Monitoring of migratory and wintering waterbirds in Germany
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Monday, July 15th, 2013
technews
Changes in export format
Am vergangenen Wochenende wurde das Exportformat von ornitho.de und ornitho.lu geändert. Wichtigstes Ziel war es, die Kompatibilität der Exportdateien mit Datenbanken und GIS-Programmen zu verbessern. Was hat sich dadurch geändert?
Der Tabellenkopf besteht fortan aus zwei Zeilen:
Die 1. Zeile enthält unveränderliche, datenbank-kompatible und in allen ornitho-Portalen einheitliche Feldnamen, z.B. ID_SIGHTING, NAME_SPECIES, DATE_DAY
Allen, die Importroutinen für andere Programme schreiben oder die Exportdateien in Datenbanken importieren, wird dringend empfohlen, fortan die festen Feldnamen der ersten Zeile zu verwenden. Bitte verwenden Sie NICHT die Reihenfolge der Felder, da sich diese ändern kann.
Die 2. Zeile enthält "sprechende" Feldnamen, die für alle Nutzer verständlich sind, z.B. ID ornitho, dt. Artname, Tag.
Wir haben die Gelegenheit genutzt, die Feldnamen der 2. Zeile ebenfalls anzupassen, um diese verständlicher zu machen.
Die aktualisierte Datei mit den Erläuterungen zum Exportformat steht unter „Referenzlisten“ zur Verfügung. Für die nächste Zeit sind einige hilfreiche Ergänzungen im Exportformat vorgesehen. Unter dem vorgenannten Link finden Sie dann jeweils die Erläuterungen zur aktuellsten Version.
An alle MiniAvi-Nutzer: Georg Heine hat dankenswerter Weise die Importroutine umgehend angepasst. Eine aktualisierte Fassung von MiniAvi ist unter www.miniavi.de verfügbar.
posted by Johannes Wahl
Friday, July 5th, 2013
avinews
"Summer Goose" census in Northrhine-Westphalia 13 July 2013
Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den höchsten Brut- und Übersommerungsbeständen von Grau-, Kanada-, Nil- und Rostgans. Im Gegensatz zu den Gänse-Beständen im Winter gibt es jedoch hinsichtlich der Anzahlen nach der Brutzeit noch erhebliche Defizite. Deshalb führt die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) am 13./14. Juli, erneut eine landesweite Erfassung der Sommergans-Bestände durch. Ziel ist es neben landesweiten Angaben zum Bestand aber auch, in möglichst vielen Gebieten Informationen zum Bruterfolg zu ermitteln.
NRW beherbergt aber auch die meisten Ornitho-logen (1208 angemeldete Personen), so dass wir hoffen, dass mit ihrer Hilfe die räumliche Abdeckung im Vergleich zu den Erfassungen 2011 und 2012 noch verbessert werden kann. Im Rahmen dieder beiden Zählungen wurden jeweils rund 25.000 Gänse erfasst.
Erfahrungen in den Niederlanden zeigen, dass die Gänse überwiegend morgens früh und abends zu den Nahrungsflächen fliegen und sich tagsüber an Gewässern konzentrieren. Die Zählungen sollten deshalb zwischen 9 und 18 Uhr durchgeführt werden. Sie lassen sich also bestens mit einer Radtour oder einen Beobachtungstour bei aller Voraussicht nach besten Witterungsbedingungen am Sonntag verbinden. Wer am Wochenende keine Zeit hat: Zählungen vom 12. bis 15. Juli werden in die Auswertungen einbezogen. Die Dateneingabe erfolgt über ornitho.de (Anleitung s. unten).
