichteten über den für Außenstehende durchaus etwas skurril anmutenden Wettbewerb. Mithilfe dieses großen medialen Interesses lassen sich somit Themen des Naturschutzes sehr gut in die Öffentlichkeit tragen, z.B. der Niedergang der Vogelartenvielfalt in der Agrarlandschaft.
Unser Ziel: Ein CO2-neutrales Birdrace 2014
Ein zentrales Anliegen des Birdraces und DDA ist es, das Thema Artenvielfalt und deren Erhaltung in die Öffentlichkeit zu tragen. Obgleich das bereits gut gelingt, noch überzeugender wäre es, wenn das Birdrace selbst ein umweltfreundlicher, d.h. CO2-freier, zumindest aber CO2-neutraler Wettbewerb wäre. Die auto-freie Variante des Birdraces erfreut sich zwar einer deutlich wachsenden Beliebtheit – 2013 schwangen sich bereits fast 50 % der Teams in den Fahrradsattel –, ein Teil der Teams kann (oder will) auch in Zukunft nicht auf ein Auto verzichten. Die Gründe sind vielfältig, sei es, weil der Beobachtungsraum im Mittelgebirge liegt oder weil die körperlichen Anforderungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer z.B. aus Altergründen zu hoch wären.
Unser Ziel ist es deshalb, ab 2014 das Birdrace CO2-neutral zu gestalten. Alle Teams, die nicht auf ein Auto verzichten können oder wollen, sind deshalb aufgefordert, durch eine CO2-Abgabe in Höhe von z.B.10 Euro (Empfehlung) ihre CO2-Emissionen zu kompensieren. Die Empfehlung von 10 Euro liegt zwar deutlich über dem vermutlichen CO2-Austoß im Rahmen des Birdraces, aber im Vorfeld des Rennens wird ja so mancher Kilometer verfahren, um sich vorzubereiten. Es steht aber natürlich jedem Team frei, die Höhe der Abgabe entsprechend der tatsächlich gefahrenen Kilometer oder des Spritverbrauchs auszurechnen. Die CO2-Emissionen der auto-freien, aber ggf. Bus oder Bahn nutzenden Teams wird der DDA durch eine Spende an www.prima-klima-weltweit.de pauschal ausgleichen.
Spendenrennen für ornitho
Schon seit dem ersten bundesweiten Birdrace sind die Teams dazu aufgerufen (es ist aber keine Teilnahmevoraussetzung!), Spenden für ein jährlich festgelegtes Projekt zu sammeln. Nachdem für sechs Jahre der bundesweite Brutvogelatlas ADEBAR unterstützt wurde, fließen die Spenden seit 2010 in den Unterhalt, die Betreuung sowie die Weiterentwicklung von ornitho.de. Ornitho ist auch dieses Jahr wieder das Spendenprojekt. Wir hoffen, dass es gerade für begeisterte Nutzer von ornitho.de ein zusätzlicher Ansporn ist, über die Teilnahme am Birdrace selbst zu diesem Gemeinschaftsprojekt beitragen zu können. Alle Unterstützer der letzten Jahre sind unter „Unterstützung“ auf ornitho genannt.
Verlosung von über 100 Preisen
Dank der Großzügigkeit von Carl Zeiss Sports Optics, des AULA-Verlags, Christ Media Natur, Edition AMPLE, Lowepro, Kranichschutz Deutschland, des Verlags C.H.Beck, birdingtours, König Photobags, Orniwelt.de, der GNOR, Schwegler, Otus, der OAG SH/HH, des NLWKN, des RSPB, der NWO, des SMUL Sachsen, Jack Wolfskin, Vivara und Globetrotter ist die Lostrommel in diesem Jahr mit mehr als 100 Preisen so gut gefüllt wie nie zuvor, sodass wir unter allen Birdracern, besonders jenen, die sich beim Einwerben von Spenden engagieren sowie den umweltfreundlichen Teams, wieder viele attraktive Preise verlosen können.