Monitoring of migratory and wintering waterbirds in Germany
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Waterbird Census
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How to participate
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Data entry in ornitho.de
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Background and aims
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How to participate
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Data entry in ornitho.de
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samedi 23 mai 2015
avinews
Afflux de Faucons kobez
Ces dernières semaines, un afflux de Faucons kobez a été constaté en Suisse. Gaëtan Delaloye (Biolovision S.à.r.l.) a rassemblé toutes les données des sites ornitho sur une même carte. Celle-ci montre de façon impresionnnante que le phénomène s'étend en tous cas de la Catalogne jusque sur le flanc nord des Alpes en passant par le sud de la France. En Allemagne, les données restent principalement confinées dans le sud du pays. En Italie, le passage printanier de l'espèce est chaque année bien marqué, mais cette année, il est en dessus de la moyenne dans la plaine du Po et dans le nord-est du pays, tout comme dans le sud de l'Autriche.
posté par Christopher König
mercredi 20 mai 2015
technews
Polska – witamy w rodzinie ornitho! Bienvenue à la Pologne qui rejoint la famille ornitho!
www.ornitho.pl est en ligne depuis le 6 mai ! La famille ornitho s’est ainsi agrandie par un pays dont l’avifaune est très spectaculaire et les données à disposition en un clic. Nous nous en réjouissons car ceci améliore encore l’analyse de données, p.expl. pour la migration automnale des Grues ou un influx de Faucons kobez.
Quelques remarques importantes:
Vous pouvez accéder à www.ornitho.pl grâce à votre Login global que vous utilisez pour www.ornitho.lu et www.ornitho.de. Connectez-vous avec vos mêmes données et évitez de le faire avec une autre adresse Mail.
www.ornitho.plest disponible en polonais, français, allemand et anglais. Vous n’aurez donc pas de problèmes de traduction.
Les systèmes ornitho ne sont pas encore connectés, ce qui veut dire que les données entrées pour la Pologne sur le site www.ornitho.de ne sont pas encore visibles sur www.ornitho.pl. et vice-versa. Un échange automatique de ces données est prévu. N’entrez donc pas vos données sur deux sites, mais seulement une fois pour éviter d’avoir des doubles donnés après que l’échange automatique aura eu lieu. Des données à l’écart des zones frontalières sont donc à entrer sur le site ornitho en question.
Ces remarques valent pour toutes les zones frontalières.
Nous souhaitons un bon départ à www.ornitho.pl Il importe à nous les utilisateurs de remplir le site de données et de se réjouir des données à disposition des ornithologues : une des premières observations était celle du premier Traquet à tête blanche pour la Pologne ! A suivre…
Patric Lorgé, Christopher König et Johannes Wahl
pour l’équipe d‘ornitho.de et ornitho.lu
Régions dotées du système ornitho (Mai 2015):
posté par Christopher König
vendredi 24 avril 2015
avinews
Atlas of German Breeding Birds (ADEBAR) published!
Im Rahmen einer Festveranstaltung im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn wurde heute der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) von der Stiftung Vogelwelt Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten der Öffentlichkeit vorgestellt.
Bonn, 24.4.2015: Die Kartierung von 80 Millionen Brutpaaren und damit mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in „ADEBAR“, dem neuen Atlas Deutscher Brutvogelarten. Damit liefert das Werk einen umfassenden Datenfundus zu allen 280 in Deutschland brütenden Vogelarten. Es belegt dabei unter anderem, dass Buchfink und Amsel die häufigsten Arten sind. Vorgestellt wurde der Brutvogelatlas heute von der Stiftung Vogelwelt Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten in Bonn.
Das 800-seitige Werk entstand in mehr als zehnjähriger Arbeit und beschreibt die Verbreitung aller in Deutschland auftretenden Brutvogelarten. ADEBAR ist nicht nur das Ergebnis eines der größten Kartiervorhaben, zu dem jemals in Deutschland zur Mitarbeit aufgerufen wurde. Dem Projekt wurde eine Begeisterung entgegengebracht, die alle Erwartungen übertraf: Mehr als 4.000 Ehrenamtliche beteiligten sich an den Bestandserhebungen. Im Durchschnitt steuerten jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter deutlich mehr als 100 Stunden Feldarbeit bei. Rund 600.000 ausgewertete Datensätze, die auf mehr als vier Millionen kartierten Vogelrevieren basieren, liegen den Verbreitungskarten zugrunde. „Ich bin beeindruckt, zu welchen Leistungen die Bürgerwissenschaft, neudeutsch auch ‚Citizen Science‘ genannt, fähig ist. Dank dieses enormen Engagements steht uns jetzt ein Datenfundus zur Verfügung, der umfassend Auskunft über den Zustand der Natur gibt und unverzichtbare naturschutzrelevante Erkenntnisse liefert“, erklärte Prof. Beate Jessel. Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) erwies allen Beteiligten an dem Mammutprojekt größte Anerkennung, als sie das Werk im Rahmen einer Festveranstaltung im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Empfang nahm.
Auch die „nackten Zahlen“ zur Bestandssituation der heimischen Vogelarten sind beeindruckend: Aktuell brüten 280 Vogelarten in Deutschland, davon regelmäßig 248 einheimische Arten. Der Rest verteilt sich auf unregelmäßig brütende oder gebietsfremde Vogelarten. Insgesamt brüten hierzulande rund 80 Millionen Vogelpaare. Damit entfällt auf jeden Einwohner Deutschlands ein Vogelpaar. Die mit Abstand häufigsten Arten sind Buchfink und Amsel mit jeweils über acht Millionen Paaren, gefolgt von der Kohlmeise mit mehr als fünf Millionen Paaren. Zusammen mit 19 weiteren Arten, deren Bestände über eine Million Paare erreichen, machen sie 80 Prozent aller in Deutschland brütenden Vögel aus. Diese Arten sind nicht nur sehr häufig, sondern auch weit verbreitet. Etwa ein Fünftel aller einheimischen Brutvogelarten besiedelt mehr als 90 Prozent der Landfläche Deutschlands. Auf der anderen Seite stehen mit knapp 100 Arten etwa doppelt so viele, die auf weniger als zehn Prozent der Landesfläche brüten. Davon sind viele Arten stark gefährdet, wie der Seggenrohrsänger, dessen Bestände sehr stark abgenommen haben und nur mithilfe sehr großer Schutzanstrengungen vor dem Erlöschen bewahrt werden können.
„ADEBAR versetzt uns erstmals in die Lage, Veränderungen des Brutareals von Vogelarten seit etwa Mitte der 1980er-Jahre sichtbar werden zu lassen. Gleichermaßen beeindruckend wie alarmierend ist die Erkenntnis, wie sensibel Vogelarten auf Veränderungen in ihren Brutlebensräumen reagieren können“, wies Dr. Kai Gedeon, Vorsitzender der Stiftung Vogelwelt, auf die überraschend große Populationsdynamik einzelner Arten hin. „Die Art mit der größten Bestandsabnahme seit Mitte der 1980er-Jahre ist das Rebhuhn, die Art mit den größten Arealverlusten die Haubenlerche, dicht gefolgt vom Vogel des Jahres 2013, der Bekassine. Es gibt aber auch positive Entwicklungen: Das Schwarzkehlchen hat sich stark ausgebreitet“, bilanzierte Gedeon. Insgesamt überwiegt aber der Anteil an Arten, deren Brutareal schwindet.
„Offenkundig ist, dass viele Arten der Agrarlandschaft weite Bereiche des noch in den 1980er- Jahren besiedelten Brutareals geräumt haben“, betonte Bernd Hälterlein, Vorsitzender des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten. Betroffen sind vor allem Arten des Feuchtgrünlandes, aber auch solche des zunehmend industriell bewirtschafteten Ackerlandes. Uferschnepfe und Wiesenpieper haben bereits viele Brutgebiete aufgrund Entwässerung, Grünlandumbruch und der Intensivierung der Grünlandnutzung aufgegeben. Die Bestände vieler auf dem Boden brütenden Feldvögel, wie Kiebitz und Feldlerche, sind vor allem im zurückliegenden Jahrzehnt stark zurückgegangen. Regional oder lokal sind auch diese Arten bereits aus der Landschaft verschwunden. Hälterlein forderte: „Der sich in den letzten Jahren beschleunigende Niedergang auch ehemals häufiger Vogelarten der Normallandschaft – also in Allerweltslebensräumen jenseits der großen Naturschutzgebiete oder Nationalparks – muss allen gesellschaftlichen Akteuren eine Verpflichtung sein, umgehend gegenzusteuern.“
„Vogelarten sind darüber hinaus ausgezeichnete Indikatoren, mit deren Hilfe sich stellvertretend die Entwicklung der Artenvielfalt und die Landschaftsqualität messen lassen. Geht es ihnen schlecht, so sind auch viele andere Tiergruppen betroffen“, erklärte BfN-Präsidentin Prof. Jessel und forderte mehr Weitblick bei der Nutzung unserer natürlichen Ressourcen ein. „Die aktuellen Befunde verpflichten uns – abseits dringend notwendiger Analysen – dazu, nun auch Taten folgen zu lassen, um den Erhaltungszustand unserer Vogelwelt deutlich zu verbessern.“ Anderenfalls drohe ein dramatischer Verlust an Artenvielfalt, der weit über das Verschwinden einzelner Vogelarten hinausgehe. Der neue Atlas deutscher Brutvogelarten bietet hierfür belastbare Informationen und ausgezeichnete Argumentationshilfen.
Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Stiftung Vogelwelt Deutschland, des Dachverbands Deutscher Avifaunisten und des Bundesamtes für Naturschutz
Informationen zum „Atlas Deutscher Brutvogelarten“/ Bezug:
Format ca. 24,5 x 32,5 cm, gebunden, durchgehend 4-farbig, umfassende Informationen zur Brutverbreitung und zur Bestandsentwicklung zu 311 Brutvogelarten mit Verbreitungskarten. Illustrationen von Paschalis Dougalis, einführende Kapitel, Literaturverzeichnis, Namen aller Mitarbeiter, 800 Seiten.
ISBN-13: 978-3981554335
Preis: 98,00 Euro (Mitarbeiterpreis bis 31.12.2015: 39,90 Euro zzgl. Versandkosten).
Das Buch kann online bestellt werden unter: www.dda-web.de
AVIS IMPORTANT : Veuillez-respecter le code de déontologie en nature!
Ces derniers temps, quelques cas non tolérables de non-respect du code de déontologie à respecter par les observateurs, voire des violations des lois de protection de la nature et des espèces, nous ont malheureusement été communiqués. Avec le début de la saison de nidification, il nous tient à rappeler que le comportement respectueux des observateurs et photographes envers les oiseaux est particulièrement important et ceci non-seulement dans le cas de nidifications et dans des réserves, mais partout où l’on observe des oiseaux.
Malgré des distances focales toujours plus performantes, certains photographes animaliers ne semblent pas vouloir respecter les distances minimales ou les zones protégées pour se rapprocher d’avantage de leur cible. C’est à cet effet, que nous nous adressons aux photographes, en leur rappelant de respecter le code de déontologie du photographe animalier.
Nous sommes conscients que la majorité des photographes et observateurs respectent ces règles et que ces cas nous rapportés ne concernent que quelques utilisateurs d’ornitho.de/lu non-respectueux. La liste des espèces „masquées“ est jusqu’ici restreinte, mais si par contre nous devrions constater que ces cas se multiplieraient, nous serions contraints de masquer un plus grand nombre d’observations afin que les oiseaux les plus recherchés ne soient plus dérangés. Nous sommes d’avis que la protection des oiseaux vaut plus que d’avoir des portraits attrayants de certaines espèces.
Il nous tient à cœur de vous demander de bien vouloir relire le code de déontologie et de le respecter sur le terrain, pour le bien-être des oiseaux et le plaisir des observateurs, esp. des photographes.
Bien respectueux,
votre équipe d’ornitho.de et ornitho.lu
Photo: S. Trösch
posté par Christopher König
jeudi 2 avril 2015
avinews
Looking back on winter 2014/15: Many Bewick’s Swan, influx of Fieldfares and millions of Bramblings
Sehr mild und wenig sonnig verlief der meteorologische Winter 2014/15. Die meist nur kurzen winterlichen Witterungsphasen beschränkten sich größtenteils auf den Süden Deutschlands. In der April-Ausgabe von Der Falke betrachten wir in der Rubrik „Vögel in Deutschland aktuell“ das vogelkundliche Geschehen in den Monaten Dezember bis Februar.
Die milden Verhältnisse wirkten sich auch auf den Rastbestand des Zwergschwans aus, der im Rahmen einer europaweiten Synchronzählung im Januar 2015 gezielt erfasst wurde. Nach den gleichwohl noch vorläufigen Daten ist davon auszugehen, dass im Januar bis zu 4000 (vielleicht sogar mehr) Zwergschwäne in Deutschland rasteten. Das ist der höchste seit mindestens 1990 in Deutschland dokumentierte Bestand zu dieser Jahreszeit. Im Frühjahr sind die Anzahlen deutlich höher: So rasteten alleine in Schleswig-Holstein Anfang März um die 6.000 Zwergschwäne (s. Nachricht „Synchronzählung Zwergschwan in Schleswig-Holstein“).
Reich gedeckt war der Tisch insbesondere in der Nähe größerer Obstplantagen für die Wacholderdrosseln, die sich im Herbst auffällig rargemacht hatten: Sie kamen mit dem kurzen Wintereinbruch kurz vor Jahresende, und das in beeindruckenden Anzahlen. Tief „Hiltrud“ brachte Ende Dezember 2014 den Winter in weite Teile West- und Mitteleuropas, was zu einem Abzug der Wacholderdrosseln führte. Diese wurden dabei teilweise in ungewöhnlich großen Trupps von mehreren Tausend Vögeln festgestellt. In unserem Beitrag stellen wir das Auftreten der Wacholderdrosseln im vergangenen Winter zeitlich und räumlich grafisch dar.
Noch eindrucksvoller dürften zweifelsohne die mehreren Millionen Bergfinken gewesen sein, die sich an mindestens zwei Massenschlafplätzen in Hessen und Südbaden versammelten. Das Schauspiel des morgendlichen Ab- und abendlichen Einflugs wurde an manchen Tagen von Hunderten teils von weither angereisten Besuchern bewundert.
Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Winter 2014/15: Zwergschwäne in großer Zahl, Wacholderdrosseln in Massen und Bergfinken in Millionen“ können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.
Das komplette Falke-Heft 04/2015 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. über die verborgene Vielfalt der Rohrsänger, die Hybridisierung von Schrei- und Schelladlern, Seeschwalben auf Neuwerk sowie Regenbrachvögel und Bluthänflinge können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team von ornitho.de und ornitho.lu!
Mit der dritten Ausgabe der Reihe „Seltene Vögel in Deutschland“ wird nun erstmals bereits rund ein Jahr nach den letzten enthaltenen Beobachtungen ein vollständiger Bericht über das Auftreten von Seltenheiten in Deutschland präsentiert. Dank der zeitnahen Dokumentation von Seltenheiten durch die zahlreichen BeobachterInnen und die gute Zusammenarbeit mit den Avifaunistischen Landeskommissionen konnte damit an internationale Vorbilder angeknüpft werden.
Die dritte Ausgabe von „Seltene Vögel in Deutschland“ umfasst 76 Seiten. Im Kernbeitrag des Heftes werden die Nachweise seltener Vogelarten in Deutschland im Jahr 2013 veröffentlicht. Nach einem erst nachträglich bekannt gewordenen deutschen Erstnachweis des Kanadakranichs 2010, gelang 2013 ein weiterer Nachweis, der ebenso zu den Highlights dieses Jahrgangs gehört wie eine als Wildvogel angesehene Kleine Bergente sowie die zweiten Nachweise von Haussegler, „Östlicher Klappergrasmücke“ und Steinortolan. Zum dritten Mal seit 1977 wurde ein Steppenadler in Deutschland als vermutlicher Wildvogel anerkannt. Diese und mehrere hundert weitere Nachweise werden detailliert und mit zahlreichen Fotos und ergänzenden Grafiken und Karten präsentiert.
Ein Artikel von Jochen Dierschke beschäftigt sich mit dem Vorkommen der Pazifischen Ringelgans in Deutschland. Nach dem Erstnachweis 1975 gab es bis in die 1980er Jahre nur wenige weitere Nachweise in Deutschland. Seit Mitte der 1990er Jahre wird die Art aber alljährlich und in steigender Zahl nachgewiesen. Neben einer ausführlichen Erläuterung der Häufigkeit in Deutschland sowie der Phänologie und räumlichen Verteilung der Nachweise werden Rastdauer, Ortstreue, Altersverteilung und Ringfunde diskutiert.
In mehreren westwärts gerichteten Ausbreitungswellen hat sich der Grünlaubsänger in Deutschland mittlerweile zu einem regelmäßigen Durchzügler und seltenen Brutvogel entwickelt. Steffen Koschkar und Jochen Dierschke betrachten in einem Beitrag die mehr als 500 bis 2013 vorliegenden Nachweise und diskutieren das Vorkommen nach Jahren, die geographische Verteilung und das saisonale Auftreten der Art hierzulande.
Der Band stellt in einem weiteren Beitrag die Überarbeitung der nationalen Meldeliste zum 1.1.2015 vor. Neben vier seit der letzten Aktualisierung neu nachgewiesenen und somit ergänzten Arten, wurden alle Arten von der Meldeliste gestrichen, von denen in den vergangenen zehn Jahren im Median mindestens acht Nachweise gelangen. Die daraus resultierenden acht Streichungen werden genauer kommentiert und begründet.
Abgerundet wird der Band durch einen weiteren Beitrag der DAK zu deren Umgang mit Beobachtungen schwer zu kategorisierender Vögel. Bei einer Reihe von Vogelarten ist die Herkunft der bei uns beobachteten Individuen mitunter sehr schwierig zu beurteilen, da sie häufig in Gefangenschaft gehalten werden, darüber hinaus aber auch ein wildes Auftreten möglich erscheint. Der Beitrag stellt die generell bei der Kategorisierung herangezogenen Kriterien vor und nennt für eine Auswahl von Arten spezielle Kriterien, die bei Beobachtungen dieser Arten für eine Bearbeitung durch die DAK grundsätzlich mindestens erfüllt sein müssen.
Die ansprechend gestaltete und reich bebilderte dritte Ausgabe von „Seltene Vögel in Deutschland“ kann zum Preis von 9,80 € zzgl. Versandkosten bestellt werden bei:
Die Reihe ist auch im Abonnement erhältlich. Eine Ausgabe kostet dann 7,50 € zzgl. Versandkosten. Sollten Sie die beiden ersten Ausgaben noch nicht kennen, können Sie diese jetzt zum reduzierten Preis von nur 5,00 € zzgl. Versandkosten erwerben.
Mit dem Erscheinen des dritten Bandes von „Seltene Vögel in Deutschland“ möchten wir Ihnen außerdem auch den Seltenheitenbericht der zweiten Ausgabe „Seltene Vogelarten in Deutschland 2011/12“ kostenlos als online lesbare Version anbieten.
Mit freundlichen Grüßen Ihre Deutsche Avifaunistische Kommission
posté par Christopher König
vendredi 27 mars 2015
tipnews
Please hide raptor observations with breeding code B or C manually!
Obwohl alle Greifvogelarten seit den 1970er Jahren unter strengem Schutz stehen, werden alljährlich zahlreiche Fälle von illegaler Verfolgung bekannt. Da es sich hauptsächlich um Zufallsfunde handelt, ist nach kriminalistischer Erfahrung von einer hohen Dunkelziffer unentdeckter Taten auszugehen. Trotz strenger Schutzvorschriften ist die illegale Greifvogelverfolgung also nach wie vor ein gravierendes Problem.
Zwar gab es bisher erfreulicher Weise in dieser Hinsicht keine Hinweise für einen Missbrauch von ornitho-Daten, wir möchten jedoch trotzdem entsprechende Vorkehrungen treffen. Einige besonders sensible oder begehrte Arten wie Schrei- und Seeadler werden deshalb während der Brutzeit bereits automatisch durch das System geschützt (vollständige Liste s. hier).
Von einem generellen Schutz aller Greifvogel-Beobachtungen möchten wir jedoch gerne bei so vielen Arten wie möglich absehen, da die meisten Beobachtungen fliegende oder ziehende Vögel abseits der Brutplätze oder auf dem Durchzug betreffen. Diese können ohne Gefahr eines Missbrauchs öffentlich angezeigt werden. Wenn ihre Beobachtungen jedoch auf ein Brutvorkommen hindeuten, appellieren wir an Ihren verantwortungsvollen Umgang mit Beobachtungen:
Schützen Sie bitte alle Meldungen von Greifvögeln, für die Sie einen Brutzeitcode der Kategorien B (Brutverdacht) oder C (Brutnachweis) vergeben!
Sie schützen eine Meldung manuell, indem Sie bei der Eingabe in den optionalen Angaben das Feld „geschützte Beobachtung“ anklicken. Fotos zu diesen Beobachtungen werden ohne den Ort angezeigt. Zu geschützten Meldungen haben nur Personen mit erweiterten Rechten wie Regionalkoordinatoren und Artspezialisten Zugang.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Weitere Informationen zum Thema Greifvogelverfolgung liefern die folgenden Links:
Foto: Thomas Hinsche
Viele Taubenzüchter und Jäger sehen in Greifvögeln wie dem Sperber nach wie vor unliebsame Konkurrenten.
posté par Christopher König
vendredi 20 mars 2015
tipnews
Info on the use of breeding codes
For many bird species breeding season has started already. They are busily singing and displaying, inspecting potential nesting sites and transporting nesting material. In some cases even young chicks were seen. The way these birds behave tells us if they are possible, probable or definite breeders. In order to allow comparable and automated analyses, standardized breeding codes have been established consisting of 20 different categories. The code was developed by the European Ornithological Atlas Committee (EOAC) and thus is applicable throughout the whole of Europe.
For not overlooking to enter this important information, ornitho.de gives you an automatic reminder when submitting your bird observations during the breeding season. These codes are valuable information for compiling species specific breeding distribution maps. Their correct usage therefore is essential.
To make everyone aware of cases when stating breeding codes is reasonable and when it is not, we have put together the most important facts and information in our new menu option “Breeding codes and their application”.
Key facts:
Please bear in mind the following when stating breeding codes
Please do NOT state breeding codes when submitting data on:
bird assemblages which were not observed as a pair or a family,
roosting birds on migration or birds flying over and not showing territorial behavior or relation to a (known) territory,
foraging birds in unsuitable breeding habitat.
Please state a breeding code only if
you are sure about the observed breeding behavior
you know the area and/or the species well enough to tell that it is definitely or very likely a breeding bird in the respective area.
Please be especially cautious when stating codes A1 and B3 and only enter them in cases when it is at least very likely that the bird in question is breeding in the respective area (e.g. due to your knowledge of the area and/or the species).
You do not have to state breeding codes!
If in doubt, please choose “Ignore” (=no breeding code) when the system asks you to enter a code!
Breeding codes should also be entered outside the pre-defined breeding season, e.g. when you observe breeding behaviour in winter. In these cases, please use the entry field “Breeding code” in the “Additional information” section.
When observing autumn or winter song, please refrain from entering a code. Instead choose the option “singing/displaying” in the drop down menu of the entry box “Specifications (e.g. behaviour)” in the “Additional information” section.
When stating definite breeding (all C-codes), we welcome any extra-added comments in the “Additional information” section. This facilitates analyses, e.g. regarding the number of families or regarding age status of the fledglings.
For a well-considered use of breeding bird codes – also in the name of the regional coordinators – thankfully yours
Patric Lorgé, Christopher König and Johannes Wahl
and the team of ornitho.de and ornitho.lu
In ornitho.de und ornitho.lu gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, Beobachtungen zu melden:
Die Meldung ausgewählter einzelner Beobachtungen: Dazu klicken Sie einfach in die Karte und melden eine Beobachtung punktgenau, oder Sie wählen einen Gebietsnamen (gelber Punkt) oder einen Mittelpunkt eines Halbminutenfeldes (blauer Punkt) aus und melden Ihre Beobachtung(en) für diese. Wenn man eine Beobachtung exakt verorten will (z.B. einen Brutplatz oder einen Trupp Gänse), dann war das bislang die Option der Wahl.
Meldung von sog. „Beobachtungslisten“ (die bislang den etwas irreführenden Namen „Tageslisten“ trugen), also allen während eines Beobachtungsgangs in einem Gebiet festgestellten Arten. Das heißt Arten, die während der Anwesenheit im Gebiet nicht gesehen oder gehört wurden, können bei Auswertungen als „nicht festgestellt“ gewertet werden (dass sie evtl. anwesend waren, aber nicht entdeckt wurden, ist ein anderes Problem, um das sich aber Statistiker kümmern können). Diese Beobachtungslisten bilden einen systematischeren Ansatz und sind für bestimmte Fragestellungen deshalb sehr wertvoll, etwa wenn das jahreszeitliche Auftreten von Arten beschrieben werden soll, von denen nicht alle Beobachtungen gemeldet werden. „Beobachtungslisten“ können nur für Gebiete oder Halbminutenfelder übermittelt werden, indem man die Option „Beobachtungsliste für diesen Ort ausfüllen“ wählt.
Oft wäre eine Kombination aus beiden Möglichkeiten hilfreich, wenn man z.B. bei einem Rundgang in einem Feuchtgebiet neben den Summen für einzelne Wasservogelarten und allen sehr häufigen Arten, die nicht gezählt (und deshalb mit „x = nicht gezählt“ eingetragen) wurden, auch alle singenden Teichrohrsänger und Rohrammern gerne punktgenau eintragen möchte.
Seit dem 1. März ist das nun möglich: Pro Art können fortan beliebig viele Einträge gemacht und Beobachtungen einzeln in der Karte verortet werden!
Die „Beobachtungslisten-Funktion“ dürfte damit hoffentlich deutlich an Attraktivität gewinnen.
Kurz zusammengefasst, funktioniert die punktgenaue Eintragung in den „Beobachtungslisten“ wie folgt:
Tragen Sie die Anzahl und ggf. die Genauigkeit der Angabe wie bisher auch neben dem Artnamen ein.
Unter dem Artnamen finden Sie neben der Option „Details“ (über die Alter und Geschlecht eingetragen werden können) die Option „Karte“. Rufen Sie diese auf und klicken dort in die Karte, wo der Teichrohrsänger sang oder der Trupp Gänse saß.
Wenn Sie einen weiteren Teichrohrsänger oder Gänsetrupp eintragen wollen, dann finden Sie neben „Karte“ den Link „[Art duplizieren]“. Klicken Sie darauf, um eine weitere Zeile einzufügen und nehmen die punktgenaue Eintragung vor.
Ausführlichere Informationen haben wir unter „Anleitungen, Hinweise & Tipps“ und dem Menüpunkt „Die Beobachtungslisten-Funktion“ zusammengestellt.
Danke für einen wichtigen Schritt zur Integration der Programme des Vogelmonitorings!
Die Weiterentwicklung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Integration der Programme des Vogelmonitorings in ornitho.de und ornitho.lu, aber auch für die Weiterentwicklung der App „NaturaList“ um eben die „Beobachtungslisten-Funktion“. Unterstützt wurde die Weiterentwicklung von der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft, der OAG für Schleswig-Holstein und Hamburg, der Stiftung des Vereins Thüringer Ornithologen, der Stiftung Feuchtgebiete, dem Deutschen Rat für Vogelschutz, dem Arbeitskreis an der Staatlichen Vogelschutzwarte Hamburg, der Berliner Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft und dem Ornithologischen Beobachterring Saar.
Wir danken den genannten Organisationen herzlich für die Unterstützung und wünschen Ihnen viel Freude mit den neuen Möglichkeiten bei der Eingabe von „Beobachtungslisten“,
Christopher König, Patric Lorgé und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
posté par Johannes Wahl
vendredi 20 février 2015
avinews
Get the German breeding bird atlas ADEBAR for 30 % less until 28th February 2015!
Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) wird gegen Ende des 1. Quartals 2015 ausgeliefert. Wer ADEBAR zu einem reduzierten Preis erwerben will, muss sich sputen: Nur noch bis zum 28. Februar 2015 können Sie das Werk zum Vorzugspreis von 69,90 € je Exemplar zzgl. Porto- und Versandkosten von 4,10 € bestellen. Die Subskription gewährt einen Nachlass von etwa 30 % auf den Buchhandelspreis.
Wichtig: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am ADEBAR können ein Werk sogar für nur 39,90 € zzgl. Porto- und Versandkosten von 4,10 € erstehen. Der Rabatt beträgt 60% gegenüber dem Buchhandelspreis. Die Frist für das Mitarbeiterangebot endet erst am 31. Dezember 2015.
Mit dem Erwerb des ADEBAR unterstützen Sie den Vogelschutz in Deutschland! Die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und der Dachverband Deutscher Avifaunisten sind erheblich in Vorleistung getreten, um das Gemeinschaftswerk von weit mehr als 4.000 Beteiligten, das in den kommenden Jahren maßgebliches Referenzwerk zur Bewertung der heimischen Vogelfauna sein wird, erfolgreich abschließen zu können. Durch inzwischen mehr als 3.500 Vorbestellungen konnten wir bereits den Großteil der entstandenen Kosten decken. Allerdings müssen wir noch eine beachtliche Lücke schließen, um „eine schwarze Null“ zu schreiben. Durch den Kauf des ADEBAR tragen Sie unmittelbar dazu bei, dass sich solche Großprojekte refinanzieren. Eventuelle Gewinne werden wir selbstverständlich gemeinnützigen Zwecken im Sinne unserer Satzungen zuführen. So helfen Sie dem Vogelschutz auf doppelte Weise!
Was erwartet Sie? Bitte Machen Sie sich selbst ein Bild vom ADEBAR und durchblättern Sie unsere Leseprobe. Bitte haben Sie etwas Geduld, je nach Internetverbindung dauert das Laden einige Sekunden.
Atlas Deutscher Brutvogelarten. Herausgegeben durch die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und den Dachverband Deutscher Avifaunisten. Format ca. 24,5 x 32,5 cm, gebunden, durchgehend 4-farbig, pro Brutvogelart (meist) eine Doppelseite mit Verbreitungskarte und Text sowie Illustration von Paschalis Dougalis, einführende Kapitel, Literaturverzeichnis, Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 800 Seiten, Gewicht ca. 3,5 kg, Versand in speziellem Versandbehälter. Preis im Buchhandel: 98,00 €.
Bezug:
Dachverband Deutscher Avifaunisten e.V.
An den Speichern 6
48157 Münster
Tel. 0251 / 2101400,
E-Mail: schriftenversand@dda-web.de
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