Ein mit einem Satellitensender markierter, in den Schweizer Alpen ausgewilderter Bartgeier befindet sich derzeit auf Streifzug durch Deutschland. Die Bartgeier-Dame „Bernd“ schlüpfte im Februar 2012 in einem spanischen Zuchtzentrum und wurde im Juni schließlich im Calfeisental im Nordosten der Schweiz in die Freiheit entlassen. Nachdem sie rund ein Jahr im Alpenraum umhergeflogen ist, startete Bernd am 17. Mai in Richtung Norden. Zuerst ging es an den Rheinfall nach Schaffhausen und von dort quer durch Baden-Württemberg. Der Bartgeier segelte dabei über Tuttlingen und Rottenburg vorbei an Stuttgart und Heilbronn und querte südlich von Würzburg die Grenze nach Bayern. Über Bamberg und Bayreuth ging es nach Osten bis nach Tschechien. Entlang der deutsch-tschechischen Grenze führte der Flug nach Nordost schließlich über die Oberlausitz nach Polen und dort bis an die Ostseeküste. Hier entschied sich Bernd erneut zu einem Richtungswechsel. Über das Stettiner Haff ging es über Anklam und Rostock weiter nach Westen. Bis zu dieser Station war Bernds Ausflug von deutschen Beobachtern unbemerkt geblieben. Doch eine solch kuriose Geschichte wie dem bekannten „Phantomschelladler“ Tönn (vgl. Nachricht vom 11. April) sollte Bernd nicht gelingen. Am 24. Mai konnte er in der Nähe von Satow bei Rostock beobachtet und sogar fotografiert werden (Link). Da einige seiner Armschwingen vor der Auswilderung gebleicht wurden, um den Vogel auch aus größerer Entfernung individuell bestimmen zu können, ließ sich seine Herkunft schnell zurückverfolgen. Es wurde bekannt, dass der Vogel auch einen Satellitensender trägt und seine Positionen relativ aktuell mitverfolgt werden können. Das Interesse an Bernd stieg und so konnte er auch am 25. und 26. Mai östlich von Lübeck beobachtet werden (Link). Auf seinem weiteren Streifzug ging es durch Schleswig-Holstein vorbei am Plöner See, Neumünster und Itzehoe. Anschließend querte er - vielleicht bereits auf dem Rückweg in die Alpen - die Elbe bei Glückstadt und zog vorbei an Bremervörde und Bremen. Am 29. Mai konnte er südwestlich von Cloppenburg erneut fotografiert werden (Link). Nun hatte Bernd offensichtlich genug von der fehlenden Thermik im Flachland und es trieb ihn nach Süden und durch Nordrhein-Westfalen bis ins Sauerland. Von dort stammt seine bis dato letzte Ortung. Ein paar Tage wird Bernd vermutlich noch durch Deutschland streifen. Beobachter, vor allem in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg, sollten also entsprechend vorbereitet sein, wenn plötzlich ein imposanter Bartgeier am Himmel auftaucht. Die aktuelle Position von Bernd kann man hier laufend aktualisiert auf einer Karte ansehen: www.wild.uzh.ch
Wir drücken allen Beobachterinnen und Beobachtern die Daumen, dass noch mehr die unternehmungsfreudige Bartgeier-Dame zu Gesicht bekommen!
Weitere Informationen zum Bartgeier-Auswilderungsprojekt in den Alpen
Bereits 1978 wurde ein internationales Projekt zur Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen gestartet. Nachdem ein umfassendes Zuchtprogramm in Zoos von ganz Europa aufgebaut worden war, konnten 1986 die ersten Bartgeier im österreichischen Rauris in die Freiheit entlassen werden. Seither sind in mehreren Freilassungsregionen fast 200 junge Bartgeier ausgewildert worden. Die Bartgeier fanden sich im Alpenraum erstaunlich gut zurecht. Inzwischen haben sich mehrere Paare gebildet und 1997 flog mit „Phénix“ der erste in der Natur geschlüpfte Jungvogel aus seinem Horst in Hochsavoyen aus. Seither sind fast 100 junge Bartgeier in der Natur geschlüpft und ausgeflogen. Im Projekt BARTGEIER UNTERWEGS werden junge, freigesetzte Bartgeier mit kleinen Satellitensendern markiert. Dadurch können die Streifzüge ausgewilderter Bartgeier kontinuierlich verfolgt werden. Auch Bernd wurde im Rahmen dieses Projektes mit einem Satellitensender markiert. Viele weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Wiederansiedlungsprojekts.
Am 29.5. gelang diese beeindruckende Aufnahme von Bernd in Hamstrup bei Cloppenburg. Foto: O. Nüssen
posted by Christopher König
Wednesday, May 29th, 2013
avinews
Spot the difference: Looking out for moulting waterbirds (now Greylag Geese)
Wasservögel erneuern wie die meisten Vogelarten alljährlich ihre Schwungfedern. Während die meisten anderen Arten dabei stets flugfähig bleiben, werfen Schwäne, Gänse, Enten, Taucher und Rallen alle Hand- und Armschwingen simultan ab. Für drei bis fünf Wochen sind sie flugunfähig, bis die neuen Schwingen nachgewachsen sind. Deshalb sind sie in dieser Zeit sehr scheu und auf nahrungsreiche, störungsarme Gewässer angewiesen. Viele Individuen suchen alljährlich dieselben Gewässer auf, deren Einzugsgebiete mehr als tausend Kilometer umfassen können. Den Mausergebieten kommt aus Naturschutzsicht auch deshalb eine besondere Bedeutung zu, weil die Mauser der meisten Wasservogelarten im Anschluss an die Brutzeit im Hoch- und Spätsommer stattfindet und damit in die Zeit des höchsten Freizeitdrucks fällt. Mausergebiete benötigen einen besonders strengen Schutz, da sie von überlebenswichtiger Bedeutung im Jahreszyklus von Wasservögeln sind. Zu den international herausragenden Mausergebieten in Deutschland zählen die schleswig-holsteinische Westküste (Graugans, Brandgans, Eider- und Trauerente), die ostholsteinische Seenplatte (Graugans, Schnatter-, Tafel-, Reiher- und Schellente), die Pommersche Bucht in der Ostsee (Trauerente) sowie der Ismaninger Speichersee mit Fischteichen bei München (Schnatter-, Tafel-, Reiher- und Kolbenente).
Die Informationen über die Mausergebiete und den Bestand mausernder Wasservögel sind in weiten Teilen Deutschlands noch lückenhaft. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie alle diesbezüglichen Beobachtungen melden und vielleicht sogar ihre Exkursionsziele entsprechend wählen würden.
Mauserhöhepunkt Graugans Ende Mai / Anfang Juni
Die Graugans beginnt als erste der hier behandelten Arten mit der Großgefiedermauser. Bereits Mitte Mai können erste flugunfähige Tiere beobachtet werden, um den Monatswechsel Mai/Juni haben die meisten Vögel mit der Schwingenmauser begonnen und in der ersten Juni-Hälfte sind nahezu alle Graugänse flugunfähig. In den kommenden 14 Tagen ist somit der optimale Zeitpunkt, an geeigneten Gewässern mausernde Graugänse zu erfassen. Besonders Gebiete, in denen Sie bereits in den letzten Wochen größere Graugans-Gruppen beobachtet haben, lohnen eine gezielte Kontrolle.
Auffälliges Kennzeichnen mausernder Graugänse ist ihr weißes „Heck“, da die weißen Oberschwanzdecken nicht durch die Handschwingen verdeckt sind. Die Mausergruppen fallen zudem dadurch auf, dass sie dicht gedrängt schwimmen und sich meist in Ufernähe aufhalten (s. Foto).
Die Mausergewässer weisen fast immer Inseln auf, die tagsüber Deckung bieten. Schwungfedern am Ufer sowie von der Wasserseite aus abgefressenes Jungschilf sind deutliche Hinweise auf mausernde Graugänse.
Die beste Erfassungszeit ist abends ab 30 min. vor Sonnenuntergang, da die Gänse in vielen Gebieten oft erst dann ans Ufer kommen, um dort zu fressen. Übrigens: Familien halten sich meist abseits der in der Regel aus Nichtbrütern oder erfolglosen Brutvögeln bestehenden Mausergruppen auf. Erfolgreiche Altvögel mausern während der Jungenaufzucht das Großgefieder.
Ab Mitte Juni folgen Kanadagans, Stock- und Knäkente bei der Schwingenmauser. Ab Juli folgen dann der Höckerschwan, die übrigen Tauch- und Gründelenten sowie die Lappentaucher.
Eintragung von mausernden Wasservögeln in ornitho
Bitte beachten Sie bei der Meldung in ornitho Folgendes:
Kennzeichnen Sie Beobachtungen Schwingen mausernder Wasservögel unter „Präzisierung der Beobachtung“ durch Auswahl der Option „Mauserplatz“. Die entsprechenden Daten können dann für Auswertungen sehr einfach selektiert werden. Bitte tragen Sie aber „Mauserplatz“ nur dann ein, wenn Sie entsprechende Merkmale erkannt haben (z.B. durch Flügel schlagende Ind.). Große Ansammlungen zur Mauserzeit einer Art reichen als Nachweis leider nicht aus.
In der Regel lässt sich nicht ermitteln, wie viele Individuen einer Ansammlung mausern. Tragen Sie deshalb bitte immer die gezählte Gesamtsumme ein und machen ggf. entsprechende Bemerkungen.
Familien, die sich oft getrennt von den Mausergruppen aufhalten (z.B. bei Gänsen), tragen Sie bitte separat ein und versehen diese mit speziellen Hinweisen und Brutzeitcodes. Das erleichtert die Auswertung.
Für die Interpretation ist es sehr hilfreich, wenn Sie zusätzlich Hinweise im Bemerkungsfeld geben, z.B. zum Verhalten, zum Anteil in Schwingenmauser befindlicher Vögel etc.
Falls Sie die Befürchtung haben, dass der Mauserplatz durch Ihre Meldung gestört werden könnte, schützen Sie diese. Die Meldung kann dann nur von Artspezialisten und Regionalkoordinatoren eingesehen werden.
Viele spannende Entdeckungen wünschen
Christopher König und Johannes Wahl
und das Team von ornitho.de
Graugänse halten sich während der Mauser meist in dichten Trupps auf und sind an ihrem weißen "Heck" durch die fehlenden oder verkürzten Schwungfedern gut zu erkennen. Foto: T. Heinicke
posted by Johannes Wahl
Monday, May 27th, 2013
tipnews
Austria - welcome to the ornitho family!
Seit dem 22. Mai ist ornitho.at online! Damit verfügt der gesamte deutschsprachige Raum sowie mit Ausnahme Sloweniens auch der gesamte Alpenraum über ein einheitliches Erfassungssystem für Zufallsbeobachtungen bei Vögeln. Wir freuen uns bereits auf die länderübergreifenden Auswertungen, die damit in greifbare Nähe rücken.
Die einzelnen Systeme sind derzeit jedoch noch nicht miteinander vernetzt. Das heißt, dass Beobachtungen auf österreichischem Gebiet, die über ornitho.de bereits eingegeben wurden und noch werden, derzeit noch nicht in ornitho.at erscheinen und umgekehrt. Ein solcher Datenaustausch ist jedoch geplant (und betrifft auch die Grenzregionen zur Schweiz und zu Frankreich). Damit dieser möglichst reibungslos erfolgen kann und Sie sich unnötige Doppelarbeit ersparen, bitten wir Sie um Folgendes:
Wenn Sie sich bei ornitho.at anmelden, verwenden Sie bitte dieselbe E-Mail-Adresse wie in ornitho.de und ornitho.lu. Das erleichtert den späteren Datenaustausch.
Melden Sie Ihre Beobachtungen bitte nicht doppelt, sondern nur in einem System.
Beobachtungen aus dem unmittelbaren Grenzgebiet, z.B. am Inn oder im Rheindelta, können auch weiterhin über ornitho.de gemeldet werden. Wir werden die entsprechenden Daten BirdLife Österreich, der Vogelwarte Sempach sowie der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Bodensee (OAB) zur Verfügung stellen.
In Österreich und der Schweiz laufen seit dieser Brutzeit die Kartierungen für neue Brutvogelatlanten. Bitte tragen Sie Brutzeitbeobachtungen deshalb dort möglichst punktgenau ein.
Beobachtungen außerhalb des unmittelbaren Grenzbereichs sollten fortan unbedingt in ornitho.at gemeldet werden.
Diese Empfehlungen gelten sinngemäß auch für alle anderen Grenzgebiete der ornitho-Familie.
Wir wünschen ornitho.at einen reibungslosen Start und allen Beobachterinnen und Beobachtern viele neue, spannende Einblicke in das vogelkundliche Geschehen!
Gilles Biver, Christopher König und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
posted by Johannes Wahl
Tuesday, May 21st, 2013
tipnews
Note: Uploading photos and audio-recordings in ornitho
During breeding season, extra care has to be taken when being outdoors, especially with nesting birds nearby. With this note, we would like to raise awareness – mainly among our new users – of what to bear in mind when taking photos, not only in that particular time of year:
In ornitho, photos and audio-recording are used mainly for documentation purposes and therefore should only be uploaded together with an actual bird observation.
Please be absolutely accurate when describing details as the data might be used for scientific analyses.
In case you prefer not to name the exact location where the photo was taken, please submit your observation as ‘protected’ or simply refrain from uploading the document.
Have you taken several photos or recordings of the same bird, please only submit the top quality one, respectively only the ones which are absolutely necessary for documentation purposes.
For documenting or proofing unusual / interesting bird behaviour, the quality of the photo or audio- recording does not have to be superb.
Please upload only high-quality records / photos of very common species that show no unusual and / or interesting bird behaviour.
Are you unsure of the correct identification of a particular bird and would like to have some id-advice, please do not upload your document in ornitho but send your photo or audio-recording to bestimmungshilfe@ornitho.de. We will try to help as soon as we can.
And finally: When taking photos or audio-recordings please try to keep disturbance to any wild life at a minimum, particularly when visiting nature reserves and / or when being near sensitive species. The Federal Nature Conservation Act and access bans, i.e. in nature reserves, have to be followed at all times.
Thank you for your understanding!
The ornitho-team in Luxembourg and Germany
Photo: S. Trösch
posted by Christopher König
Wednesday, May 15th, 2013
technews
5 milion records – thanks very much for your support!
Gegen 9 Uhr war es heute soweit: Nach rund 1,5 Jahren Laufzeit wurde mit der Eingabe einer Bekassine – dem Vogel des Jahres 2013 - durch Matthias Fehlow die fünfmillionste Beobachtung eingegeben. Allen Nutzerinnen und Nutzern – es sind mittlerweile mehr als 8.500 Personen registriert – ein herzliches Dankeschön für die großartige Unterstützung!
Der tägliche Datenzuwachs ist enorm, und im April 2013 wurden erstmals mehr als 500.000 Beobachtungen innerhalb eines Monats gemeldet. Wie die untenstehende Karte der April-Beobachtungen zeigt, stammen die Daten aus fast allen Teilen Deutschlands. Nur für weniger als 100 der insgesamt gut 11.000 Gemeinden Deutschlands wurden bislang noch keine Beobachtungen in ornitho eingegeben. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen sind aktuell nach wie vor erwartungsgemäß die meisten ornitho-Nutzer beheimatet (13,6%). Die meisten Beobachtungen – über 722.000 – wurden allerdings bislang in Niedersachsen eingegeben, gefolgt von Baden-Württemberg mit rund 627.000 Daten.
Der umfangreiche, durch Sie zusammengetragene Datenschatz bietet viele Auswertungsmöglichkeiten, Einblicke und auch neue Erkenntnisse. Einige Beispiele hierfür finden Sie in unseren Auswertungen in der Zeitschrift "Der Falke", die unter Publikationen und Auswertungen heruntergeladen werden können. Doch viele spannende Erkenntnisse bieten auch bereits die Auswertungsmöglichkeiten, die Ihnen über die Datenbankabfragen oder die kleinen Symbole hinter jeder Beobachtung (Verbreitung der letzten 14 Tage oder jahreszeitliches Auftreten) mit wenigen Klicks zur Verfügung stehen.
An dieser Stelle möchten wir uns bei den aktuell 319 Regionalkoordinatorinnen und -koordinaten bedanken, die die Ortsbezeichnungen verwalten sowie die neuen Einträge auf Plausibilität kontrollieren und damit einen großen Beitrag zur Qualitätskontrolle leisten.
Ein ganz besonderer Dank gebührt natürlich auch dem Team von Biolovision um Gaëtan Delaloye, das im Hintergrund exzellente Arbeit leistet. Sie waren bei Fehlern jederzeit für uns erreichbar und behoben sie in der Regel umgehend, so dass ornitho.de und ornitho.lu nur wenige Stunden nicht voll funktionsfähig waren. Merci beaucoup!
Weiterhin viele spannende Beobachtungen wünschen
Gilles Biver, Christopher König und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
posted by Christopher König
Wednesday, May 8th, 2013
avinews
Birdrace 2013 - the results
Das Birdrace 2013 ist Geschichte. Bei der zehnten Austragung am 5. Mai nahmen 191 Teams teil, wieder einmal mehr als im vergangenen Jahr. Fast die Hälfte startete bei herrlichen Witterungsbedingungen im Norden und teils sehr durchwachsenen Verhältnissen im Süden in der umweltfreundlichen Kategorie – eine erfreulich hohe Quote! Wer am Ende die Nase bundesweit, bei den Fahrradteams, in der Singvogelwertung sowie in einzelnen Bundesländern vorn hatte, ist ab sofort ausführlich auf der Homepage des DDA nachzulesen bzw. kann dort – bis hin zu den Artenlisten der einzelnen Teams – recherchiert werden.
Über 19.000 Euro Spenden für ornitho.de!
Im Rahmen des Birdraces werden jährlich Spenden für ein bundesweites Projekt gesammelt. In diesem Jahr fließen die Spenden wieder dem Unterhalt, der Betreuung sowie der Weiterentwicklung von ornitho.de. Dank der Unterstützung von 76 Teams und weit über 100 Einzelspendern kamen über 19.000 Euro zusammen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben!
Christopher König und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de
PS.: Wer Hinweise auf Meldungen auf der DDA-Homepage automatisch erhalten möchte, kann sich hier in den Newsletter eintragen.
Foto: Team "Frühlingsgoldhähnchen"
posted by Johannes Wahl
Sunday, April 14th, 2013
tipnews
Common Snipe national breeding bird census 2013 – join in!
Seit Jahrzehnten nimmt der Bestand der Bekassine bundesweit stark ab. Wie steht es heute – vier Jahre nach den Kartierungen zum Atlas deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) – um die verbliebenen Vorkommen? Wo brütet die Art noch und wie haben sich die Bestände in den vergangenen Jahren entwickelt? Mit Ihrer Hilfe wollen wir versuchen, diese Fragen zu beantworten. Die Wahl zum „Vogel des Jahres“ bietet dafür ideale Voraussetzungen.
Die Kartierung ist relativ einfach: Innerhalb eines TK25-Quadranten werden die geeigneten Lebensräume an drei Terminen zwischen dem 15. April und 31. Mai auf mögliche Vorkommen hin untersucht. Bekassinen sind gut zu erfassen, da der auffällige meckernde Balzflug („Himmelsziege“) an windstillen Tagen weithin sicht- und hörbar ist.
Unter der Rubrik „Mitmachen !“ auf den Internetseiten des DDA können Sie sehen, ob in Ihrer Umgebung brütende Bekassinen zu erwarten sind und wo wir auf Ihre Mitarbeit hoffen. Gern helfen wir Ihnen auch bei der Auswahl eines geeigneten Gebietes, versorgen Sie mit Kartenmaterial und stehen Ihnen bei allen Fragen rund um die Kartierung zur Seite.
Ausführliche Informationen zur Bekassinenkartierung finden Sie hier auf der Internetseite des DDA.
Bekassinen auch außerhalb der Brutzeit melden!
Bekassinen sind ganzjährig bei uns anzutreffen. Die höchsten Bestände werden während der Zugzeiten erreicht, wenn die Brutvögel Nord- und Osteuropas auf dem Weg in oder von ihren west- und südeuropäischen Überwinterungsgebieten bei uns rasten. Wir möchten Sie deshalb bitten, jeden Bekassinen-Nachweis auch außerhalb der Brutzeit auf ornitho zu melden!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Christoph Grüneberg im Namen aller landesweiten Koordinatoren
Foto: O. Jürgens
posted by Johannes Wahl
Wednesday, April 10th, 2013
tipnews
Please protect observations of possibly breeding raptors!
Immer wieder werden in ganz Deutschland Greifvögel geschossen, gefangen, vergiftet, ausgehorstet, Bruten gestört oder gar Brutplätze beseitigt, obwohl Greifvögel gesetzlich geschützt sind und ihre Verfolgung eigentlich längst der Vergangenheit angehören sollte.
Als Konkurrenten um Jagdbeute und angebliche Gefahr für Haus- und Nutztiere, insbesondere Tauben und Geflügel, werden Greifvögel und Eulen seit Jahrhunderten von Menschen verfolgt. Auf Druck der Vogelschutzverbände wurde die Jagd auf Greifvögel in Deutschland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zuerst eingeschränkt und angesichts dramatisch zurückgehender Bestände 1970 schließlich bundesweit ganz verboten. Heute haben sich die Bestände einiger Arten wie Wanderfalke und Sperber dank der Einführung einer ganzjährigen Schonzeit, dem Verbot von DDT und anderen gefährlichen Pestiziden sowie wirksamer Schutzmaßnahmen in den Brutgebieten wieder erholt. Andere Arten wie Schreiadler, Wespenbussard und Rotmilan sind weiterhin akut gefährdet und stehen auf der Roten Liste der in Deutschland gefährdeten Tierarten.
Obwohl alle Greifvogelarten seit den 70er Jahren unter strengem Schutz stehen, werden alljährlich zahlreiche Fälle von illegaler Verfolgung bekannt. Da es sich hauptsächlich um Zufallsfunde handelt, ist nach kriminalistischer Erfahrung von einer hohen Dunkelziffer unentdeckter Taten auszugehen. Trotz strenger Schutzvorschriften ist die illegale Greifvogelverfolgung in Deutschland also nach wie vor ein gravierendes Problem. Greifvogelverfolgung ist eine Straftat und muss konsequent verfolgt werden.
Um durch öffentlich einsehbare Meldungen von Vogelbeobachtungen in ornitho dieser Verfolgung nicht noch Informationen zuzuspielen, möchten wir hiermit dazu aufrufen, Beobachtungen von Greifvögeln die auf ein Brutvorkommen hinweisen manuell zu schützen. Zwar gab es erfreulicher Weise bisher keine Anzeichen für einen Missbrauch derartiger Daten, wir möchten jedoch trotzdem entsprechende Vorkehrungen treffen. Jeder ornitho-Nutzer kann an dieser Stelle selbst etwas zum Schutz der Greifvögel beitragen!
Einige Arten sind derart sensibel oder gefährdet, dass ihre Beobachtungen während der Brutzeit automatisch durch das System geschützt werden – also nur für Personen mit erweiterten Rechten (wie Regionalkoordinatoren und Artspezialisten) einsehbar sind. Eine Übersicht über alle automatisch geschützten Arten und die Schutzzeiträume liefert diese Auflistung.
Viele Beobachtungen betreffen aber Vögel bei der Nahrungssuche abseits der Brutplätze oder gar Durchzügler und lassen sich daher ohne Gefahr von Datenmissbrauch öffentlich anzeigen. Von einem generellen Schutz aller Beobachtungen möchten wir daher gern bei so vielen Arten wie möglich absehen. Wir möchten Sie vielmehr als Melder darum bitten, Ihre Beobachtungen gewissenhaft selbst zu schützen, wenn diese auf ein Brutvorkommen hindeuten.
Schützen Sie bitte alle Beobachtungen von Greifvögeln, für die Sie einen Brutzeitcode der Kategorien B (Brutverdacht) oder C (Brutnachweis) vergeben!
Sie haben die Möglichkeit, eine Beobachtung manuell zu schützen, indem Sie bei der Eingabe der Daten in den optionalen Angaben das Feld „geschützte Beobachtung“ anklicken. Fotos zu diesen Beobachtungen werden ohne Beobachtungsort angegeben.
Weitere Informationen zum Thema Greifvogelverfolgung in Deutschland liefern die folgenden Links: