Das Monitoring rastender Wasservögel in Deutschland
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Dienstag, 8. Juli 2014
tipnews
Kiefernkreuzschnabel-Einflug 2013/14: Bitte dokumentieren Sie Ihre belegten Beobachtungen!
Nach wenigen frühen Vorboten kam es ab Anfang Oktober 2013 zu einem massiven Einflug von Kiefernkreuzschnäbeln nach Mitteleuropa. Auch in Deutschland gelangen dabei eine ganze Reihe teils sehr gut dokumentierter Sichtungen bis hin zu Brutnachweisen. Auch wenn typische Altvögel an ihrem charakteristischen „Stiernacken“ und dem massigen „Nussknackerschnabel“ recht gut erkennbar sind, gibt es bei Individuen mit weniger ausgeprägten Merkmalen große Schwierigkeiten in der Unterscheidung zum bei uns häufigen Fichtenkreuzschnabel. Auch die Rufe unterscheiden sich nur um Nuancen und nur bestimmte Rufe bzw. Ruftypen sind überhaupt diagnostisch. Aufgrund dieser Bestimmungsschwierigkeitenwird die DAK künftig lediglich durch Fotos oder Tonaufnahmen belegte Beobachtungen von Kiefernkreuzschnäbeln bearbeiten.
Uns ist bewusst, dass dabei möglicherweise korrekt bestimmte, aber unbelegte Vögel als Nachweise verloren gehen. Im Umkehrschluss ist aber gerade in Fällen von Einflügen die Zahl der Fehlbestimmungen oft besonders hoch und kräftige (Fichten-)
Kreuzschnäbel können schnell falsch angesprochen werden. Auch die Kollegen der niederländischen Seltenheitenkommission CDNA gehen bei der Beurteilung von Beobachtungen von Kiefernkreuzschnäbeln ganz ähnlich vor. Nur durch diese klaren Kriterien ist eine möglichst hohe Vergleichbarkeit der Daten gegeben.
Eine Reihe von Beobachtungen wurde bereits bei der DAK dokumentiert, für weitere, teils gut belegte Sichtungen fehlen hingegen bislang entsprechende Dokumentationen. Wir möchten hiermit noch einmal um Dokumentation belegter Kiefernkreuzschnabel-Beobachtungen der Jahre 2013/14 bitten. Nur durch Ihre Mitarbeit kann der eindrucksvolle Einflug der Art auch wissenschaftlich ausgewertet werden. Da sich das Auftreten der Kiefernkreuzschnäbel in Einzelfällen bis Mai 2014 hingezogen hat, wird die DAK die Nachweise dieser Art nicht bereits im kommenden, sondern die Nachweise aus 2013 und 2014 als Gesamtüberblick erst im Ende 2015 erscheinenden Seltenheitenbericht für das Jahr 2014 publizieren. Wir möchten Sie dennoch bitten, Ihre Beobachtungen möglichst zeitnah bei der Kommission zu dokumentieren, da in die Beurteilung auch internationale Bioakustiker und Artexperten einbezogen werden.
Zur Dokumentation bundesweit dokumentationspflichtiger Arten nutzen Sie bitte den vorgefertigten Meldebogen. Bitte senden Sie den ausgefüllten Bogen direkt an die DAK! Wir leiten alle Dokumentationen auch umgehend an die Landeskommission des betreffenden Bundeslandes weiter.
Vielen Dank für Ihre Meldungen!
Das Team der Deutschen Avifaunistischen Kommission
Deutsche Avifaunistische Kommission
c/o Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
An den Speichern 6
48157 Münster
www.dda-web.de/dak
dak[at]dda-web.de
Foto: Martin Wantoch. Schermbeck/NRW, 2.12.2013.
aufgegeben von Christopher König
Dienstag, 1. Juli 2014
tipnews
Landesweite „Sommergans“-Zählung in NRW am 12./13. Juli
Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den höchsten Brut- und Übersommerungsbeständen von Grau-, Kanada-, Nil- und Rostgans. Während die Winterbestände über die monatlichen Wasservogelzählungen oder spezielle Gänsezählungen erfasst werden, sind Kenntnisse über Bestandsgrößen und Verbreitung im Sommer bis jetzt nur lückenhaft vorhanden. Seit 2011 organisiert die Nordrhein-Westfälische Ornithologen-Gesellschaft (NWO) daher mit Unterstützung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW alljährlich eine landesweite Gänsezählung im Sommer. In diesem Jahr findet die Erfassung am 12./13. Juli statt. Ziel ist es neben landesweiten Angaben zum Bestand auch in möglichst vielen Gebieten Informationen zum Bruterfolg zu ermitteln. Einen Bericht zur Zählung 2013, bei der mehr als 30.000 Gänse erfasst wurden, können Sie hier herunterladen.
