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Sunday, October 30th, 2016
technews
5 years ornitho.de and ornitho.lu
Am 30.10.2011 gingen ornitho.de und ornitho.lu an den Start. Mehr als 18.000 Personen sind inzwischen registriert und haben über 22 Millionen Vogelbeobachtungen zusammengetragen. Kein einziger in ornitho.de und ornitho.lu enthaltener Datensatz wurde bislang importiert, alle Meldungen wurden händisch über die Homepage oder die ornitho-App „NaturaList“ eingetragen. Rechnet man für die Eingabe je Datensatz nur fünf Sekunden, so wurden in den fünf Jahren mindestens 1.300 Tage oder dreieinhalb Jahre alleine für die Dateneingabe investiert!
Doch auch auf koordinativer Ebene steckt enorm viel Lebenszeit in unserem Portal. Um die Qualität dieses riesigen Datens(ch)atzes zu gewährleisten, werden die Beobachtungen von mehr als 400 Regionalkoordinatoren und Artspezialisten auf Kreis-, Landes- und Bundesebene auf Plausibilität geprüft. Mehrere Zehntausend Rückfragen bei den Meldern haben sie seither gestellt. Wie viel Zeit (und teils auch Nerven) dafür aufgewendet wurden, lässt sich nur erahnen. Die Regionalkoordinatoren verwalten außerdem die Ortsbezeichnungen und stehen bei Fragen den Meldern mit Rat zur Seite. Für 157.000 der 453.000 Rasterfelder wurden treffendere Bezeichnungen als die automatisch generierten vergeben, und 35.500 Gebietsnamen wurden seitens der Regionalkoordinatoren zusätzlich eingerichtet. Die Regionalkoordinatorinnen und -koordinatoren sowie die ornitho-Steuerungsgruppen sind wahrlich das Rückgrat von ornitho.de und ornitho.lu!
Die erfreuliche Entwicklung von ornitho.de und ornitho.lu fußt auf einem großen Netzwerk an Partnern. Zuvorderst sind hier die Verbände, Fachgruppen und Arbeitsgemeinschaften zu nennen, die ornitho zu ihrem System gemacht und den Aufbau und die Weiterentwicklung ideell aber auch finanziell unterstützen (s. Meldung vom 5. Okt. 2016). Die Ernst-Commentz-Stiftung ermöglichte mit großzügigen Zuwendungen mehrere wichtige Weiterentwicklungen, und Carl Zeiss Sports Optics unterstützt ornitho.de als Partner des DDA von Beginn an. Auf deutschlandweiter Ebene haben wir mit der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft, der Deutschen sowie den regionalen Avifaunistischen Kommissionen, der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und im Bundesamt für Naturschutz wichtige Partner und auf internationaler Ebene verdanken wir der „ornitho-Familie“ und hier im Besonderen der Schweizerischen Vogelwarte Sempach viele kleine und große Weiterentwicklungen.
Mehrere Tausend Stunden wurden auch von fachlicher und technischer Seite im Hintergrund bislang geleistet. Neben der Betreuung durch den DDA und natur&ëmwelt in Luxemburg ist hier vor allem das Team von Biolovision um Gaëtan Delaloye zu nennen, das fantastische Arbeit leistet.
Daraus lässt sich erahnen, wie viel Lebenszeit, der weit überwiegende Teil davon in der Freizeit, von wie vielen Menschen in ornitho.de und ornitho.lu steckt. Und dabei ist die Beobachtungszeit im Feld noch nicht einmal eingerechnet!
Allen, die in den vergangenen fünf Jahren dazu beigetragen haben, ornitho.de und ornitho.lu zu dem zu machen, was es heute ist, gilt unser herzlicher Dank!
Patric Lorgé, Christopher König und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
posted by Christopher König
Tuesday, October 11th, 2016
tipnews
Resting and migrating Cranes (and other species) - please note
Zu Zehntausenden sammeln sich derzeit die Kraniche in den Rastgebieten im Norden und Osten Deutschlands und treten bald ihren Zug in die Überwinterungsgebiete in Südwesteuropa an. Vor allem im Westen Deutschlands und in Luxemburg werden dann wieder die weithin hörbaren Rufe und beeindruckenden Zugformationen zu sehen sein. Viele Tausend Zug- und Rastbeobachtungen werden in dieser Zeit über ornitho.de und ornitho.lu gemeldet. Damit die gesammelten Daten später detailliert ausgewertet und für Naturschutzfragen eingesetzt werden können, bitten wir Sie um Folgendes:
Melden Sie bitte möglichst jeden Zug- oder Rasttrupp separat.
Geben Sie zu Ihren Zugbeobachtungen bitte immer eine Uhrzeit an. Diese können Sie direkt hinter dem Datum von Hand eingeben, z.B. 29.10.2014 09:18.
