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mardi 2 avril 2013
avinews
Vögel in Deutschland aktuell: Winter 2012/13
Der Winter 2012/13 zeichnete sich durch einen Wechsel aus kalten und milden Phasen, der geringsten Sonnenscheindauer seit Beginn der Aufzeichnungen sowie gebietsweise viel Regen und Schnee aus. Trotz oft nicht sehr einladender Bedingungen für Vogelbeobachtungstouren wurden von Dezember bis Februar über ornitho insgesamt mehr als 670.000 Beobachtungen gesammelt, die einen guten Überblick über das vogelkundliche Geschehen in den Wintermonaten 2012/13 geben. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Der Falke“ blicken wir auf die Monate Dezember bis Februar zurück.
Die auffälligsten Ereignisse waren der Einflug der Seidenschwänze, die vor allem im Osten und Süden häufiger beobachtet wurden als in den Vorjahren, sowie das überdurchschnittliche Auftreten von Samtenten im Binnenland. Daneben haben wir mit dem Singschwan einen typischen Wintergast etwas näher beleuchtet, bei dem erfreulich viele Melderinnen und Melder zwischen Jung- und Altvögeln differenzierten.
Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Winter 2012/13“ können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.
Das komplette Falke-Heft 04/2013 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. über das Zugverhalten von Kuckucken, den Einfluss von Katzen auf unsere Vogelwelt und die erfolgreiche Brut eines Uhupaares am Osnabrücker Dom, können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team von ornitho.de und ornitho.lu!
Foto: Samtente. Lutz Ritzel
posté par Christopher König
jeudi 14 mars 2013
technews
ornitho-news spring 2013
Die ersten Uferschnepfen und Knäkenten sind inzwischen angekommen, auch die erste Rauchschwalbe wurde bereits gesehen. Mindestens ebenso stark wie es die Vögel in die Brutgebiete zieht, so zieht es uns raus in die Natur. Wir möchten deshalb den Beginn der beobachtungsreichsten Jahreszeit nutzen, um Ihnen einige Hinweise zur Benutzung zu geben, so dass Sie hoffentlich noch mehr Freude an der Benutzung haben und die gesammelten Daten für wissenschaftliche Auswertungen sowie Naturschutzfragen bestmöglich genutzt werden können.
Auch wenn es viele Beobachter (verständlicherweise) offensichtlich zunächst lieber auf eigene Faust versuchen, empfehlen wir allen zum eigenen Vergnügen die Lektüre der Benutzeranleitung! Dort finden Sie weitergehende Informationen auch zu allen nachfolgend aufgeführten Punkten.
Brutzeitcodes und ihre Verwendung
Um detaillierte Informationen über die Verbreitung von Brutvögeln zu bekommen, werden Sie während der Brutzeit einer Art automatisch aufgefordert, einen Brutzeitcode anzugeben. Bei den Brutzeitcodes handelt es sich um Angaben zum Status als Brutvogel, die Sie zu Ihren Beobachtungen immer angeben sollten, wenn Sie den Codes entsprechende Verhaltensweisen festgestellt haben. Die 20 Codes sind international standardisiert. Ihnen ist ein Buchstabe vorangestellt, der die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen Brut ausdrückt:
A = mögliches Brüten / Brutzeitfeststellung
B = wahrscheinliches Brüten / Brutverdacht
C = sicheres Brüten / Brutnachweis.
Wichtig: Die Informationen der Brutzeitcodes werden z.B. für Auswertungen zur Brutverbreitung verwendet. Bitte geben Sie Brutzeitcodes daher nur dann an, wenn die beobachteten Verhaltensweisen auch tatsächlich auf ein mögliches, wahrscheinliches oder sicheres Brüten hinweisen. Ein Trupp von Rabenkrähen auf einem Acker kann deshalb keinen Brutzeitcode bekommen.
Wählen Sie deshalb bitte im Zweifelsfalle „Ignorieren“ (= kein Brutzeitcode), wenn Sie während der Brutzeit zur Eingabe eines Brutzeitcodes aufgefordert werden. "Ignorieren" ist vorausgewählt, so dass Sie nur "Enter" drücken müssen.
Ziehende Vögel: Bitte Uhrzeit und Zugrichtung angeben!
Die Grundinformationen bei der Beobachtungseingabe sind Datum, Art, Gesamtanzahl und Ort. Jede weitere Information wertet eine Beobachtung jedoch auf und ermöglicht weitergehende Auswertungen. Wir bitten Sie deshalb, möglichst viele Zusatzangaben zu machen.
Die Angabe der Uhrzeit ist insbesondere bei ziehenden Vögeln eine sehr wichtige und für die Datenauswertung notwendige Zusatzinformation. Nur darüber lässt sich erkennen, ob es sich z.B. bei zwei Fischadlern an einem Tag in einem Gebiet um dasselbe Individuum oder zwei unterschiedliche Individuen gehandelt hat. Die Uhrzeit kann in der Eingabemaske direkt hinter dem Datum in dasselbe Feld eingetragen werden, z. B. „10.03.2013 09:00“ (also: Leerzeichen und dann die Uhrzeit in 24 Std.-Angabe). Neben der Angabe der Uhrzeit ist bei ziehenden Vögeln auch die Angabe der Zugrichtung unter „Präzisierung der Beobachtung“ wichtig. Bitte trennen Sie eindeutig ziehende und rastende Vögel bei der Eingabe und melden diese getrennt.
Eingabe von Alter und Geschlecht
Angaben zum Alters- und Geschlechterverhältnis oder zur Anzahl der Jungvögel ermöglichen vielfältige weitergehende Auswertungen. Falls Sie (ggf. auch nur einen Teil) differenziert haben, geben Sie diese bitte unter den Optionalen Angaben in den dafür vorgesehenen Feldern ein (und nicht im Bemerkungsfeld!). Beispiel: Sie haben eine Kranich-Familie mit 2 Alt- und 2 Jungvögeln beobachtet, dann tragen Sie unter "Gesamtsumme" 4 ein und bei den Optionalen Angaben als Anzahl 2 und unter Alter „adult“ ein. Um nun auch die Jungvögel anzugeben, muss man in der Eingabemaske auf die blaue Schrift "Detailangaben für weitere Vögel anfügen" klicken, sodass eine weitere Eingabezeile erscheint. Hier kann dann als Anzahl 2 und bei Alter "1. KJ / diesjährig" eingetragen werden (oder "Pullus / nicht-flügge", wenn sie noch nicht flugfähig waren). Genauso kann bei der Eingabe von Männchen und Weibchen vorgegangen werden. Es lassen sich beliebig viele Reihen für Detailangaben hinzufügen.
Alternativ finden Sie seit einigen Monaten darunter ein Feld, über das Sie die Detailangaben sehr schnell und einfach eintragen können. Mit einem Klick in das Feld öffnet sich ein Hinweis, wie die Detailangaben in das Feld eingetragen werden müssen.
Bitte die Tageslisten-Funktion benutzen!
In ornitho gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, Beobachtungen zu melden:
Meldung ausgewählter einzelner, einem interessant erscheinender Beobachtungen, d.h. die Übermittlung von subjektiv ausgewählten Beobachtungen,
Meldung aller während eines Beobachtungsgangs in einem Gebiet festgestellten Arten, d.h. eine systematische (und damit wertvollere), aber auch aufwändigere Art der Datenübermittlung („Tageslisten“).
Bei den Tageslisten handelt es sich um sog. Checklisten, in die man alle Arten einträgt, die bei einem Beobachtungsgang in einem Gebiet an einem Tag entdeckt wurden. Da alle angetroffenen Arten notiert werden, kann der Rückschluss gezogen werden, dass alle anderen Arten nicht beobachtet wurden (dass sie evtl. anwesend waren, aber nicht entdeckt wurden, ist ein anderes Problem, um das sich aber Statistiker kümmern können). Daten aus Tageslisten sind für die korrekte Darstellung der Phänologie sowie für Auswertungen zu Bestandsveränderungen sehr wertvoll. Bitte füllen Sie daher Tageslisten aus, wann immer Sie Zeit dazu haben, vor allem aber, wenn Sie ohnehin alle Arten erfassen!
Nicht immer hat man Zeit / Lust, alle anwesenden Vogelarten zu notieren, sondern konzentriert sich auf die weniger häufigen und seltenen. Um dem Rechnung zu tragen, unterscheiden wir in ornitho zwischen Tageslisten für
1. prioritäre Arten (weitere Informationen siehe Infoblatt Nr. 4),
2. alle Arten.
Wenn Sie in einem Gebiet beobachten gehen, melden Sie bitte die Daten zumindest als Tagesliste für die prioritären Arten. Selbst wenn Sie nicht alle Arten notiert haben, werden Sie schnell feststellen, dass Sie für die anderen prioritären Arten zumindest angeben können, ob sie anwesend waren. Denn bei den a- und b-Arten handelt es sich fast immer auch um jene, die man ohnehin intuitiv melden würde.
Beobachtungen präzisieren
In der Liste „Präzisierung der Beobachtung“ sind wichtige, sich gegenseitig ausschließende Verhaltensweisen aufgeführt, die für die Auswertung bzw. aus Naturschutzgründen bedeutsam sind, z. B. wie oben bereits erwähnt die Zugrichtung, ob es sich um einen Schlaf- oder Mauserplatz oder einen Todfund handelt. Wir haben uns bewusst auf Angaben konzentriert, die für Auswertungen tatsächlich relevant sind und die sich nicht mit den Brutzeitcodes überschneiden. Alle weiteren Informationen (z.B. „rüttelnd“ oder „kreisend“) können in den Bemerkungen angegeben werden.
Viele spannende Beobachtungen in den kommenden Wochen wünschen
Gilles Biver, Christopher König und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
PS: Vielen Dank an alle Melderinnen und Melder, die sich auf unseren Aufruf zur Mitarbeit am Monitoring häufiger Brutvögel gemeldet haben. Es konnten in diesem Frühjahr bereits fast 70 neue Probeflächen vergeben werden. Wir wünschen allen einen guten Start in die Kartiersaison!
Singdrossel-Foto: T. Kirchen
posté par Christopher König
mardi 12 février 2013
avinews
The German Breeding Bird Monitoring Scheme starts into the new season – please join now!
It may be still a little to go but the beautiful songs of blackbird, tits, nuthatch and dunnock tell us spring is on its way. With rising temperatures most of the birds are now getting ready for the next breeding season. And so do we! The preparations for the start of this year’s breeding bird monitoring season on 10 March 2013 are in full swing and we are looking forward to continuing our long running scheme with the help of many keen volunteer birdwatchers.
Since 1989 population trends of all common German bird species are being monitored using standardised monitoring methods. The gathered data helps to better understand changes in numbers of our common breeding birds. Since 2004 the monitoring is carried out on 1x1 km survey plots selected randomly across and mirroring representative percentages of habitat ratios in Germany. On each survey plot breeding birds are monitored along a c. 3 km long route during four visits between March and June.
Wide-ranging use of the results for nature conservation
The results of the scheme feed into the annual report „Birds in Germany“ and are used to update the “Biodiversity and Landscape Quality” indicator of the German Government (→ BfN) as well as indicators on EU-level such as the European Farmland Bird Indicator (→ EBCC). The latter being used by the EU-Commission as a reference tool for sustainable agricultural land use.
Join now!
Throughout the whole of Germany there are 2637 survey plots available of which c. 1500 are occupied at the moment. So there is still a lot to do and many wonderful places available between the island of Rügen in the North and Lake Constance in the South!
Covering a survey plot will take between 30–40 hours. This includes fieldwork (4 visits between March and June) and analysing the results. You can check online for free survey plots nearest to you, finding out more about how they look like and for making your reservations. Deadline for taking part in the 2013 monitoring season is 10 March. Why not check right now what is available! Just go to:
Autumn 2012 in ornitho.de and ornitho.lu - PDF of article in "Der Falke" available
Alle drei Monate blicken wir in der Zeitschrift „Der Falke“ auf die vergangene Jahreszeit zurück, zuletzt im Oktober auf die Sommermonate. In der Januar-Ausgabe beleuchten wir die Geschehnisse in den Monaten September bis November.
Der Herbst ist für Vogelbeobachterinnen und -beobachter eine besonders spannende Jahreszeit. 2012 hat diese Periode keinesfalls enttäuscht: Für einige häufigere Vogelarten wie Ringeltaube, Blaumeise, Buch- und Bergfink zogen in ungewöhnlich hohen Anzahlen durch, und auch die seltenen Gäste und Ausnahmeerscheinungen tauchten zahl- und artenreich hierzulande auf. Ein ostasiatischer Kronenlaubsänger auf Helgoland war dabei die wohl größte Überraschung. In unserem Rückblick sehen wir uns auch das Auftreten von Raubseeschwalben sowie des aus Sibirien stammenden Gelbbrauen-Laubsängers in den Herbstmonaten näher an.
Das komplette Falke-Heft 01/2013 mit vielen weiteren Beiträgen u.a. über den „Vogel des Jahres 2013“, die Bekassine, den Einfluss von Silvesterfeuerwerk auf Vögel und die illegale Jagd auf Amurfalken in Indien, können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team von ornitho.de und ornitho.lu!
Foto: Gelbbrauen-Laubsänger. Lutz Ritzel.
posté par Christopher König
vendredi 4 janvier 2013
tipnews
Pan-european Cormorant census 12./13. Januar 2013 – join in!
Über keine andere Vogelart wurde seit den 1990er Jahren mehr und kontroverser diskutiert als über den Kormoran. Ein wesentlicher Streitpunkt waren und sind die Bestandsangaben. Unter Federführung der Cormorant Research Group von Wetlands International findet deshalb im Rahmen eines von der EU-Kommission geförderten Projektes am 12./13. Januar 2013 erneut eine europaweit synchrone Erfassung der Kormoran-Schlafplätze statt. Die Ergebnisse der ersten europaweiten Erfassung 2003 sowie weitergehende Informationen finden Sie unter www.dda-web.de/kormoran2013
Machen Sie mit!
Für die europaweite Kormoran-Schlafplatzzählung werden in vielen Regionen noch Zählerinnen und Zähler gesucht, die zur Entlastung beitragen und die Kontrolle von Ausweich-Schlafplätzen und zusätzlichen Gewässern übernehmen können. Die Erfassung ist in vielen Fällen einfach, wenn man ein paar Grundregeln beachtet. Auch wenn Sie sich noch nicht beteiligt haben oder Ihnen kein Schlafplatz bekannt ist, können Sie sich an dieser europaweiten Zählung beteiligen!
Wichtig: Sofern Sie Interesse haben und bislang nicht an der Kormoran-Schlafplatzzählung beteiligt sind, wenden Sie sich bitte unbedingt VORAB an die Koordinatorin oder den Koordinator Ihres Bundeslandes. Nur so können unnötige Doppelerfassungen bzw. nicht erfasste Schlafplätze vermieden werden. Die Koordinatoren nehmen auch gerne Hinweise auf (mögliche) Kormoran-Schlafplätze entgegen.
Bitte beachten Sie, dass eine Eingabe in ornitho.de NICHT das Ausfüllen des Zählbogens ersetzt, da dort die speziellen Informationen zum Schlafplatz nicht übermittelt werden können.
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!
Johannes Wahl und Jan Kieckbusch im Namen der Landeskoordinatorinnen und -koordinatoren
Kormorane am Schlafplatz in der Abenddämmerung. Wenn die Bäume unbelaubt sind, lassen sich die Kormorane sehr exakt zählen. Foto: T. Dolich
posté par Johannes Wahl
mardi 1 janvier 2013
tipnews
Bird of the Year 2013: The Common Snipe - Please report your sightings!
Die als Brutvogel vom Aussterben bedrohte Bekassine wurde zum „Vogel des Jahres 2013“ gekürt. In Deutschland leben heute nur noch 5.500 bis 6.700 Brutpaare. Damit hat sich der Bestand innerhalb von 25 Jahren etwa halbiert. Vergleicht man das von der Bekassine besiedelte Areal zu Zeiten der ersten bundesweiten Brutvogelkartierung „um 1985“ (RHEINWALD 1993) mit den aktuellen Ergebnissen aus dem Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) aus den Jahren 2005-2009, so wird deutlich, dass die Bekassine unter allen Brutvogelarten Deutschlands diejenige ist, die den größten Lebensraumverlust hinnehmen musste.
Bekassinen sind ganzjährig bei uns anzutreffen. Die höchsten Bestände (geschätztes Rastmaximum 50.000-150.000 Ind.) werden während der Zugzeiten (vor allem im Herbst) erreicht, wenn die Brutvögel Nord- und Osteuropas auf dem Zug zwischen diesen und ihren west- und südeuropäischen Überwinterungsgebieten bei uns rasten. Auch im Winter, insbesondere wenn dieser mild beginnt, sind Bekassinen in beachtlicher Anzahl bei uns zu beobachten. Wo und wie viele, ist aber weitgehend unbekannt.
Die große Aufmerksamkeit, die die Bekassine als Jahresvogel 2013 erhält, wollen wir gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) nutzen, um den Kenntnisstand auch außerhalb der Brutzeit zu verbessern. Wir bitten deshalb alle Beobachterinnen und Beobachter, jeden Bekassinen-Nachweis bei ornitho zu melden! Bitte machen Sie dabei möglichst häufig eine Bestandsangabe. Oft ist es schwierig, teils auch nicht möglich, die Bekassinen genau zu zählen oder es fehlt die Zeit für eine genaue Erfassung. Doch auch Schätzungen oder Mindestangaben liefern wichtige Informationen. Vielen Dank!
Auf der Startseite von ornitho finden Sie eine Karte mit den Nachweisen der Bekassine im Jahr 2013. So können Sie tagesaktuell neben Ihren eigenen Beobachtungen auch die aller anderen einsehen und so mitverfolgen, wie sich nach und nach ein immer vollständigeres Bild ergibt.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ihr ornitho-Team
Foto: R. Mayer
posté par Christopher König
mardi 1 janvier 2013
technews
Be careful! Birds are getting older...
The age of birds is commonly measured in calendar years (i.e. the "official birthday" of every bird is the 1st January). It means that since the 1st January 2013, birds born in 2012 are in their second year (and not in their first year). Those born in 2011 are now in their third year and so on... Keep it in mind if you give age precisions when you send your observations!
posté par Christopher König
lundi 24 décembre 2012
technews
Merry Christmas and all the best for 2013!
Ornitho.de und ornitho.lu haben ein unglaubliches Jahr hinter sich: Im Jahr 2012 gingen mehr als 2,8 Millionen Daten ein, täglich kommen mehrere Tausend dazu! Der gesamte Datenbestand umfasst damit mittlerweile weit mehr als 3,1 Millionen Daten. Dass bereits nach gut einem Jahr Laufzeit so viele Personen eine solche Fülle von Daten zusammentragen, hätten wir nicht zu träumen gewagt! Unser besonderer Dank gilt
den mehr als 6.800 Nutzerinnen und Nutzern von ornitho.de/ornitho.lu aus ganz Deutschland und Luxemburg sowie einigen weiteren Ländern, die das Portal durch die tägliche Meldung von bis zu 18.000 Beobachtungen unterstützen,
den in mehr als 350 der insgesamt rund 400 Landkreisen und kreisfreien Städte Deutschlands aktiven Regionalkoordinatoren, die eine gewaltige Arbeit vollbringen, indem sie die Ortsbezeichnungen verwalten, neue Einträge laufend auf Plausibilität kontrollieren, viele Rückfragen stellen und damit einen großen Beitrag zur Qualitätskontrolle und zu einer weitgehend fehlerfreien Datensammlung leisten,
Gaëtan Delaloye, der im Hintergrund eine unglaublich Leistung erbringt und dafür sorgt, dass ornitho.de/ornitho.lu so schnell und zuverlässig läuft sowie
allen landesweiten Fachverbänden, den vielen regionalen Arbeitsgemeinschaften, den Avifaunistischen Kommissionen sowie den Staatlichen Vogelschutzwarten und dem Bundesamt für Naturschutz für ihre Unterstützung, ohne die das Portal in dieser Form nicht existieren könnte.
Wir wünschen allen Beobachterinnen und Beobachtern ein fröhliches Weihnachtsfest sowie einen gesunden und optimistischen Start ins Jahr 2013 - in der Hoffnung, dass dieses auch ornithologisch wieder die eine oder andere schöne Überraschung für Sie bereithält!
Für Team von ornitho.de und ornitho.lu
Gilles Biver, Christopher König und Johannes Wahl
posté par Christopher König
mercredi 19 décembre 2012
tipnews
Age, sex, habitat and roosting places (and what you should note)
Im Winterhalbjahr sind Feuchtgebiete beliebte Ziele für Exkursionen und die dort rastenden und überwinternden (Wasser)Vogelarten werden häufig notiert und bei ornitho gemeldet. Um die Daten für Auswertungen und die Naturschutzarbeit bestmöglich nutzen zu können, möchten wir Ihnen einige Tipps an die Hand geben:
Alters- und Geschlechterverhältnisse
Viele Melderinnen und Melder machen Angaben zum Alter und Geschlecht der beobachteten Vögel. Es steht damit eine Fülle an wertvollen Daten für interessante Auswertungen zur Verfügung. Bei Gänsen und Schwänen beispielsweise ist der Jungvogelanteil in den überwinternden Trupps ein guter Indikator für den Bruterfolg in den Brutgebieten. Im jährlichen Vergleich ergeben sich daraus wichtige Hinweise auf die Ursache von Bestandsveränderungen. Wir möchten uns deshalb bei allen bedanken, die sich im Feld die (lohnende!) Mühe machen, genauer zu differenzieren!
Wir möchten Sie jedoch bitten, unbedingt Folgendes zu beachten:
Machen Sie bitte immer Angaben zu allen beobachteten Geschlechtern oder Altersklassen! Immer wieder stellen wir fest, dass z.B. in einem Trupp von Singschwänen nur die Jungvögel angegeben sind. Das kann bedeuten, dass die übrigen Tiere Altvögel waren, aber auch, dass in einem Trupp X Jungvögel beobachtet wurden (womit der Schluss, alle übrigen sind Altvögel, natürlich nicht zulässig ist!). Die Daten müssen deshalb bei Auswertungen außen vor bleiben, damit z.B. der Jungvogelanteil nicht falsch eingeschätzt wird.
Ein Grund, weshalb nur die Jungvögel oder nur ein Geschlecht angegeben wurden, mag darin liegen, dass nur eine Zeile bei den Details zum Alter und Geschlecht angegeben ist. Um das andere Geschlecht oder weitere Altersklassen anzugeben, klicken bitte auf „weitere Detailangaben anfügen". Alternativ finden Sie neuerdings darunter ein Feld, über das Sie die Detailangaben sehr schnell und einfach eintragen können. Mit einem Klick in das Feld öffnet sich ein Hinweis, wie die Detailangaben in das Feld eingetragen werden müssen.
Vielfach wird für Vögel im 1. Winter die Kategorie „immatur“ verwendet. Bitte verwenden Sie bis zum 31.12. eines Jahres die Kategorie „1. KJ / diesjährig“ und ab dem 1.1. „2. KJ / vorjährig“. Bei Höckerschwänen ist das sogar essenziell, da sich bei diesen Vögel im 2. Winter oft noch von Altvögeln unterscheiden lassen. Vermeiden Sie deshalb bitte insbesondere bei Höckerschwänen die Kategorie „immatur“. Wer Altvögel von zwei- bis dreijährigen Vögeln unterscheidet, sollte diese als weitere Kategorie gesondert angeben.
Die Altersverhältnisse unterscheiden sich zwischen kleinen und großen Trupps. Kleine Trupps oder einzelne Familien, die sich z.B. bei Schwänen fast auf einen Blick differenzieren lassen, haben durchschnittlich einen höheren Jungvogelanteil. Falls es die Zeit zulässt, differenzieren Sie auch größere Ansammlungen. Diese Informationen sind sehr wertvoll, damit es nicht zu einer Überschätzung des Jungvogelanteils kommt.
Machen Sie Altersangaben auch dann, wenn ein Trupp nur aus Alt- oder Jungvögeln besteht! Mitunter hatten wir den Eindruck, dass vor allem Trupps gemeldet wurden, die beide Altersklassen enthielten.
Die Familiengröße bei Gänsen und Schwänen ist ebenfalls eine interessante Information. Falls Sie diese ermitteln, geben Sie diese bitte im Bemerkungsfeld wie folgt an: Familien: 3x1, 4x2, 1x5 Juv.
Rast- oder Nahrungshabitat
Bei in der Agrarlandschaft rastenden Vögeln (v.a. Gänsen, Schwänen, Kranichen und Limikolen) ist das Rast- oder Nahrungshabitat eine wichtige Zusatzinformation. Falls Sie dieses bestimmen können, tragen Sie es bitte unter den Optionalen Angaben bei "(Rast)Habitat" ein. Im Gegensatz zu Angaben unter „Bemerkungen“ können diese Angaben dann direkt ausgewertet werden. Bei Gänsen und Schwänen unterscheiden sich z.B. die Jungvogelanteile zwischen verschiedenen Habitaten. Auch deshalb ist die Angabe des Habitats wertvoll und wichtig.
Bitte machen Sie auch möglichst bei „Präzisierung der Beobachtung“ eine Angabe, so dass eindeutig zwischen rastenden und ziehenden / überfliegenden Vögel unterschieden werden kann. Bei ziehenden Vögeln ist auch die Zeit eine wichtige Information. Diese können Sie direkt hinter dem Datum mit Leerzeichen getrennt angeben, z.B. 24.11.2012 12:00
Nicht immer ist die Unterscheidung zwischen „Nahrung suchend“ und „rastend / ruhend“ eindeutig möglich. Im Zweifelsfalle sollten Sie „Nahrung suchend“ eingeben, auch wenn ein Teil des Vogeltrupps zum Beobachtungszeitpunkt ruht. Nicht hilfreich ist es, für einen zusammenhängenden Rasttrupp zwei Datensätze anzulegen, die sich lediglich in der Präzisierung der Verhaltensweise unterscheiden. Gleiches gilt für Anteile eines zusammenhängenden Rasttrupps, die sich über eine Parzellengrenze hinweg bewegen und daher zwei verschiedene Habitate nutzen. Hier sollten sie das vorrangig genutzte Habitat eingeben. Separate Trupps in größeren Gebieten sollten hingegen möglichst mit exakter Lokalisierung getrennt eingegeben und codiert werden.
Schlafplätze
Gänse, Schwäne, Reiher, Kranich oder Kormoran, aber auch einige Greif- und Singvogelarten suchen (nicht nur im Winter) Gemeinschaftsschlafplätze auf. Gebiete, die als Schlafplätze dienen, haben eine besondere Bedeutung für die betreffenden Vogelarten. Wir möchten Sie deshalb bitten,
Schlaf- oder abendliche Sammelplätze unter „Präzisierung der Beobachtung“ stets als „Schlaf- / Sammelplatz“ zu kennzeichnen (unter „Bemerkungen“ geht diese Information leicht verloren).
bei Schlafplatzzählungen möglichst die Uhrzeit anzugeben.
Falls Sie konkrete Befürchtungen haben, dass die mancherorts durchaus sensiblen Informationen in „falsche Hände“ geraten könnten: Setzen Sie den Haken bei „geschützte Beobachtung“. Sie ist dann für die Öffentlichkeit unsichtbar, steht jedoch Artexperten und Regionalkoordinatoren zur Verfügung. In vielen Fällen ist das Verbergen vor der Öffentlichkeit aber nicht notwendig.
Hinweis: Am 12./13. Januar 2013 findet eine europaweite Kormoran-Schlafplatzzählung statt. Wir möchten deshalb alle Beobachterinnen und Beobachter bitten, im Vorfeld besonders auf Kormoran-Schlafplätze zu achten und diese entsprechend zu codieren. Weitergehende Informationen und zur Mitarbeit finden Sie unter www.dda-web.de/kormoran2013. Jegliche Unterstützung ist sehr willkommen!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ihr ornitho-Team
Foto: C. Moning
posté par Christopher König
mardi 4 décembre 2012
tipnews
White-headed Long-tailed Tits in Germany
In ornitho.de häufen sich seit Mitte Oktober die Meldungen weißköpfiger Schwanzmeisen der nordosteuropäischen Unterartcaudatus. Ein gehäuftes Auftreten wird aktuell jedoch aus keinem unserer Nachbarländer gemeldet. Es gibt jedoch auch unter der bei uns brütenden Unterart europaeus Individuen mit sehr hellen, teils fast weißen Köpfen. In den östlichen Bundesländern hat sogar ein hoher Anteil der Brutvögel helle Köpfe, Wir möchten deshalb noch einmal auf die wichtigsten Merkmale bei der Unterartbestimmung hinweisen und hilfreiche Literaturtipps bereitstellen.
Der gängigen Bestimmungsliteratur (s.u.) nach müssen caudatus-Schwanzmeisen folgende Merkmale zeigen:
rein weißer, d.h. „schneeweißer“ Kopf
scharfe Begrenzung des schwarzen Nackens zum weißen Hinterkopf
oftmals weiße Schulterfedern mit nur schwach rosafarbenen Zeichnungen (im Gegensatz zum eher dunklen Rosa bei unseren heimischen Brutvögeln)
weiße oder zumindest breit-weiß gerandete Schirmfedern
weißer Bauch mit nur hell-rosafarben überhauchten Flanken
Die auf den ersten Blick „weißköpfigen“ europaeus-Schwanzmeisen zeigen bei genauerem Hinsehen stets grauweiße Kopffärbungen mit dunklen Federpartien oder dunklen Einsprenkelungen im Bereich der Ohrdecken und des Nackens oder aber eine dunkelweiße Zeichnung des Unterbauches und der Flanken sowie sehr selten auch Andeutungen eines Brustbandes. Im Feld sind diese Merkmale bei den bekanntlich sehr bewegungsfreudigen Schwanzmeisen nicht immer direkt zu erkennen! Bei Individuen, die einen auffallend hellen Kopf zeigen, sollte deshalb immer auf die obigen Merkmale geachtet, sie am besten fotografiert oder unter den Bemerkungen in ornitho genau beschrieben werden.
Bitte melden Sie nur sicher bestimmte caudatus-Schwanzmeisen unter dieser Unterart. Nicht sicher auf Unterartniveau bestimmte Schwanzmeisen melden Sie bitte als „Schwanzmeise“ und machen Sie ggf. weitere Angaben zu den Vögeln im Bemerkungsfeld. Falls Sie sich bei Ihrer Bestimmung nicht sicher sind, können Sie sich mit Ihren Fotos auch gerne an bestimmungshilfe@ornitho.de wenden.
Sehr hilfreich zur Bestimmung und zur generellen Information über die Unterarten der Schwanzmeise sind die folgenden, teils frei verfügbaren Artikel:
Bot, S., R. van Bemmelen, A. H. V. Eggenhuizen & D. Groenendijk (2012): Invasion of White-headed Long-tailed Tits in the Netherlands in 2010-11: identification. Dutch Birding 34: 151-159.
van Bemmelen, R. S. A., A. H. V. Eggenhuizen & W. Faveyts (2012): Invasion of White-headed Long-tailed Tits in the Netherlands in 2010-11: progression, numbers and distribution. Dutch Birding 34: 77–84.
Viel Spaß bei der Beobachtung und Bestimmung – nicht nur der Schwanzmeisen – wünscht
das Team von ornitho.de
Die wichtigsten Merkmale typischer Ae. c. caudatus (am Beispiel eines im Januar 2011 im Saarland fotografierten Vogels. Fotos: Maria Hoffmann