Erfahrungen zeigen, dass die Gänse überwiegend morgens früh und abends zu den Nahrungsflächen fliegen und sich tagsüber an Gewässern konzentrieren. Die Zählungen sollten deshalb zwischen 9 und 18 Uhr durchgeführt werden. Wer am Wochenende keine Zeit hat: Zählungen vom 9. bis 16. Juli werden in die Auswertungen einbezogen. Bitte melden Sie dabei unbedingt auch NULLZÄHLUNGEN (einfach Graugans mit Bestand = 0 eintragen).
Die Dateneingabe erfolgt über ornitho.de. Zum ersten Mal wird dabei eine durch die finanzielle Unterstützung der NWO ermöglichte neue Erweiterung genutzt, bei der die eingetragenen Daten direkt dem entsprechenden Erfassungsprojekt zugeordnet werden können.
Abgesehen von zwei Nachweisen aus der Zeit vor 1977 werden Buschrohrsänger erst seit Anfang der 1990er Jahre in Deutschland festgestellt. Ihr Brutareal erstreckt sich vom südlichen Finnland und dem Baltikum ostwärts bis an den Baikalsee. Bereits seit den 1970er Jahren werden alljährlich auch in Schweden singende Buschrohrsänger beobachtet und es ist eine allgemeine Ausbreitung nach Westen erkennbar. Das Überwinterungsgebiet der Art liegt vor allem in Indien und Sri Lanka.
Aktuell kommt es in Deutschland zum bislang stärksten festgestellten Auftreten der Art. Liegen bis 2012 gerade einmal 24 anerkannte Nachweise vor, wurden in den letzten Wochen Sichtungen von bereits mehr als 25 Individuen gemeldet. Die früheste Feststellung betrifft einen am 20. Mai auf der Ostseeinsel Greifswalder Oie gefangenen Vogel. Seitdem wurden dort noch drei weitere Buschrohrsänger gefangen und beringt sowie drei zusätzliche Vögel beobachtet. Eine ähnlich hohe Zahl wird von Helgoland gemeldet. Dort bislang erst insgesamt fünfmal nachgewiesen, konnten seit dem 21.5. etwa sechs verschiedene Vögel beobachtet werden. Weitere aktuelle Beobachtungen stammen aus Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen. Nachdem Buschrohrsänger in den letzten Jahren bereits in Polen, Dänemark und den Niederlanden gebrütet haben, ist selbst ein Brutverdacht/-nachweis hierzulande denkbar.
Die Bestimmung ist nicht ganz einfach, es gilt vor allem genau hinzuhören. Optisch sind Buschrohrsänger eher unauffällig und ähneln auf den ersten Blick Teich- und Sumpfrohrsängern. Leichter sind sie an ihrem Gesang zu bestimmen, der charakteristisch ist und häufig auch nachts vorgetragen wird, allerdings mit dem des Sumpfrohrsängers verwechselt werden kann (zumal dieser ebenfalls häufig nachts singt). Der Gesang wird in der Regel pausenreicher und langsamer vorgetragen als der des Sumpfrohrsängers. Auch die Imitationen anderer Vogelgesänge sind nicht so zahlreich und folgen weniger dicht aufeinander als bei diesem. Tonaufnahmen des Buschrohrsängers können Sie sich in der Tongalerie von ornitho.de anhören. Dort finden Sie zum Vergleich auch Aufnahmen der übrigen Rohrsängerarten. Da auch diese mitunter die ganze Nacht singen, muss eine Verwechslung sicher ausgeschlossen werden. Soweit möglich sollten Sie Ihre Beobachtungen auch durch Tonaufnahmen belegen. Haben Sie einen Buschrohrsänger entdeckt, denken Sie bitte an eine zeitnahe Dokumentation bei der DAK.