Falls Sie an Massenzugtagen für mehrere Stunden an einem Ort stehen und den Zug verfolgen, geben Sie bitte den Erfassungszeitraum sowie für die Interpretation der Daten wichtige Informationen (z.B. Sichtweite) unter „Bemerkungen“ an.
Bitte geben Sie bei Zugbeobachtungen immer eine Zugrichtung an. Diese können Sie im Feld „Präzisierung der Beobachtung“ auswählen. Entsprechende Angaben im Bemerkungsfeld lassen sich nicht auswerten. Wenn Sie mit der App melden, tragen Sie diese Information bitte später online nach. Vielen Dank!
Geben Sie Trupps rastender oder Nahrung suchender Kraniche bitte punktgenau ein. Geben Sie unter „Präzisierung der Beobachtung“ bitte „rastend/ruhend“ oder „Nahrung suchend“ an, und vermerken Sie – sofern zutreffend und erkennbar – auch das (Rast)Habitat.
Alt- und Jungvögel lassen sich bei Kranichen sehr einfach unterscheiden. Falls Sie also etwas mehr Zeit haben, zählen Sie Alt- und Jungvögel getrennt aus und tragen die Informationen in den dafür vorgesehenen Feldern ein (bitte nicht im Bemerkungsfeld). Falls Sie nur einen Teil eines großen Trupps ausgezählt haben, geben Sie bitte die Gesamtanzahl und in den Detailangaben nur die Anzahl differenzierter Individuen an.
Falls Sie Kraniche abends oder morgens am Schlafplatz gezählt haben, geben Sie ebenfalls die Uhrzeit sowie unter „Präzisierung der Beobachtung“ bitte „Schlaf-/Sammelplatz“ an.
Diese Hinweise bezüglich der Rast gelten insbesondere auch für Gänse und Schwäne sowie weitere auf Feldern rastende / Nahrung suchende Vogelarten (z.B. Kiebitz, Goldregenpfeifer).
Bewährte Zusammenarbeit mit der AG Kranichschutz Deutschland
Die AG Kranichschutz Deutschland und der DDA arbeiten im Bereich der Datensammlung bei Kranichen eng zusammen. Die über ornitho gesammelten Informationen zum Brut-, Rast- und Zuggeschehen stehen der AG Kranichschutz für detaillierte Auswertungen zur Verfügung, die u.a. für den jährlichen Bericht "Das Kranichjahr" erstellt werden. Bitte geben Sie Ihre Beobachtungen deshalb nicht zusätzlich unter www.kraniche.de ein!
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen, dass Sie das faszinierende Schauspiel des herbstlichen Kranichzugs ebenfalls bestaunen können!
Das Brutgebiet des Mornellregenpfeifers liegt in den Fjällflächen und Tundren von Skandinavien bis Ostsibirien. Während die östliche Population in Vorderasien überwintert, überqueren europäische Brutvögel Zentral- und Südeuropa auf dem Weg nach Nordafrika. Viele Vögel führen dabei vermutlich einen Nonstopzug durch, ein gewisser Teil rastet allerdings regelmäßig an meist traditionellen Rastplätzen. Noch vor wenigen Jahren galt der Mornellregenpfeifer in ganz Deutschland als seltener und unregelmäßiger Durchzügler. Seit Ende der 1990er-Jahre gab es aber durch eine in manchen Gebieten gezielte Suche nach der charismatischen Art einen enormen Erkenntnisgewinn: Zahlreiche bis dahin unbekannte Rastplätze wurden entdeckt und sind mittlerweile fast alljährlich besetzt.
Seit 2011 rufen wir zur gezielten Suche nach Mornellregenpfeifern während des zeitlich eng begrenzten Durchzugfensters von Mitte August bis Mitte September auf. Die zahlreichen Meldungen vor allem über ornitho ergaben den wohl bundesweit bislang besten Überblick über die Rastvorkommen. Dank der Differenzierung vieler Individuen in Alt- und Jungvögel können der jährilche Jungvogelanteil berechnet und so Rückschlüsse auf den Bruterfolg gezogen werden. Die Ergebnisse 2011 bis 2014 wurden in der Oktober-Ausgabe 2014 von „Der Falke“ veröffentlicht. Diesen Beitrag können Sie hier als pdf herunterladen. Die Auswertung des Herbstzuges 2015 erschien in unserem Rückblick auf den Herbst in "Der Falke".
Motiviert durch die sehr gute Resonanz der letzten Jahre wollen wir versuchen, auch den Wegzug 2016 möglichst gut zu dokumentieren. In einem weiteren Falke-Beitrag aus dem Juli 2013 haben wir gezielte Hinweise gegeben, wie und wo man Mornellregenpfeifer auf dem Herbstzug suchen (und hoffentlich auch finden) kann. Den Beitrag „Leicht zu übersehen: Herbstrast des Mornellregenpfeifers“ finden Sie hier als PDF.
Wann?
Mornellregenpfeifer überqueren Europa auf dem Zug in sehr engen Zeitfenstern. Im Frühjahr zieht die Art in Deutschland in sehr kurzer Zeitspanne und nur geringer Zahl fast ausschließlich im Mai durch, vorjährige Mornells verbleiben wie viele andere Zugvögel meist im Winterquartier. Weit auffälliger ist der Durchzug im Herbst. Hier werden die meisten Individuen im Zeitraum 15. August bis 15. September beobachtet. Einzelne Vögel treten noch bis Oktober auf. Es gilt daher in den kommenden Wochen ganz gezielt geeignete Habitate zu kontrollieren! Aufgrund des Verhaltens der Vögel sind die Beobachtungsbedingungen am Morgen und Abend am besten. Zu dieser Zeit findet die Nahrungssuche statt, während sich im weiteren Tagesverlauf ruhende, bewegungslose Vögel oft der Entdeckung entziehen. Auch die Chance, gegen Abend abziehende bzw. morgens zur Rast einfallende Tiere oder deren kleinräumige Ortswechsel bei der Suche nach geeigneten Rastflächen zu beobachten, erhöht den Beobachtungserfolg deutlich.
Wo?
Während im Frühjahr vor allem küstennahe Bereiche bevorzugt werden, tauchen Mornellregenpfeifer im Herbst vermehrt an Rastplätzen im Binnenland auf. Bei den Gebieten handelt es sich in der Regel um weithin exponierte, sehr offene und damit an skandinavische Weiten erinnernde Flächen mit kurzer Vegetation. Wurden ursprünglich wohl vor allem Heiden und Brachen aufgesucht, sind heute abgeerntete Felder die Hauptrastplätze. Besonders regelmäßig gelingen Nachweise vor allem auf Ackerflächen auf kargen, windexponierten Hochflächen mit weiter Sicht in Abzugrichtung Süd und Südwest in großräumigen Agrarlandschaften, gerne im oberen Hangbereich an der Südwestflanke kleiner Hügel. Es sollte mindestens ein Stoppelsturz stattgefunden haben, unbearbeitete Getreidestoppeln werden offenbar gemieden. Große Vertikalstrukturen wirken sich negativ aus, wobei Einzelbäume und Erdaufschüttungen toleriert werden. Besonders lohnend kann die Suche direkt nach starken, großräumigen Regenschauern und Gewittern sein, wenn die von der Witterungslage zur „Notrast“ gezwungenen Vögel schnell wieder abziehen und dann besonders auffällig sind. Unter solchen Witterungsbedingungen werden manchmal auch Flächen zur Rast genutzt, die bei guter Witterung keine Beachtung finden, wie z.B. ebene, kleinere Ackerflächen in Waldrandnähe. Die momentan soweit bekannt größten und bedeutendsten Rastplätze für Mornellregenpfeifer in Deutschland sind die nordrhein-westfälische Hellwegbörde im Kreis Soest sowie das Maifeld im Kreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz.
Wie?
Nur selten werden die gerade einmal amsel-großen Mornellregenpfeifer zufällig entdeckt. Erst das genaue Absuchen geeigneter Flächen mit Fernglas oder Spektiv führt in der Regel zum Erfolg. Die Art ist relativ leicht zu bestimmen und kaum mit anderen Arten zu verwechseln (Bestimmungshilfe [ PDF ]). An den Rastplätzen herrscht eine hohe Dynamik, viele Vögel verweilen nur kurz, so dass eine regelmäßige Kontrolle möglicher Rastgebiete mit Angabe des Altersverhältnisses wertvolle Zusatzinformationen zur Anzahl der insgesamt im Gebiet rastenden Vögel liefert. Auch die Kenntnis der Lautäußerungen kann daher hilfreich sein. Beim Abfliegen wird häufig ein trillerndes, für eine Limikole unerwartet tief-melancholisches „pjürrr“ (www.xeno-canto.org/species/Charadrius-morinellus) geäußert. Mornellregenpfeifer rasten meist in artreinen Trupps, nur selten gemeinsam mit anderen Limikolen (z.B. Goldregenpfeifern). Im Rastgebiet verhalten sie sich in der Regel recht vertraut und verharren selbst auf wenige Meter Abstand. Besonders größere Trupps sind aber mitunter scheu und fliegen schon bei geringen Störungen auf. Wir möchten deshalb noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass jegliche Störungen zu vermeiden sind und der allgemeine Verhaltenskodex unbedingt zu beachten ist!
