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Mittwoch, 12. August 2020
tipnews
Das Projekt „NocMig“: Aufzeichnung des nächtlichen Vogelzugs

Der Vogelzug übt auf viele Naturinteressierte seit jeher eine ganz besondere Faszination aus. Die trompetenden Rufe ziehender Kraniche wecken in vielen das Fernweh, die riesigen Schwärme rastender Watvögel im Wattenmeer beeindrucken jeden Strandspaziergänger. Ein Großteil des Vogelzugs spielt sich aber bekanntlich nachts ab. Der Erfassung dieses nächtlichen Phänomens hat sich eine zunehmende Zahl von Vogelkundlern verschrieben. „NocMig“ (von englisch nocturnal migration) lautet der Name eines internationalen Projekts, das quasi ein Äquivalent zu den vielerorts stattfindenden Erfassungen des sichtbaren Vogelzugs darstellt. Dabei werden die Flugrufe der nachts durchziehenden Vögel mit Tonbandgeräten aufgezeichnet und anschließend am PC ausgewertet. Günstige Aufnahmegeräte und kostenlose Software ermöglichen ganz neue, spannende Einblicke.

Die sich dabei ergebende Vielfalt der Arten ist erstaunlich. An ruhigen Herbstabenden haben viele schon rufende Rotdrosseln gehört, aber dass auch Wasservögel wie Blässhuhn, Wasserralle oder Regenbrachvogel über den heimischen Garten oder Balkon hinwegfliegen, war vermutlich kaum jemandem bekannt. Regelmäßig werden bei „NocMig“ auch seltenere Arten wie Rohrdommel oder Ortolan registriert.

Interesse geweckt? Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt „NocMig“, den zu beachtenden Vorgaben, der Auswertung der Aufnahmen und der Eingabe solcher Daten in ornitho.de: https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20110

Foto: Kai Gauger

aufgegeben von Christopher König
 
Donnerstag, 4. Juni 2020
avinews
Aufgepasst: Erneuter Einflug von Rosenstaren!

Ab Mitte Mai 2018 kam es in Europa zu einem auffälligen Einflug von Rosenstaren. Deutschland wurde damals aber leider nur gestreift. Nun machen seit einigen Tagen erneute Meldungen über westwärts gerichtete Vorstöße dieser nomadisch lebenden Steppenvögel Südosteuropas und Mittelasiens die Runde. Bis zu 50 Vögel wurden an einzelnen Stellen in Österreich und Norditalien registriert, insgesamt sind wohl Tausende auf dem Weg in Richtung Westen.

Hierzulande wurde der erste Rosenstar des Jahres am 27. Mai an einem Starenschlafplatz bei Freiburg im Breisgau entdeckt, seitdem folgten täglich weitere Beobachtungen vorrangig in Süddeutschland. Der größte bislang festgestellte Trupp mit 15 Individuen wurde am 2. Juni in den Chiemgauer Alpen bei Ruhpolding gemeldet. Bislang konzentieren sich die Beobachtungen auf Bayern und Baden-Württemberg. Dass auch weiter nördlich auf Rosenstare geachtet werden sollte, zeigen aber weitere Beobachtungen in Hessen sowie auf Helgoland und Amrum. Auch in den benachbarten Niederlanden, Belgien und Dänemark ist der Einflug bereits bemerkt worden, ebenso in Frankreich und Großbritannien. Die stärksten Konzentrationen zeigen sich im Bereich südich der Alpen.

Auf Karten der internationalen ornitho-Portale lässt sich der Fortschritt des Einflugs stets aktuell nachvollziehen:

Es ist davon auszugehen, dass sich derzeit weitere Rosenstare noch unentdeckt in Deutschland aufhalten und weitere folgen werden. Da es sich bei den am Einflug beteiligten Vögeln um vorjährige und ältere Vögel handelt, sind die rosa-schwarz gefärbten Vögel recht auffällig. Starenschwärme sollte man in diesen Tagen also genauer unter die Lupe nehmen. Die Chancen auf die Entdeckung eines Rosenstares stehen gut! Vor allem beim Einflug an bekannten Schlafplätzen (natürlich ohne die Vögel zu stören) können hell herausleuchtende Rosenstare gut entdeckt werden. Und auch in Obst- und Weinbaugebieten könnten sich Rosenstare einfinden. Gern werden Kirschen, Maulbeerbäume und Kulturen reifender kleinbeeriger Trauben geplündert.

Wenn Sie einen Rosenstar entdeckt haben, fertigen Sie möglichst Belegfotos an und melden Sie die Beobachtung zeitnah bei ornitho.de, um einen laufenden Überblick über die Entwicklung des Einflugs zu ermöglichen. Bitte denken Sie im Nachgang außerdem an eine Dokumentation Ihrer seltenen Entdeckung bei der Deutschen Avifaunistischen Kommission.

Wir hoffen, dass der Rosenstar-Einflug sich in Deutschland diesmal etwas stärker und länger bemerkbar macht als 2018 und am Ende mehr als ein „Hauch von Rosa“ zu bemerken ist.

Viel Erfolg bei der Suche nach den rosa-schwarzen Staren wünscht
das Team von ornitho.de

 

Foto: Rosenstar auf Helgoland. O. Käseberg, 31.5.2020

aufgegeben von Christopher König
 
Mittwoch, 6. Mai 2020
technews
Reduzierung der Google-Kartendienste auf „Google Hybrid“

 

Die am 1. Mai angekündigte Reduzierung der Google-Kartendienste ist nun umgesetzt: Seit heute ist nur noch „Google Hybrid“ verfügbar (und wird es auch weiterhin sein). Für die übrigen von Google bereitgestellten Kartengrundlagen wurden inzwischen mit den durch das Kadasteramt bereitgestellten Luftbildern und Kadaster-Karten sowie OpenStreetMap Live mindestens gleichwertige Alternativen für Luxemburg eingebunden.

Die Abschaltung der weiteren Layer erfolgte auch vor dem Hintergrund, dass die Nutzung der Google-Kartendienste seit Mai 2018 ab einem Schwellenwert je Monat kostenpflichtig ist. Dieser Schwellenwert wird von ornitho.de – trotz eines erhöhten Kontingents für gemeinnützige Organisationen ‒ gerade in den Frühjahrsmonaten weit übertroffen. Um weiterhin eine präzise Verortung zu ermöglichen, trägt seither der DDA die laufenden Kosten. Möglich ist das nur dank der Zuwendungen der DDA-Mitgliedsverbände und der Spenden aus dem Birdrace. DANKE allen, die dazu beigetragen haben!

Um die Spendengelder künftig noch sinnvolleren Dingen zuwenden zu können, bitten wir alle NutzerInnen, soweit wie möglich auf die Nutzung von „Google Hybrid“ zu verzichten. Vielen Dank.
aufgegeben von Patric Lorgé
 
Donnerstag, 30. April 2020
tipnews
Schon mehr als 1000 Anmeldungen zum Birdrace am 2. Mai!

Die Vorfreude steigt von Tag zu Tag und vielerorts wird schon intensiv die Umgebung nach Arten erkundet, die sich dann hoffentlich auch am kommenden Samstag dort sehen oder hören lassen. In mehr als 350 virtuellen Teams haben sich die aktuell bereits mehr als 1000 für das Birdrace registrierten Personen zusammengeschlossen. In über 200 Kreisen oder kreisfreien Städten in allen Bundesländern wird am 2. Mai die Vogelwelt ganz genau unter die Lupe bzw. ins Fernglas und Spektiv genommen. Auch unsere Freunde aus Luxemburg sind wieder dabei.

Mehr als 450 Birdracerinnen und Birdracer haben sich bislang für die umweltfreundliche Variante entschieden und verzichten auf die Nutzung eine Autos. Für Nachwuchs ist in diesem Jahr ebenfalls wieder gesorgt: Wir freuen uns über derzeit knapp 70 angemeldete „Küken“ (= Jahrgang 2000 und jünger). Sind Sie bislang noch nicht angemeldet, sind aber auch gerne draußen und beobachten Vögel? Dann gönnen Sie sich einen Tag in der Natur und erkunden Sie die Vogelwelt Ihrer Umgebung!

Die Wettervorhersage verspricht für den kommenden Samstag aktuell ein „launisches“, wechselhaftes „Aprilwetter“. Man wird sich vielerorts wohl auf Schauer einstellen müssen, aber zwischendurch soll auch mal die Sonne rauskommen. Tagsüber werden Temperaturen von 12 bis 17 Grad vorhergesagt. Erfahrungsgemäß sind solche Bedingungen hinsichtlich der Länge der Artenlisten durchaus positiv und so mancher Regenschauer wird vielleicht mit einer zur Rast gezwungenen Überraschung kompensiert. An Gewässern sollte man nach Zwergmöwen oder Seeschwalben Ausschau halten und Greifvögel lassen sich bei bewölktem Himmel auch viel besser entdecken, als wenn diese in großer Höhe im blauen Himmel vorüberrauschen.

Jedes Birdrace verspricht Spaß und Spannung. Lernen Sie die eigene Umgebung und deren Vogelwelt einmal genauer kennen und verfolgen Sie gleichzeitig auch noch einen guten Zweck: Themen des Natur- und Vogelschutzes werden durch die Aktion in die Öffentlichkeit getragen und durch gesammelte Spenden wird die Weiterentwicklung des Internetportals ornitho.de unterstützt.

Anmeldung zum Birdrace unter birdrace.dda-web.de

aufgegeben von Christopher König
 
Montag, 6. April 2020
tipnews
Zwischenstand #StayHomeAndWatchOut

Bislang haben an der Aktion #StayHomeAndWatchOut 315 Leute mitgemacht (Stand 5.4.2020) mitgemacht und 693 Beobachtungslisten ausgefüllt – herzlichen Dank! Für mehr als 160 Kreise und kreisfreie Städte in allen Bundesländern und Luxemburg wurden Meldungen übermittelt. Die bislang mehr als 14.500 im Rahmen der Aktion gesammelten Beobachtungen verteilen sich auf insgesamt 143 Vogelarten (158 Taxa). Entdeckt wurde dabei sogar ein nachts durchziehender Triel (mit Belegaufnahme).

Die meisten Listen ausgefüllt haben bis jetzt: Jan Daniels-Trautner (44), Erich Kretzschmar (28) und Ralf Busch (28).

#StayHomeAndWatchOut geht weiter. Machen auch Sie mit – ob vom Küchenfenster, vom Balkon oder vom Garten aus!

Wir wünschen viele interessante Beobachtungen und allen eine robuste Gesundheit!

Das Team von ornitho.de/.lu

aufgegeben von Christopher König
 
Samstag, 21. März 2020
tipnews
#StayHomeAndWatchOut – machen Sie mit!

Angesichts der sich beschleunigenden Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 ist es Zeit, Verantwortung zu übernehmen und den Handlungsempfehlungen zu folgen. Dazu möchten auch wir unseren Teil beitragen.

Bleiben Sie möglichst zuhause und kommen Sie nur wenn nötig in Kontakt mit anderen Personen! Ziel muss es sein, möglichst viele Menschen für das Motto „Flatten the Curve“ zu sensibilisieren und die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

Auch die Vogelbeobachtung ist von der aktuellen Situation betroffen. Gegen den Spaziergang alleine im Wald oder eine Kartierung am frühen Morgen, wenn Kontakte leicht vermieden werden können, ist nach aktuellem Stand zumindest in Luxemburg (bis auf wenige Ausnahmen) noch nichts einzuwenden. Doch es sind bereits viele Leute an die eigenen vier Wände gebunden – sei es durch Kinderbetreuung, Home Office oder sogar Quarantäne. In anderen Ländern Europas herrscht sogar eine Ausgangssperre.

Die ornitho-Portale haben aus diesem Grund die Aktion #StayHomeAndWatchOut ins Leben gerufen ‒ je nach Lesart „Bleib zuhause und pass (auf andere und dich) auf!“ oder „Bleib zuhause und schau nach draußen!“. So können wir auch von zuhause aus unserem geliebten Hobby nachgehen, Rücksicht auf unsere Mitmenschen nehmen und uns solidarisch mit all jenen zeigen, die nicht mehr rausgehen dürfen. Es versteht sich von selbst, dass Sie bei der Vogelbeobachtung die Privatsphäre Ihrer Nachbarn voll und ganz respektieren.

Wie kann ich mitmachen?

Informationen, wie Sie sich an der Aktion „#StayHomeAndWatchOut“ beteiligen können und wie Sie Ihre Beobachtungen dem Projekt zuordnen, haben wir für Sie in einem kurzen Merkblatt zusammengestellt: Anleitung zur Teilnahme bei #StayHomeAndWatchOut

Bleiben Sie gesund!

Das Team von ornitho.lu

aufgegeben von Christopher König
 
Samstag, 29. Februar 2020
technews
„OpenStreetMap Live“ - eine neue, tagesktuelle Kartengrundlage, an deren Verbesserung jede/r mitarbeiten kann

OpenStreetMap (OSM) ist ein 2004 gegründetes Projekt mit dem Ziel, eine freie Weltkarte zu erschaffen. Die Kartendaten werden von Tausenden von Freiwilligen auf der ganzen Welt erstellt und gepflegt. OSM-Daten können lizenzkostenfrei eingesetzt und beliebig weiterverarbeitet werden. Durch die Vielzahl der Mitwirkenden sind die Daten oft sehr aktuell und detailreich.

Bislang war in ornitho.de/lu lediglich eine OSM-Karte mit Stand 2014 verfügbar. Nun steht mit „OpenStreetMap Live“ eine weitere Kartengrundlage zur Auswahl. Anders als bei der OSM 2014 oder z.B. den Topographischen Karten erfolgt die Berechnung der einzelnen Kacheln dabei auf Anfrage. Das bedeutet, dass bei der Nutzung dieser Karte stets der aktuelle Stand der OpenStreetMap abgerufen wird.

Fällt in einem Gebiet bei Nutzung dieser Kartengrundlage also auf, dass die Karte nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist und bestimmte Details oder ganze Landschaftselemente fehlen (z.B. Heckenstrukturen oder neu entstandene Kiesgruben), so lassen sich diese selbständig auf www.openstreetmap.de ergänzen und 24 Stunden später sind die überarbeiteten Karten auch bei der Dateneingabe in ornitho.de/lu nutzbar.

„OpenStreetMap Live“ ist sowohl bei der Dateneingabe über die Website ornitho.de/lu nutzbar, als auch über die App „NaturaList“. Auch als Offline-Karte lässt sich der jeweils aktuelle Stand dort herunterladen, um im Feld unabhängig von Mobilfunknetz und Datenvolumen agieren zu können.

Wir danken insbesondere der Schweizerischen Vogelwarte für die maßgebliche Finanzierung der Weiterentwicklung und dem Team von Biolovision für die geniale Umsetzung der Idee einer tagesaktuellen Karte, zu deren Verbesserung jede/r beitragen kann!

aufgegeben von Christopher König
 
Montag, 24. Februar 2020
avinews
Vögel in Deutschland - Neuer Statusbericht zur Lage der Vogelwelt Deutschlands

Der deutliche Rückgang heimischer Vögel auf Wiesen, Weiden und Äckern hält weiter an, in den Wäldern zeichnen sich hingegen Zunahmen der Bestände ab. Das ist die Kernaussage der jetzt erschienenen Publikation „Vögel in Deutschland – Übersichten zur Bestandssituation “. Die aktuelle Gesamtschau enthält umfangreiche Informationen zu Bestandsgrößen, Bestandstrends und der Verbreitung aller Brut- und vieler rastender Wasservogel-Arten. Sie wurde vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam erarbeitet.

Die Auswertung tausender Datensätze, die überwiegend von Ehrenamtlichen gesammelt wurden, zeigt, dass die Zahl der Brutpaare aller Arten von 1992 bis 2016 in Deutschland um mehr als sieben Millionen Paare zurückging. Somit leben heute etwa acht Prozent weniger Brutvögel in Deutschland als noch vor 24 Jahren. Vor allem in der Agrarlandschaft halten die Rückgänge an.

Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des BfN, erläutert: „In den offenen Agrarlandschaften ist der Bestand an Brutpaaren über ein Vierteljahrhundert um etwa zwei Millionen zurückgegangen. Eine Trendwende zeichnet sich bislang nicht ab. Dies unterstreicht erneut die Dringlichkeit von Reformen in der Landwirtschaftspolitik.
“ So hätten die Bestände von Rebhuhn und Kiebitz seit 1992 um fast 90 Prozent abgenommen. Ähnlich dramatisch sei die Entwicklung bei Uferschnepfe, Bekassine und Braunkehlchen, die als Lebensraum Feuchtwiesen und wenig intensiv genutzte Weiden benötigen.

Bernd Hälterlein, Vorsitzender des DDA, hält fest: „Manche Arten der Agrarlandschaft sind mittlerweile so selten geworden, dass sie über weite Bereiche unserer Landschaften gar nicht mehr anzutreffen sind, wie zum Beispiel der Vogel des Jahres 2020, die Turteltaube.“ Unter anderem auch ehemals häufige Arten wie die Feldlerche zeigen inzwischen größere Verbreitungslücken.

Dr. Stefan Jaehne weist für die Geschäftsführung der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten darauf hin, dass eine Umkehr der negativen Trends möglich ist: „Auch wenn die Verluste ein düsteres Bild des Zustands unserer Agrarvögel zeichnen, können wir den Rückgang stoppen. Wir wissen in vielen Bereichen, was getan werden muss, um einen wirksamen Schutz der biologischen Vielfalt zu gewährleisten. Davon zeugen beispielsweise die erfolgreichen Artenschutzprogramme für Großtrappe und Wiesenweihe.“ Allerdings würden diese erforderlichen und aufwändigen Maßnahmen meist erst dann ergriffen und umgesetzt, wenn es schon fast zu spät ist. „Vorausschauender Vogelschutz muss hier künftig deutlich eher handeln.

Bemerkenswert sind auffällige räumliche Unterschiede des Vogelartenreichtums in Deutschland. Artenreiche Vogelgemeinschaften sind beispielsweise in den nordostdeutschen Agrarlandschaften dort erhalten geblieben, wo noch genügend Strukturen mit hohem Wert für Vögel und Insekten vorzufinden sind, wie mageres Grünland, Brachen, breite Ackerrandstreifen und ungenutzte Wegsäume nicht asphaltierter Feldwege. Im dicht besiedelten Westen und vielen Regionen Süddeutschlands haben sie dagegen das Feld bereits geräumt. Dies gilt insbesondere für viele gefährdete Vogelarten wie beispielsweise die Grauammer.

Im Gegensatz zur Agrarlandschaft haben sich die Vogelbestände im Wald und in Siedlungen in den vergangenen Jahren deutlich erholt. Im Zeitraum 2005 bis 2016 sind etwa 1,5 Millionen Waldvögel und eine halbe Million Vögel in den Siedlungsbereichen dazugekommen. Auffällig ist beispielsweise die deutliche Zunahme der Bestände von Waldvogelarten seit 2010. Die Ursachen für diese positive Entwicklung sind noch wenig verstanden. Eine wichtige Rolle spielt sicher das Älterwerden der Wälder und auch höhere Totholzanteile könnten einige Arten gefördert haben. Und schließlich wirkt sich der Klimawandel über einen stärkeren Samenansatz von Bäumen in kürzeren Abständen positiv aus: Standvögel finden im Winter mehr zu fressen. Im Siedlungsbereich profitieren sicherlich einige Arten auch von der zunehmenden Begrünung und damit dem Strukturreichtum der Städte.

 

Bezug:

Der Bericht „Vögel in Deutschland: Übersichten zur Bestandssituation“ steht als Download bereit unter

Die gedruckte Ausgabe ist über den DDA erhältlich:

E-Mail: schriftenversand@dda-web.de
Internet: https://www.dda-web.de/index.php?cat=pub&subcat=order

Schutzgebühr: 9,80 EUR zzgl. Versandkosten

 

Ansprechpartner für Presseanfragen beim DDA

Dr. Christoph Sudfeldt, 0251 / 21 01 40 11, info@dda-web.de

aufgegeben von Christopher König
 
Mittwoch, 1. Januar 2020
technews
Bitte beachten: Die Vögel sind nun ein Jahr älter!

Das Alter der Vögel wird in sogenannten Kalenderjahren angegeben. Vögel, die im Jahr 2019 geschlüpft sind, sind damit seit dem 1. Januar 2020 nicht mehr im 1. KJ / diesjährig, sondern nun im 2. KJ / vorjährig. Vögel mit Jahrgang 2018 sind nun im 3. Kalenderjahr etc. Wir möchten Sie bitten, das bei der Altersangabe unbedingt zu beachten.

Herzlichen Dank sagt

das Team von ornitho.de und ornitho.lu

aufgegeben von Christopher König
 
Dienstag, 24. Dezember 2019
technews
Vielen Dank, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2020!

Wir blicken mit viel Freude und großem Dank auf ein weiteres sehr erfolgreiches ornitho-Jahr zurück. Mit fast 7 Millionen Meldungen wurden 2019 noch einmal deutlich mehr Beobachtungen zusammengetragen als im Vorjahr. Der gesamte Datenschatz wuchs damit auf über 43 Millionen Datensätze an! Mehr als 29.000 Nutzerinnen und Nutzer „füttern“ ornitho mittlerweile mit ihren Vogelbeobachtungen.

Allen, die im zurückliegenden Jahr ornitho mit ihren Beobachtungen unterstützt haben, möchten wir für die große Unterstützung ganz herzlich danken! Die eingehenden Daten werden von mehr als 400 Regionalkoordinatorinnen und Regionalkoordinatoren sowie Artspezialisten gesichtet, die bei Rückfragen auch als Ansprechpartner auf lokaler Ebene zur Verfügung stehen. Ihnen, wie auch den Mitgliedern der Steuerungsgruppen, gilt deshalb unser ganz besonderer Dank!

Gaëtan Delaloye und dem Team von Biolovision, das im Hintergrund dafür sorgt, dass ornitho so schnell und zuverlässig läuft, danken wir für den unermüdlichen Einsatz!

Wir wünschen allen Beobachterinnen und Beobachtern ein fröhliches Weihnachtsfest sowie einen gesunden und optimistischen Start ins Jahr 2020 – verbunden mit der Hoffnung, dass dieses auch ornithologisch wieder die eine oder andere schöne Überraschung für Sie bereithält!

Für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
Christopher König, Patric Lorgé und Johannes Wahl

Foto: Rotkehlchen, A. Heiland.

aufgegeben von Christopher König
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