Viel Erfolg bei der Suche nach Buschrohrsängern wünscht
Wasservögel erneuern wie die meisten Vogelarten alljährlich ihre Schwungfedern. Während die meisten anderen Arten dabei stets flugfähig bleiben, werfen Schwäne, Gänse, Enten, Taucher und Rallen alle Hand- und Armschwingen simultan ab. Für drei bis fünf Wochen sind sie flugunfähig, bis die neuen Schwingen nachgewachsen sind. Deshalb sind sie in dieser Zeit sehr scheu und auf nahrungsreiche, störungsarme Gewässer angewiesen. Viele Individuen suchen alljährlich dieselben Gewässer auf, deren Einzugsgebiete mehr als tausend Kilometer umfassen können. Den Mausergebieten kommt aus Naturschutzsicht auch deshalb eine besondere Bedeutung zu, weil die Mauser der meisten Wasservogelarten im Anschluss an die Brutzeit im Hoch- und Spätsommer stattfindet und damit in die Zeit des höchsten Freizeitdrucks fällt. Mausergebiete benötigen einen besonders strengen Schutz, da sie von überlebenswichtiger Bedeutung im Jahreszyklus von Wasservögeln sind. Zu den international herausragenden Mausergebieten in Deutschland zählen die schleswig-holsteinische Westküste (Graugans, Brandgans, Eider- und Trauerente), die ostholsteinische Seenplatte (Graugans, Schnatter-, Tafel-, Reiher- und Schellente), die Pommersche Bucht in der Ostsee (Trauerente) sowie der Ismaninger Speichersee mit Fischteichen bei München (Schnatter-, Tafel-, Reiher- und Kolbenente).
Die Informationen über die Mausergebiete und den Bestand mausernder Wasservögel sind in weiten Teilen Deutschlands noch lückenhaft. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie alle diesbezüglichen Beobachtungen melden und vielleicht sogar ihre Exkursionsziele entsprechend wählen würden.
Bereits im vergangenen Jahr hatten wir dazu aufgerufen, gezielt auf Mausertrupps zu achten und diese über ornitho zu melden. Die systematische Sammlung der Informationen brachte dabei wichtige zusätzliche Erkenntnisse hervor und verdeutlichte die wachsende Bedeutung von ornitho als ergänzende Informationsquelle für das bundesweite Vogelmonitoring und naturschutzfachliche Fragestellungen. Eine Auswertung der Daten aus dem letzten Jahr können Sie hier herunterladen.
Mauserhöhepunkt Graugans Ende Mai / Anfang Juni
Die Graugans beginnt als erste der hier behandelten Arten mit der Großgefiedermauser. Bereits Mitte Mai können erste flugunfähige Tiere beobachtet werden, um den Monatswechsel Mai/Juni haben die meisten Vögel mit der Schwingenmauser begonnen und in der ersten Juni-Hälfte sind nahezu alle Graugänse flugunfähig. In den kommenden 14 Tagen ist somit der optimale Zeitpunkt, an geeigneten Gewässern mausernde Graugänse zu erfassen. Besonders Gebiete, in denen Sie bereits in den letzten Wochen größere Graugans-Gruppen beobachtet haben, lohnen eine gezielte Kontrolle.
Auffälliges Kennzeichnen mausernder Graugänse ist ihr weißes „Heck“, da die weißen Oberschwanzdecken nicht durch die Handschwingen verdeckt sind. Die Mausergruppen fallen zudem dadurch auf, dass sie dicht gedrängt schwimmen und sich meist in Ufernähe aufhalten (s. Foto).
Die Mausergewässer weisen fast immer Inseln auf, die tagsüber Deckung bieten. Schwungfedern am Ufer sowie von der Wasserseite aus abgefressenes Jungschilf sind deutliche Hinweise auf mausernde Graugänse.
Die beste Erfassungszeit ist abends ab 30 min. vor Sonnenuntergang, da die Gänse in vielen Gebieten oft erst dann ans Ufer kommen, um dort zu fressen. Übrigens: Familien halten sich meist abseits der in der Regel aus Nichtbrütern oder erfolglosen Brutvögeln bestehenden Mausergruppen auf. Erfolgreiche Altvögel mausern während der Jungenaufzucht das Großgefieder.
Ab Mitte Juni folgen Kanadagans, Stock- und Knäkente bei der Schwingenmauser. Ab Juli folgen dann der Höckerschwan, die übrigen Tauch- und Gründelenten sowie die Lappentaucher.
Eintragung von mausernden Wasservögeln in ornitho
Bitte beachten Sie bei der Meldung in ornitho Folgendes:
Kennzeichnen Sie Beobachtungen Schwingen mausernder Wasservögel unter „Präzisierung der Beobachtung“ durch Auswahl der Option „Mauserplatz“. Die entsprechenden Daten können dann für Auswertungen sehr einfach selektiert werden. Bitte tragen Sie aber „Mauserplatz“ nur dann ein, wenn Sie entsprechende Merkmale erkannt haben (z.B. durch Flügel schlagende Ind.). Große Ansammlungen zur Mauserzeit einer Art reichen als Nachweis leider nicht aus.
In der Regel lässt sich nicht ermitteln, wie viele Individuen einer Ansammlung mausern. Tragen Sie deshalb bitte immer die gezählte Gesamtsumme ein und machen ggf. entsprechende Bemerkungen.