Bei der Meldung von Mornellregenpfeifern bitten wir um möglichst detaillierte Informationen zu:
rastend oder ziehend (unter "Präzisierung der Beobachtung")
Bitte auch Negativkontrollen melden!
Wenn geeignet erscheinende oder in den vergangenen Jahren von Mornells aufgesuchte Flächen kontrolliert, aber keine Vögel gefunden wurden, bitte einen Bestand = 0 eintragen. Für die Interpretation der Verbreitungskarte und die Datenauswertung sind 0-Nachweise eine wichtige Information. Bitte geben Sie dabei den groben Zeitaufwand im Bemerkungsfeld an.
Gerne können Sie weitere Angaben (z.B. zum Verhalten) im Bemerkungsfeld machen oder Fotos der Vögel anfügen.
Eine Bestimmungshilfe mit zahlreichen Fotos und Erläuterungen sowie hilfreicher Literatur bietet das folgende [ PDF ].
Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2016
Das Wetter im vergangenen Frühjahr hielt bei durchschnittlichen Temperaturen so manche Überraschung bereit. Wir befassen uns in unserem Rückblick auf diese Jahreszeit in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Der Falke" unter anderem mit der Ankunft der Zugvögel. Während Kurzstreckenzieher eher spät dran waren, erreichten uns einige Langstreckenzieher um bis zu eine Woche früher als in den Vorjahren. Wir beleuchten einige Arten genauer und führen mögliche Gründe für diese Abweichung an.
Rotkopfwürger traten in diesem Jahr bislang so zahlreich auf wie schon seit dem Ende der 1980er Jahre nicht mehr, als die Art noch als Brutvogel in Deutschland vorkam. Wir zeigen, wann hierzulande am ehesten Rotkopfwürger zu beobachten sind und wieso die mediterran verbreitete Art überhaupt noch alljährlich zu den Zugzeiten bis nach Deutschland kommt.
Das Frühjahr 2016 wird hinsichtlich der entdeckten Seltenheiten wohl bei Vielen noch länger in Erinnerung bleiben. Wir blicken auf die Highlights aus den Monaten März bis Mai zurück. Darunter finden sich mit Wüstengimpel und Grauortolan vielleicht von manchem erhoffte bzw. mit Singammer wohl auch von niemandem erwartete Nachweise.
Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Frühjahr 2016: Viele frühe Langstreckenzieher, zahlreiche Rotkopfwürger und seltene Überraschungen“ in der Zeitschrift „Der Falke“ können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge mit direktem Bezug zu ornitho.de finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.
Das komplette Falke-Heft 8/2016 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. zu den Schneeeulen Skandinaviens, dem Fitis, der Vogelinsel Trischen sowie zum Klimawandel in der Arktis und damit verbundenen Problemen für den Knutt, können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht
das Team von ornitho.de und ornitho.lu
posted by Christopher König
Tuesday, June 7th, 2016
avinews
Traveling Europe? New version of NaturaList helps you to contribute to the second European Breeding Bird Atlas – Please take part!
Those of you, using the ornitho-App “NaturaList” will happily have noticed already that since a few days from now on it is possible to enter complete observation lists. This does not only facilitate the record keeping of these extremely important data, especially for common breeding birds, it also boosts ways of supporting the most ambitious project in European ornithology: compiling the second European Breeding Bird Atlas. If you have plans for traveling around Europe in the forthcoming weeks or in spring/summer 2017, please join the team and contribute to creating a better picture of the distribution of European breeding birds! We let you know how.
The EBCC (European Bird Census Council) is the umbrella organisation of avifaunistic associations in Europe. Together with its partners in the European countries (natur&emwelt in Luxembourg and the DDA in Germany) the EBCC works at developing the second European Breeding Bird Atlas (EBBA2). Publication of the first Atlas was some 20 years ago, the referring data dates back even further with being around 30 years old by now. Much has changed in Europe since then.
Aim of EBBA2 is to cover the whole of Europe from the Ural to the Azores and from Svalbard to Malta; an ambitious aim as in wide parts of Europe the observer density is much lower than in our country. Particularly in East and Southeast Europe (but not only there) pieces are missing from the puzzle. Please help us to fill the gaps until 2017!
Learn more about the project “EBBA2” on www.ebba2.info.
You can contribute to EBBA2 in two ways:
Please enter all records that seem relevant to you by using a breeding code if you observe any birds with behavior indicating either possible, likely or confirmed breeding.
Carry out circuit trips of lengths of 1 to 2 hours and record all bird species by filling in an observation list. If doing so, please enter all records with a breeding code whenever the bird shows behavior indicating either possible, likely or confirmed breeding. Every species seen or heard during the trip has to be recorded only once. However, we suggest the following procedure: if possible, please submit all records of moderately common and rare species. When recording common species, please always submit a record the first time you see/hear a species and afterwards only if you notice an individual of the same species showing behavior which indicates a higher breeding code. For example, the first blue tit you have spotted sung. So you enter the sighting with A2. Later you have spotted another blue tit which carried food. Please enter the second blue tit stating C14b. Alternatively you can of course submit all sightings for all species using the relevant breeding code.
By carrying out circuit trips or just by entering your bird sightings during your holidays you make a huge contribution to EBBA2. The simplest way to submit the data is via the App “NaturaList”. For the whole of Europe maps are available through OpenStreetMap. You can download the maps for your holiday destination in advance of your trip. This enables you to submit accurate data even when there is no connection to the internet on-site. If you wish not to work with “NaturaList” you can download a table in Excel-format.
Your EBBA2 contribution even gets bigger if you are able to travel to explicitly remote regions. If you are seeking a little bit of an adventure while submitting data on breeding bird for EBBA2 please contact us. The relevant information is available on the EBBA2-website under “How to contribute with my data from a foreign country”.
20 million records with ornitho.de and ornitho.lu, 100,000 users in the ornitho-imperium!
Gleich zwei beeindruckende Schwellenwerte wurden in den letzten Tagen überschritten: Am Samstag, 21. Mai 2016 wurde bei ornitho.de bzw. ornitho.lu die 20-millionste Beobachtung eingetragen. Keine zwei Jahre nachdem im August 2014 die 10-Millionen-Marke erreicht wurde, hat sich der Datenschatz erneut verdoppelt. Die mehr als 20 Millionen Vogelbeobachtungen wurden alle per Hand über das Portal bzw. in zunehmendem Maße auch über die ornitho-App „NaturaList“ übermittelt. Fast 18.000 Personen haben sich mittlerweile registriert und es liegen Beobachtungen aus fast jedem Winkel der Republik vor. Bis zu 47.000 Einträge gehen pro Tag ein!
Doch nicht nur in Deutschland und Luxemburg wird ornitho so gut angenommen. Ornitho-Portale erfreuen sich auch in Frankreich, Italien, der Schweiz, Österreich, Polen, Katalonien und dem Baskenland einer großen und stetig wachsenden Beliebtheit. Die Zahl aller Nutzerinnen und Nutzer der „ornitho-Familie“ ist mittlerweile sechsstellig. Der 100.000. Nutzer registrierte sich am 28. Mai 2016 in Frankreich. Das große Citizen-Science-Netzwerk ermöglicht durch diese großartige Entwicklung auch auf internationaler Ebene spannende Auswertungen. Nicht zuletzt fließen die Daten aller ornitho-Portale auch in das europaweite EuroBirdPortal.
Ein ganz besonderer Dank gebührt dem Team von Biolovision um Gaëtan Delaloye, das im Hintergrund großartige Arbeit leistet. Das Portal läuft trotz der gewaltigen Datenmenge schnell und die wenigen Probleme werden in den meisten Fällen innerhalb kurzer Zeit behoben. Merci beaucoup!
Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude beim Erkunden unserer Vogelwelt, online auf ornitho, vor allem aber draußen in der Natur. Vielen Dank für Ihre großartige Unterstützung!
Christopher König, Patric Lorgé und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
posted by Christopher König
Wednesday, April 13th, 2016
avinews
„Rare Birds in Germany 2014“ published
Mit der jüngst veröffentlichten vierten Ausgabe der Reihe „Seltene Vögel in Deutschland“ folgt ein weiterer umfassender Überblick über das Auftreten von Seltenheiten in Deutschland. Wie bereits bei der letzten Ausgabe mit dem Seltenheitenbericht 2013, kann dank der zeitnahen Dokumentation von Seltenheiten durch die zahlreichen BeobachterInnen und die gute Zusammenarbeit mit den Avifaunistischen Landeskommissionen auch diesmal bereits rund ein Jahr nach den letzten enthaltenen Beobachtungen ein vollständiger Bericht präsentiert werden.
„Seltene Vögel in Deutschland 2014“ umfasst 64 Seiten. Im Kernbeitrag des Heftes werden die Nachweise seltener Vogelarten in Deutschland im Jahr 2014 veröffentlicht. Zu den Highlights gehören der erste Nachweis des Pazifikseglers und die zweite Zügelseeschwalbe für Deutschland. Zum jeweils dritten Mal wurden Schwarzbrauenalbatros, Wüstengimpel und Maskenammer hierzulande nachgewiesen. Vom Steppenpieper gelang der fünfte deutsche Nachweis. Erst zum zweiten Mal seit 1950 wurde die Weißkopf-Ruderente als vermutlicher Wildvogel nachgewiesen, zum vierten Mal gelang dies beim Steppenadler. Diese und mehrere hundert weitere Nachweise werden detailliert und mit zahlreichen Fotos und ergänzenden Grafiken und Karten präsentiert.
Ein Artikel von Christopher König beschäftigt sich mit dem Auftreten des Kanadakranichs abseits seiner regulären Verbreitung. Kanadakraniche gehören zu den seltensten Ausnahmeerscheinungen der Westpaläarktis. Insgesamt existieren bislang erst neun Nachweise. Einige Individuen konnten über längere Zeit in verschiedenen Ländern Europas nachgewiesen werden – unter anderem auch in Deutschland. Neben einer umfassenden Behandlung aller Beobachtungen in der Westpaläarktis und einer Diskussion zur Herkunft der hier nachgewiesenen Kanadakraniche wird auch ein Überblick über das Auftreten der Art in anderen Teilen der Erde weit abseits der Brutgebiete präsentiert.
Zu einem auffälligen Einflug von Buschrohrsängern nach Deutschland sowie Mittel-, Nord- und Westeuropa kam es im Frühjahr 2014. Christian Wegst befasst sich in einem Beitrag intensiver mit dem Auftreten dieser Art in Deutschland, von der bis 2013 gerade einmal 29 Nachweise existierten. Zwischen Mai und Juli 2014 wurden hingegen gleich 24 Individuen nachgewiesen. Es wird genauer auf die geographische Verteilung der Beobachtungen und die Aufenthaltsdauer der Vögel eingegangen. Eine Darstellung der Situation in anderen Ländern Europas erleichtert die Einordnung. Es werden zudem mögliche Gründe für das Auftreten des Buschrohrsängers abseits seiner regulären Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiete sowie den Einflug 2014 gesucht.
Abgerundet wird der Band durch einen Beitrag von Joachim Horstkotte, Sina Schendekehl und Joachim Schwane zum deutschen Erstnachweis des Pazifikseglers auf der Insel Mellum im Mai 2014. Neben der Entdeckungsgeschichte wird auf die Bestimmung und Verbreitung dieser asiatischen Art eingegangen und der deutsche Nachweis in das Muster des Auftretens in Europa eingeordnet.
Die ansprechend gestaltete und reich bebilderte vierte Ausgabe von „Seltene Vögel in Deutschland“ kann zum Preis von 9,80 € zzgl. Versandkosten bestellt werden bei:
Die Reihe ist auch im Abonnement erhältlich. Eine Ausgabe kostet dann 7,50 € zzgl. Versandkosten. Sollten Sie die beiden ersten Ausgaben (2010 und 2011/12) noch nicht kennen, können Sie diese jetzt zum reduzierten Preis von nur jeweils 5,00 € zzgl. Versandkosten erwerben.
Mit dem Erscheinen des vierten Bandes von „Seltene Vögel in Deutschland“ möchten wir Ihnen außerdem auch den Seltenheitenbericht der letzten Ausgabe „Seltene Vogelarten in Deutschland 2013“ kostenlos als online lesbare Version anbieten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Deutsche Avifaunistische Kommission
posted by Christopher König
Thursday, April 7th, 2016
avinews
Please protect observations of possibly breeding raptors!
Obwohl alle Greifvogelarten seit den 1970er Jahren unter strengem Schutz stehen, werden alljährlich zahlreiche Fälle von illegaler Verfolgung bekannt. Da es sich hauptsächlich um Zufallsfunde handelt, ist nach kriminalistischer Erfahrung von einer hohen Dunkelziffer unentdeckter Taten auszugehen. Trotz strenger Schutzvorschriften ist die illegale Greifvogelverfolgung also nach wie vor ein gravierendes Problem.
Zwar gab es bisher erfreulicher Weise in dieser Hinsicht keine Hinweise für einen Missbrauch von ornitho-Daten, wir möchten jedoch trotzdem entsprechende Vorkehrungen treffen. Einige besonders sensible oder begehrte Arten wie Schrei- und Seeadler werden deshalb während der Brutzeit bereits automatisch durch das System geschützt (vollständige Liste s. hier).
Von einem generellen Schutz aller Greifvogel-Beobachtungen möchten wir jedoch gerne bei so vielen Arten wie möglich absehen, da die meisten Beobachtungen fliegende oder ziehende Vögel abseits der Brutplätze oder auf dem Durchzug betreffen. Diese können ohne Gefahr eines Missbrauchs öffentlich angezeigt werden. Wenn ihre Beobachtungen jedoch auf ein Brutvorkommen hindeuten, appellieren wir an Ihren verantwortungsvollen Umgang mit Beobachtungen:
Schützen Sie bitte alle Meldungen von Greifvögeln, für die Sie einen Brutzeitcode der Kategorien B (Brutverdacht) oder C (Brutnachweis) vergeben!
Sie schützen eine Meldung manuell, indem Sie bei der Eingabe in den optionalen Angaben das Feld „geschützte Beobachtung“ anklicken. Fotos zu diesen Beobachtungen werden ohne den Ort angezeigt. Zu geschützten Meldungen haben nur Personen mit erweiterten Rechten wie Regionalkoordinatoren und Artspezialisten Zugang (Weitere Informationen).
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Weitere Informationen zum Thema Greifvogelverfolgung liefern die folgenden Links:
Viele Taubenzüchter und Jäger sehen in Greifvögeln wie dem Sperber nach wie vor unliebsame Konkurrenten.
posted by Christopher König
Monday, March 14th, 2016
tipnews
Info on the use of breeding codes
For many bird species breeding season has started already. They are busily singing and displaying, inspecting potential nesting sites and transporting nesting material. In some cases even young chicks were seen. The way these birds behave tells us if they are possible, probable or definite breeders. In order to allow comparable and automated analyses, standardized breeding codes have been established consisting of 20 different categories. The code was developed by the European Ornithological Atlas Committee (EOAC) and thus is applicable throughout the whole of Europe.
For not overlooking to enter this important information, ornitho.de gives you an automatic reminder when submitting your bird observations during the breeding season. These codes are valuable information for compiling species specific breeding distribution maps. Their correct usage therefore is essential.
To make everyone aware of cases when stating breeding codes is reasonable and when it is not, we have put together the most important facts and information in our new menu option “Breeding codes and their application”.
Key facts:
Please bear in mind the following when stating breeding codes
Please do NOT state breeding codes when submitting data on:
bird assemblages which were not observed as a pair or a family,
roosting birds on migration or birds flying over and not showing territorial behavior or relation to a (known) territory,
foraging birds in unsuitable breeding habitat.
Please state a breeding code only if
you are sure about the observed breeding behavior
you know the area and/or the species well enough to tell that it is definitely or very likely a breeding bird in the respective area.
Please be especially cautious when stating codes A1 and B3 and only enter them in cases when it is at least very likely that the bird in question is breeding in the respective area (e.g. due to your knowledge of the area and/or the species).
You do not have to state breeding codes!
If in doubt, please choose “Ignore” (=no breeding code) when the system asks you to enter a code!
Breeding codes should also be entered outside the pre-defined breeding season, e.g. when you observe breeding behaviour in winter. In these cases, please use the entry field “Breeding code” in the “Additional information” section.
When observing autumn or winter song, please refrain from entering a code. Instead choose the option “singing/displaying” in the drop down menu of the entry box “Specifications (e.g. behaviour)” in the “Additional information” section.
When stating definite breeding (all C-codes), we welcome any extra-added comments in the “Additional information” section. This facilitates analyses, e.g. regarding the number of families or regarding age status of the fledglings.
For a well-considered use of breeding bird codes – also in the name of the regional coordinators – thankfully yours
Patric Lorgé, Christopher König and Johannes Wahl
and the team of ornitho.de and ornitho.lu
posted by Christopher König
Monday, January 11th, 2016
tipnews
European sex ratio assessment for Common Pochard, January 2016
Die Tafelente ist nach wie vor eine häufige Wasservogelart in Europa. Doch sowohl die mitteleuropäische als auch die nordwesteuropäische Population zeigen Bestandsrückgänge. Seit 2015 steht die Tafelente aufgrund der anhaltenden Bestandsrückgänge auch als "gefährdet" auf der weltweiten Roten Liste der IUCN. Mögliche Gründe könnten ein geringer Bruterfolg oder eine niedrige Überlebensrate sein. Um die Kenntnisse über die Populationsstruktur der Tafelente in Europa zu verbessern, führt die Wetlands International Duck Specialist Group im Januar 2016 eine Erfassung des Geschlechterverhältnisses durch.
Es ist mittlerweile gut dokumentiert, dass im Norden des Überwinterungsgebietes die Männchen deutlich überwiegen. Es wird angenommen, dass diese robuster und den Weibchen in Bezug auf die Nahrungssuche überlegen sind und deshalb weiter nördlich und damit näher am Brutgebiet überwintern können. Obwohl beim Schlupf das Geschlechterverhältnis nahezu ausgeglichen ist, ist das Verhältnis auf Populationsebene zugunsten der Männchen verschoben. Als Ursachen werden die weitere Zugstrecke der Weibchen und die höhere Prädationsrate während der Brutzeit angenommen.
Die Erfassung erfolgt idealerweise am Wochenende der Internationalen Wasservogelzählung am 16./17. Januar oder an den umliegenden Tagen. Die Meldung der Beobachtungen sollte möglichst via ornitho.lu bzw. ornitho.de erfolgen, so dass die Daten zeitnah für eine erste Auswertung im Rückblick auf den Winter 2015/16 in Der Falke zur Verfügung stehen.
Hinweise zur Datenerfassung und -meldung finden Sie untenstehend.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Kane Brides, Patric Lorgé und Johannes Wahl
Datenerfassung
Bitte beachten Sie bei der Datenerhebung Folgendes:
Im Idealfall werden alle Tafelenten auf einem Gewässer oder einem Zählgebiet der Wasservogelzählung nach ihrem Geschlecht differenziert. Bei kleineren Gewässern, übersichtlichen Zählgebieten oder geringen Truppgrößen ist das gut möglich.
Bei großen Trupps, großen oder unübersichtlichen Gewässern ist es oft nur möglich, einen Teil der Individuen nach Geschlechtern zu differenzieren. Diese Stichproben sind ebenfalls sehr wertvoll!
Wichtig ist dann:
Zählen Sie zuerst die Gesamtzahl anwesender Tafelenten.
Differenzieren Sie dann soweit möglich nach Weibchen und Männchen und notieren das Ergebnis. Das ist ihre Stichprobe, die Sie später melden.
Bei sehr großen Trupps zählen Sie am besten mehrere Stichproben von z.B. 100 Individuen aus, am besten aus unterschiedlichen Teilen des Trupps, da die Geschlechterverhältnisse meist nicht homogen verteilt sind. Notieren Sie jeweils die Anzahl Weibchen und Männchen je Stichprobe. Addieren Sie die Anzahlen am Ende für alle so erhobenen Stichproben und melden diese neben der Gesamtanzahl.
Wichtig: Geben Sie immer tatsächliche Anzahlen an, keine Prozentwerte!
Wenn Sie an der Wasservogelzählung teilnehmen, dann zählen Sie bitte prioritär Ihr Zählgebiet bzw. Ihre Zählgebiete. Wenn Sie zusätzlich noch Kapazitäten haben, freuen wir uns natürlich über Zählungen von weiteren Gewässern, von denen Sie sicher wissen oder vermuten, dass sie im Rahmen der Wasservogelzählung derzeit nicht erfasst werden.
Wenn Sie nicht an der Wasservogelzählung teilnehmen, dann freuen wir uns ebenfalls über Ihre Unterstützung. Da im Rahmen des International Waterbird Census im Januar sehr viele Gewässer erfasst werden, empfehlen wir Ihnen, sich an die Koordinationsstelle Ihres Landes (s.u.) zu wenden, um Doppelzählungen zu vermeiden.
Datenmeldung
In den deutschsprachigen Ländern soll die Datenmeldung über die ornitho-Portale erfolgen, so dass sie zeitnah nach der Zählung in einem einheitlichen Format für die Auswertung zur Verfügung stehen. Bitte beachten Sie bei der Dateneingabe Folgendes:
Viele Gewässer sind mit Gebietsnamen versehen (gelbe Punkte). Bitte erfassen und melden Sie die Daten möglichst für diese insgesamt. Das erleichtert die spätere Auswertung (Ausschluss von Doppelerfassungen).
Geben Sie unter „Anzahl“ bitte die Anzahl insgesamt anwesender Tafelenten ein.
Die Angaben zum Geschlecht geben Sie unter „Optionale Angaben“ an (und bitte NICHT in den Bemerkungen). Bitte beachten Sie: Zunächst ist aus Platzgründen nur eine Zeile zur Eingabe des Geschlechts sichtbar. Eine neue Zeile erhalten Sie über „weitere Detailangaben anfügen“.
Unter den Bemerkungen können Sie z.B. die Methode vermerken, etwa „Stichprobe 6x100 Ind.“
Bitte melden Sie die Daten nicht in Kleingruppen, sondern möglichst für das gesamte Gewässer oder einen sinnvollen Teilbereich (diese sind meist ebenfalls durch einen gelben Gebietsnamen markiert).
Prüfen Sie bitte nach der Übertragung die Zuordnung zu den Ortsbezeichnungen und korrigieren diese ggf. manuell: Strg (Apfel bei Mac) + Klick auf die korrekte Ortsbezeichnung.
Koordination Deutschland
Johannes Wahl
Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA)
E-Mail: johannes.wahl@dda-web.de
Luxemburg
Patric Lorgé
Centrale ornithologique du Luxembourg / natur&ëmwelt
E-Mail: patlor@naturemwelt.lu
Foto: Tafelenten(links Männchen, rechts Weibchen), Erich Greiner