Familien, die sich oft getrennt von den Mausergruppen aufhalten (z.B. bei Gänsen), tragen Sie bitte separat ein und versehen diese mit speziellen Hinweisen und Brutzeitcodes. Das erleichtert die Auswertung.
Für die Interpretation ist es sehr hilfreich, wenn Sie zusätzlich Hinweise im Bemerkungsfeld geben, z.B. zum Verhalten, zum Anteil in Schwingenmauser befindlicher Vögel etc.
Falls Sie die Befürchtung haben, dass der Mauserplatz durch Ihre Meldung gestört werden könnte, schützen Sie diese. Die Meldung kann dann nur von Artspezialisten und Regionalkoordinatoren eingesehen werden.
Viele spannende Entdeckungen wünschen
Christopher König und Johannes Wahl
und das Team von ornitho.de
Foto: C. Moning
aufgegeben von Christopher König
Donnerstag, 8. Mai 2014
avinews
Birdrace 2014 - Ergebnisse & Nachlese
Das Birdrace 2014 ist Geschichte. Bei der elften Austragung am 3. Mai nahmen 214 Teams teil - so viele wie nie zuvor! Sehr erfreulich ist die Entwicklung, dass erstmals mehr als die Hälfte aller Teams auf ein Auto verzichtete. Wer am Ende die Nase bundesweit, bei den Fahrradteams, in der Singvogelwertung sowie in einzelnen Bundesländern vorn hatte, ist ab sofort ausführlich auf der Homepage des DDA nachzulesen bzw. kann dort – bis hin zu den Artenlisten der einzelnen Teams – recherchiert werden.
Über 20.000 Euro Spenden für ornitho.de!
Im Rahmen des Birdraces werden jährlich Spenden für ein bundesweites Projekt gesammelt. In diesem Jahr fließen die Spenden wieder dem Unterhalt, der Betreuung sowie der Weiterentwicklung von ornitho. Dank der Unterstützung von 80 Teams und weit über 100 Einzelspendern kamen mehr als 20.000 Euro zusammen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben!
Christopher König und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de
PS.: Wer Hinweise auf Meldungen auf der DDA-Homepage automatisch erhalten möchte, kann sich hier in den Newsletter eintragen.
Foto: Team "Borkum zählt"
aufgegeben von Christopher König
Sonntag, 27. April 2014
tipnews
Hellbäuchige Ringelgänse in Deutschland: Wann? Wo? Wieviele? Bitte melden Sie Ihre Beobachtungen!
Dunkelbäuchige Ringelgänse gehören zu den Charakterarten im deutschen Wattenmeer und rasten dort im Frühjahr und Herbst zu Zehntausenden. Deutlich seltener anzutreffen sind Hellbäuchige Ringelgänse der Unterart hrota. Die bei uns auftretenden Vögel entstammen der vor allem auf Spitzbergen und Franz-Josef-Land brütenden Population. Das Überwinterungsgebiet ist ebenfalls eng begrenzt und beschränkt sich v.a. auf Dänemark und Nordost-England. Besonders in kalten und schneereichen Wintern kommt es zu größeren Ausweichbewegungen nach Süden. Vor allem dann tauchen Hellbäuchige Ringelgänse auch an der deutschen Nordseeküste und in den Niederlanden in größerer Anzahl auf. Ansonsten machen sie sich trotz der Nähe zu Dänemark hierzulande erstaunlich rar. Im Binnenland und an der Ostseeküste treten sie nur ausnahmsweise auf.
Aktualisierung der internationalen Populationsschätzung: Bitte melden Sie Ihre (alten) Beobachtungen!
Der Gesamtbestand der Population wurde für den Winter 2008/09 auf nur 7.600 Ind. geschätzt. In diesem Sommer plant Preben Clausen aus Dänemark, der die internationale Zusammenarbeit für diese Population koordiniert, eine Aktualisierung.
Jährliche Bestandsschätzungen für Deutschland, wie sie für die Fortschreibung der Bestandsentwicklung auf internationaler Ebene benötigt werden, liegen bislang jedoch mit Ausnahme des Einflugwinters 2009/10 nicht vor. Aus einem einfachen Grund: Hellbäuchige Ringelgänse sind zu selten, um über das Monitoring rastender Wasservögel ausreichend erfasst zu werden, aber doch so häufig, dass sie bei den Avifaunistischen Kommissionen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein nicht (mehr) zu dokumentieren sind.
Sicherlich werden jedoch nahezu alle Beobachtungen notiert. Durch das Zusammentragen aller Ihrer Einzelbeobachtungen sollte es deshalb möglich sein, die jährliche Bestandsgröße mit ausreichender Genauigkeit ermitteln zu können. Deshalb unsere Bitte: Melden Sie alle Beobachtungen Hellbäuchiger Ringelgänse via ornitho.de bis zum 30. Mai! Bitte beachten Sie dabei die untenstehenden Hinweise zur Meldung der Daten.
Als kleine Motivation finden Sie hier eine Karte mit allen seit 1990 beobachteten Hellbäuchige Ringelgänsen, die via ornitho.de gemeldet wurden. Wir hoffen, Ihre Beobachtungen finden sich dort bald wieder ...
Sollten Ihnen Publikationen, Jahresberichte etc. bekannt sein, die sich mit dem Auftreten dieser Unterart beschäftigen oder hilfreiche Daten liefern könnten, so senden Sie diese Informationen bitte an Johannes Wahl, E-Mail: johannes.wahl@dda-web.de.
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit und Unterstützung!
Preben Clausen & das Team von ornitho.de
Bitte beachten Sie bei der Meldung in ornitho folgende Hinweise:
Melden Sie Ihre Beobachtung möglichst punktgenau.
Machen Sie möglichst auch unter „Präzisierung der Beobachtung“ eine Angabe, sodass eindeutig zwischen rastenden und ziehenden bzw. überfliegenden Vögeln unterschieden werden kann. Bei ziehenden Vögeln ist auch die Zeit eine wichtige Information. Diese können Sie direkt hinter dem Datum mit Leerzeichen getrennt angeben, z.B. 10.04.2010 12:30.
Auch das Rast- oder Nahrungshabitat bildet eine wichtige Zusatzinformation. Falls Sie dieses bestimmen können, tragen Sie es bitte unter den Optionalen Angaben bei "(Rast)Habitat" ein. Im Gegensatz zu Angaben unter „Bemerkungen“ können diese Angaben dann direkt ausgewertet werden.
Tragen Sie die Informationen zum Alter unter den Optionalen Angaben in die dafür vorgesehenen Felder ein (bitte nicht in das Bemerkungsfeld, da sich diese kaum auswerten lassen)!
Hilfreiche Hinweise zur (Alters-)Bestimmung von Ringelgänsen finden Sie im folgenden Beitrag:
Dierschke, J. (2007): Ringelgänse und ihre Kleider. Falke 54: 250-253. PDF
Zum Auftreten Hellbäuchiger Ringelgänse während des Einflugs im Winter 2009/2010 können Sie eine interessante Übersicht hier herunterladen.
Hellbäuchige Ringelgänse fallen durch helle Flanken und eine fast weiße Unterseite auf.
Foto: Axel Halley. Dithmarscher Bucht, Januar 2010.
aufgegeben von Christopher König
Samstag, 5. April 2014
tipnews
Birdrace 2014 am 3. Mai: Jetzt zum „Tag der Vogelartenvielfalt“ anmelden!
Noch gerade einmal vier Wochen sind es bis zum mittlerweile 11. bundesweiten Birdrace, für das man sich seit heute anmelden kann. Für alle, die noch nicht dabei waren: Entgegen der direkten Übersetzung „Vogelrennen“ rennen bei einem Birdrace nicht die Vögel, sondern die Beobachterinnen und Beobachter versuchen in Teams von 3–5 Personen innerhalb von 24 Std. so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Das Beobachtungsgebiet kann frei gewählt werden, klare Grenzen sind jedoch v.a. bei mehreren Teams im gleichen Raum wichtig. Hierbei haben sich (Land)Kreise als Einheiten vielfach bewährt. Wer am Ende die meisten Arten entdeckt hat, hat gewonnen. Einen Preis gibt es dafür jedoch nicht, denn die zahlreichen Sachpreise werden unter allen Birdracern verlost. Schon deshalb betrügt man letztendlich nur sich selbst, wenn man schummelt. Es ist also Ehrensache, dass man sich sportlich und fair verhält. Und dass der Schutz der Natur und insbesondere der Vogelwelt dabei an höchster Stelle steht, ist selbstverständlich und oberstes Gebot (weitere Regeln s.u.).
Begeisterung wecken und Artenvielfalt in die Öffentlichkeit tragen
Das gemeinsame Beobachten mit Freunden und Bekannten steht an diesem Tag zweifelsohne im Mittelpunkt. Viele Teilnehmer beginnen den Tag noch in der Nacht und legen des Fernglas erst ab, wenn es wieder dunkel ist. An keinem anderen Tag im Jahr beobachtet man so intensiv, so lange und in so vielen verschiedenen Lebensräumen. Für die meisten, die bereits einmal dabei waren, ist das Birdrace deshalb alljährlich ein fest im Kalender vermerkter Termin. Seit der ersten Austragung 2004 mit 41 Teams stieg die Anzahl der Teilnehmer/innen von Jahr zu Jahr. Im vergangenen Jahr nahmen bereits 710 Beobachter/innen in 191 Teams aus (fast) allen Bundesländern teil. An keinem Tag im Jahr wird die Vielfalt in der Vogelwelt hierzulande deshalb genauer beobachtet: 289 Vogelarten waren es im vergangenen Jahr, beachtliche 162 davon entdeckte auch das Siegerteam. Der erste Samstag im Mai wurde somit schleichend zum inoffiziellen „Tag der Vogelartenvielfalt“.
Auf großes Interesse stieß das vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V. organisierte Birdrace auch von Anfang auch bei den Medien: Mehrfach schafften es Teams bis auf die Titelseiten von Tageszeitungen, und mehrere Radio- und Fernsehteams berichteten über den für Außenstehende durchaus etwas skurril anmutenden Wettbewerb. Mithilfe dieses großen medialen Interesses lassen sich somit Themen des Naturschutzes sehr gut in die Öffentlichkeit tragen, z.B. der Niedergang der Vogelartenvielfalt in der Agrarlandschaft.
Unser Ziel: Ein CO2-neutrales Birdrace 2014
Ein zentrales Anliegen des Birdraces und DDA ist es, das Thema Artenvielfalt und deren Erhaltung in die Öffentlichkeit zu tragen. Obgleich das bereits gut gelingt, noch überzeugender wäre es, wenn das Birdrace selbst ein umweltfreundlicher, d.h. CO2-freier, zumindest aber CO2-neutraler Wettbewerb wäre. Die auto-freie Variante des Birdraces erfreut sich zwar einer deutlich wachsenden Beliebtheit – 2013 schwangen sich bereits fast 50 % der Teams in den Fahrradsattel –, ein Teil der Teams kann (oder will) auch in Zukunft nicht auf ein Auto verzichten. Die Gründe sind vielfältig, sei es, weil der Beobachtungsraum im Mittelgebirge liegt oder weil die körperlichen Anforderungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer z.B. aus Altergründen zu hoch wären.
Unser Ziel ist es deshalb, ab 2014 das Birdrace CO2-neutral zu gestalten. Alle Teams, die nicht auf ein Auto verzichten können oder wollen, sind deshalb aufgefordert, durch eine CO2-Abgabe in Höhe von z.B.10 Euro (Empfehlung) ihre CO2-Emissionen zu kompensieren. Die Empfehlung von 10 Euro liegt zwar deutlich über dem vermutlichen CO2-Austoß im Rahmen des Birdraces, aber im Vorfeld des Rennens wird ja so mancher Kilometer verfahren, um sich vorzubereiten. Es steht aber natürlich jedem Team frei, die Höhe der Abgabe entsprechend der tatsächlich gefahrenen Kilometer oder des Spritverbrauchs auszurechnen. Die CO2-Emissionen der auto-freien, aber ggf. Bus oder Bahn nutzenden Teams wird der DDA durch eine Spende an www.prima-klima-weltweit.de pauschal ausgleichen.
Spendenrennen für ornitho
Schon seit dem ersten bundesweiten Birdrace sind die Teams dazu aufgerufen (es ist aber keine Teilnahmevoraussetzung!), Spenden für ein jährlich festgelegtes Projekt zu sammeln. Nachdem für sechs Jahre der bundesweite Brutvogelatlas ADEBAR unterstützt wurde, fließen die Spenden seit 2010 in den Unterhalt, die Betreuung sowie die Weiterentwicklung von ornitho.de. Ornitho ist auch dieses Jahr wieder das Spendenprojekt. Wir hoffen, dass es gerade für begeisterte Nutzer von ornitho.de ein zusätzlicher Ansporn ist, über die Teilnahme am Birdrace selbst zu diesem Gemeinschaftsprojekt beitragen zu können. Alle Unterstützer der letzten Jahre sind unter „Unterstützung“ auf ornitho genannt.
Verlosung von über 100 Preisen
Dank der Großzügigkeit von Carl Zeiss Sports Optics, des AULA-Verlags, Christ Media Natur, Edition AMPLE, Lowepro, Kranichschutz Deutschland, des Verlags C.H.Beck, birdingtours, Manfrotto, des dwj-Verlags, König Photobags, Orniwelt.de, der GNOR, Schwegler, Otus, der OAG SH/HH, des NLWKN, des RSPB, der NWO, des LfULG Sachsen, Jack Wolfskin, Vivara und Globetrotter ist die Lostrommel in diesem Jahr mit mehr als 100 Preisen so gut gefüllt wie nie zuvor, sodass wir unter allen Birdracern, besonders jenen, die sich beim Einwerben von Spenden engagieren sowie den umweltfreundlichen Teams, wieder viele attraktive Preise verlosen können.
Allen eine gute Vorbereitung bei frühlingshaften Bedingungen wünscht
das Birdrace-Team des DDA
Im letzten Jahr forderten mehrere Teams ein CO2-neutrales Birdrace, das in diesem Jahr in die Tat umgesetzt werden soll. Foto: Team "Usedommeln" 2013.
aufgegeben von Christopher König
Montag, 31. März 2014
tipnews
Deutsche Avifaunistische Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen 2013
Anfang März wurde die zweite Ausgabe der Zeitschrift „Seltene Vögel in Deutschland“ veröffentlicht (s. Meldung vom 07.03.2014; zum Bestellen hier klicken). Das Heft enthält neben Artikeln über Steppenweihen, Polarmöwen, Kumlienmöwen und Zwergtrappen den Bericht der Deutschen Avifaunistischen Kommission (DAK) über die bundesweit dokumentationspflichtigen Beobachtungen der Jahre 2011 und 2012. Durch den Doppeljahrgang konnte ein Jahr „aufgeholt“ werden, sodass es künftig möglich wird, den Bericht über das Auftreten seltener Vogelarten in Deutschland bereits zum Ende des Folgejahres zu veröffentlichen.
Um Ihnen bereits im nächsten Winter den Bericht über seltene Vogelarten in Deutschland 2013 vorlegen zu können, benötigen wir allerdings Ihre Mithilfe! Eine ganze Reihe im vergangenen Jahr beobachteter Seltenheiten ist bereits dokumentiert worden. Für viele teils gut belegte Raritäten liegen jedoch noch keine Dokumentationen vor. Falls also noch undokumentierte Beobachtungen seltener Vogelarten aus dem vergangenen Jahr in Ihren Notizbüchern oder bei ornitho schlummern, möchten wir Sie bitten, die Dokumentationen bis zum 31. Mai 2014 an die DAK zu senden. Zur Frage, welche Arten wo zu dokumentieren sind und wer einen Meldebogen ausfüllen sollte, siehe unten.
Zur Dokumentation bundesweit dokumentationspflichtiger Arten nutzen Sie bitte den vorgefertigten Meldebogen. Bitte senden Sie den ausgefüllten Bogen direkt an die DAK! Wir leiten alle Dokumentationen auch umgehend an die Landeskommission des betreffenden Bundeslandes weiter.
Die Meldeadresse der DAK lautet:
Deutsche Avifaunistische Kommission
c/o Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
An den Speichern 6
48157 Münster
www.dda-web.de/dak
dak[at]dda-web.de
Viele Dokumentationen erreichen uns mittlerweile sehr zeitnah, oft schon wenige Tage nach der Beobachtung. Dafür danken wir allen Beobachterinnen und Beobachtern ganz herzlich!
Ihre Deutsche Avifaunistische Kommission
Welche Arten sind dokumentationspflichtig und wer sollte eine Dokumentation einreichen?
Je nach Seltenheit und Fundort der beobachteten Art bestehen unterschiedliche Zuständigkeiten. Extreme Seltenheiten werden von der Deutschen Avifaunistischen Kommission (DAK) bearbeitet, während es für seltene bis sehr seltene Arten jeweils regionale Kommissionen in den einzelnen Bundesländern gibt. Beobachtungen in Luxemburg sind der Luxemburger Homologationskommission zu melden.
Durch ein Ausrufezeichen wird in ornitho nach der Meldung einer seltenen Vogelart angezeigt, dass es sich um eine dokumentationspflichtige Art handelt. Dies bedeutet, dass der Melder um eine genauere Beschreibung zu seiner Beobachtung gebeten wird. Welche Kommission für Ihre Beobachtung zuständig ist, zeigt in ornitho die Farbe der Symbole an:
DAK: Erkenntlich an gelbem !-Symbol
Landeskommissionen: Weißes !-Symbol.
LHK: Blaues !-Symbol
Durch einen Klick auf das Symbol gelangen Sie direkt auf die Internetseite der zuständigen Kommission, können dort einen vorgefertigten Meldebogen herunterladen und nach dem Ausfüllen an die angegebene Adresse schicken. Erst nach Beurteilung einer Kommission wird eine Seltenheitsbeobachtung zitierfähig und steht für wissenschaftliche Auswertungen zur Verfügung.
Gewöhnlich sollte die Entdeckerin/der Entdecker eine genaue Beschreibung anfertigen und bei der zuständigen Kommission einreichen. Da dies jedoch nicht immer gewährleistet ist, freuen sich die Kommissionen auch über ggf. zusätzliche Dokumentationen weiterer Beobachter. Oft wird dadurch der Anwesenheitszeitraum erweitert oder es können weitere Details z.B. zum Alter des Vogels ergänzt werden. Ob die Beobachtung einer bundesweit dokumentationspflichtigen Art bereits gemeldet wurde, können Sie laufend auf den Internetseiten der DAK unter „Aktuelle Meldungen“ überprüfen.
aufgegeben von Christopher König
Montag, 31. März 2014
avinews
Schelladler Tõnn (noch) in Deutschland?
Bereits einige Tage früher als in den vergangenen Jahren hat der besenderte Schelladler Tõnn sein alljährliches Winterquartier in Südost-Spanien diesmal bereits am 22.3. verlassen und mit dem Frühjahrszug begonnen. In großen Schritten erreichte er bereits am 27.3. am Genfer See die Schweiz, bevor er einen Tag später (und aktuell letztmalig) aus Baden-Württemberg zwischen Reutlingen und Ulm geortet wurde. Er ist seinem Zugweg im Frühling 2013 damit aktuell rund eine Woche voraus. Auch damals flog er an Reutlingen vorbei und passierte anschließend Nürnberg und Dresden bevor er nördlich von Görlitz die Grenze nach Polen querte. Insgesamt sechs Tage hielt sich Tõnn im letzten Frühjahr hierzulande auf und konnte dabei am 8.4.2013 auch erstmalig von einem Vogelbeobachter entdeckt und sogar fotografiert werden – zuvor hatte er Deutschland auf seinen Zugwegen insgesamt zehnmal unbemerkt durchflogen und seine Reise konnte nur anhand der durch die Satelliten-Telemetrie gewonnenen Daten verfolgt werden. Aktuell hält sich Tõnn vermutlich noch irgendwo in Deutschland auf. Nachdem der „Phantomadler“ im Herbst 2013 seinem Namen erneut alle Ehre machte und quasi unbemerkt den deutschen Luftraum kreuzte, besteht aktuell noch Hoffnung auf eine neue Sichtbeobachtung. Also Augen auf und in den Himmel gerichtet!
Nicht nur die mögliche Entdeckung von Tõnn sollte Anreiz genug sein, in diesen Tagen des Öfteren den Blick gen Himmel zu richten, denn der Frühjahrszug der Greifvögel kommt mit dem April erst so richtig in Gang. Bitte vergessen Sie bei der Meldung von ziehenden Vögeln nicht, Uhrzeit und Zugrichtung mit anzugeben!
Bitte Greifvogel-Meldungen mit Bruthinweisen als „geschützte Beobachtung“ eingeben!
Obwohl alle Greifvogelarten seit den 1970er Jahren unter strengem Schutz stehen, werden alljährlich zahlreiche Fälle von illegaler Verfolgung bekannt. Da es sich hauptsächlich um Zufallsfunde handelt, ist nach kriminalistischer Erfahrung von einer hohen Dunkelziffer unentdeckter Taten auszugehen. Trotz strenger Schutzvorschriften ist die illegale Greifvogelverfolgung also nach wie vor ein gravierendes Problem.
Zwar gab es bisher erfreulicher Weise in dieser Hinsicht keine Hinweise für einen Missbrauch von ornitho-Daten, wir möchten jedoch trotzdem entsprechende Vorkehrungen treffen. Einige besonders sensible oder begehrte Arten wie Schrei- und Seeadler werden deshalb während der Brutzeit bereits automatisch durch das System geschützt (vollständige Liste s. hier).
Von einem generellen Schutz aller Greifvogel-Beobachtungen möchten wir jedoch gerne bei so vielen Arten wie möglich absehen, da die meisten Beobachtungen fliegende oder ziehende Vögel abseits der Brutplätze oder auf dem Durchzug betreffen. Diese können ohne Gefahr eines Missbrauchs öffentlich angezeigt werden. Wenn ihre Beobachtungen jedoch auf ein Brutvorkommen hindeuten, appellieren wir an Ihren verantwortungsvollen Umgang mit Ihren Beobachtungen:
Schützen Sie bitte alle Meldungen von Greifvögeln, für die Sie einen Brutzeitcode der Kategorien B (Brutverdacht) oder C (Brutnachweis) vergeben!
Sie schützen eine Meldung manuell, indem Sie bei der Eingabe in den optionalen Angaben das Feld „geschützte Beobachtung“ anklicken. Fotos zu diesen Beobachtungen werden ohne den Ort angezeigt. Zu geschützten Meldungen haben nur Personen mit erweiterten Rechten wie Regionalkoordinatoren und Artspezialisten Zugang.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Weitere Informationen zum Thema Greifvogelverfolgung liefern die folgenden Links: