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Friday, May 23rd, 2014
tipnews
Spot the difference: Looking out for moulting waterbirds (now Greylag Geese)

Wasservögel erneuern wie die meisten Vogelarten alljährlich ihre Schwungfedern. Während die meisten anderen Arten dabei stets flugfähig bleiben, werfen Schwäne, Gänse, Enten, Taucher und Rallen alle Hand- und Armschwingen simultan ab. Für drei bis fünf Wochen sind sie flugunfähig, bis die neuen Schwingen nachgewachsen sind. Deshalb sind sie in dieser Zeit sehr scheu und auf nahrungsreiche, störungsarme Gewässer angewiesen. Viele Individuen suchen alljährlich dieselben Gewässer auf, deren Einzugsgebiete mehr als tausend Kilometer umfassen können. Den Mausergebieten kommt aus Naturschutzsicht auch deshalb eine besondere Bedeutung zu, weil die Mauser der meisten Wasservogelarten im Anschluss an die Brutzeit im Hoch- und Spätsommer stattfindet und damit in die Zeit des höchsten Freizeitdrucks fällt. Mausergebiete benötigen einen besonders strengen Schutz, da sie von überlebenswichtiger Bedeutung im Jahreszyklus von Wasservögeln sind. Zu den international herausragenden Mausergebieten in Deutschland zählen die schleswig-holsteinische Westküste (Graugans, Brandgans, Eider- und Trauerente), die ostholsteinische Seenplatte (Graugans, Schnatter-, Tafel-, Reiher- und Schellente), die Pommersche Bucht in der Ostsee (Trauerente) sowie der Ismaninger Speichersee mit Fischteichen bei München (Schnatter-, Tafel-, Reiher- und Kolbenente).

Die Informationen über die Mausergebiete und den Bestand mausernder Wasservögel sind in weiten Teilen Deutschlands noch lückenhaft. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie alle diesbezüglichen Beobachtungen melden und vielleicht sogar ihre Exkursionsziele entsprechend wählen würden.

Bereits im vergangenen Jahr hatten wir dazu aufgerufen, gezielt auf Mausertrupps zu achten und diese über ornitho zu melden. Die systematische Sammlung der Informationen brachte dabei wichtige zusätzliche Erkenntnisse hervor und verdeutlichte die wachsende Bedeutung von ornitho als ergänzende Informationsquelle für das bundesweite Vogelmonitoring und naturschutzfachliche Fragestellungen. Eine Auswertung der Daten aus dem letzten Jahr können Sie hier herunterladen.

Mauserhöhepunkt Graugans Ende Mai / Anfang Juni
Die Graugans beginnt als erste der hier behandelten Arten mit der Großgefiedermauser. Bereits Mitte Mai können erste flugunfähige Tiere beobachtet werden, um den Monatswechsel Mai/Juni haben die meisten Vögel mit der Schwingenmauser begonnen und in der ersten Juni-Hälfte sind nahezu alle Graugänse flugunfähig. In den kommenden 14 Tagen ist somit der optimale Zeitpunkt, an geeigneten Gewässern mausernde Graugänse zu erfassen. Besonders Gebiete, in denen Sie bereits in den letzten Wochen größere Graugans-Gruppen beobachtet haben, lohnen eine gezielte Kontrolle.
Auffälliges Kennzeichnen mausernder Graugänse ist ihr weißes „Heck“, da die weißen Oberschwanzdecken nicht durch die Handschwingen verdeckt sind. Die Mausergruppen fallen zudem dadurch auf, dass sie dicht gedrängt schwimmen und sich meist in Ufernähe aufhalten (s. Foto).
Die Mausergewässer weisen fast immer Inseln auf, die tagsüber Deckung bieten. Schwungfedern am Ufer sowie von der Wasserseite aus abgefressenes Jungschilf sind deutliche Hinweise auf mausernde Graugänse.
Die beste Erfassungszeit ist abends ab 30 min. vor Sonnenuntergang, da die Gänse in vielen Gebieten oft erst dann ans Ufer kommen, um dort zu fressen. Übrigens: Familien halten sich meist abseits der in der Regel aus Nichtbrütern oder erfolglosen Brutvögeln bestehenden Mausergruppen auf. Erfolgreiche Altvögel mausern während der Jungenaufzucht das Großgefieder.

Ab Mitte Juni folgen Kanadagans, Stock- und Knäkente bei der Schwingenmauser. Ab Juli folgen dann der Höckerschwan, die übrigen Tauch- und Gründelenten sowie die Lappentaucher.

Eintragung von mausernden Wasservögeln in ornitho
Bitte beachten Sie bei der Meldung in ornitho Folgendes:

  • Kennzeichnen Sie Beobachtungen Schwingen mausernder Wasservögel unter „Präzisierung der Beobachtung“ durch Auswahl der Option „Mauserplatz“. Die entsprechenden Daten können dann für Auswertungen sehr einfach selektiert werden. Bitte tragen Sie aber „Mauserplatz“ nur dann ein, wenn Sie entsprechende Merkmale erkannt haben (z.B. durch Flügel schlagende Ind.). Große Ansammlungen zur Mauserzeit einer Art reichen als Nachweis leider nicht aus.
  • In der Regel lässt sich nicht ermitteln, wie viele Individuen einer Ansammlung mausern. Tragen Sie deshalb bitte immer die gezählte Gesamtsumme ein und machen ggf. entsprechende Bemerkungen.
  • Familien, die sich oft getrennt von den Mausergruppen aufhalten (z.B. bei Gänsen), tragen Sie bitte separat ein und versehen diese mit speziellen Hinweisen und Brutzeitcodes. Das erleichtert die Auswertung.
  • Für die Interpretation ist es sehr hilfreich, wenn Sie zusätzlich Hinweise im Bemerkungsfeld geben, z.B. zum Verhalten, zum Anteil in Schwingenmauser befindlicher Vögel etc.
  • Falls Sie die Befürchtung haben, dass der Mauserplatz durch Ihre Meldung gestört werden könnte, schützen Sie diese. Die Meldung kann dann nur von Artspezialisten und Regionalkoordinatoren eingesehen werden.

Viele spannende Entdeckungen wünschen

Christopher König und Johannes Wahl
und das Team von ornitho.de

 

Foto: C. Moning

posted by Christopher König
 
Sunday, April 27th, 2014
tipnews
Pale-bellied Brent Geese in Germany: When? Where? How many? Please report your sightings!

Dunkelbäuchige Ringelgänse gehören zu den Charakterarten im deutschen Wattenmeer und rasten dort im Frühjahr und Herbst zu Zehntausenden. Deutlich seltener anzutreffen sind Hellbäuchige Ringelgänse der Unterart hrota. Die bei uns auftretenden Vögel entstammen von der vor allem auf Spitzbergen und Franz-Josef-Land brütenden Population. Das Überwinterungsgebiet ist ebenfalls eng begrenzt und beschränkt sich v.a. auf Dänemark und Nordost-England. Besonders in kalten und schneereichen Wintern kommt es zu größeren Ausweichbewegungen nach Süden. Vor allem dann tauchen Hellbäuchige Ringelgänse auch  an der deutschen Nordseeküste und in den Niederlanden in größerer Anzahl auf. Ansonsten machen sie sich trotz der Nähe zu Dänemark hierzulande erstaunlich rar. Im Binnenland und an der Ostseeküste treten sie nur ausnahmsweise auf.

Aktualisierung der internationalen Populationsschätzung: Bitte melden Sie Ihre (alten) Beobachtungen!
Der Gesamtbestand der Population wurde für den Winter 2008/09 auf nur 7.600 Ind. geschätzt. In diesem Sommer plant  Preben Clausen aus Dänemark, der  die internationale Zusammenarbeit für diese Population koordiniert, eine Aktualisierung.
Jährliche Bestandsschätzungen für Deutschland, wie sie für die Fortschreibung der Bestandsentwicklung auf internationaler Ebene benötigt werden, liegen bislang jedoch mit Ausnahme des Einflugwinters 2009/10 nicht vor. Aus einem einfachen Grund: Hellbäuchige Ringelgänse sind zu selten, um über das Monitoring rastender Wasservögel ausreichend erfasst zu werden, aber doch so häufig, dass sie bei den Avifaunistischen Kommissionen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein nicht (mehr) zu dokumentieren sind.
Sicherlich werden jedoch nahezu alle Beobachtungen notiert. Durch das Zusammentragen aller Ihrer Einzelbeobachtungen sollte es deshalb möglich sein, die jährliche Bestandsgröße mit ausreichender Genauigkeit ermitteln zu können. Deshalb unsere Bitte: Melden Sie alle Beobachtungen Hellbäuchiger Ringelgänse via ornitho.de bis zum 30. Mai! Bitte beachten Sie dabei die untenstehenden Hinweise zur Meldung der Daten.

Als kleine Motivation finden Sie hier eine Karte mit allen seit 1990 beobachteten Hellbäuchige Ringelgänsen, die via ornitho.de gemeldet wurden. Wir hoffen, Ihre Beobachtungen finden sich dort bald wieder ...

Sollten Ihnen Publikationen, Jahresberichte etc. bekannt sein, die sich mit dem Auftreten dieser Unterart beschäftigen oder hilfreiche Daten liefern könnten, so senden Sie diese Informationen bitte an Johannes Wahl, E-Mail: johannes.wahl@dda-web.de.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit und Unterstützung!

Preben Clausen & das Team von ornitho.de

 

Bitte beachten Sie bei der Meldung in ornitho folgende Hinweise:

  • Melden Sie Ihre Beobachtung möglichst punktgenau.
  • Machen Sie möglichst auch unter „Präzisierung der Beobachtung“ eine Angabe, sodass eindeutig zwischen rastenden und ziehenden bzw. überfliegenden Vögeln unterschieden werden kann. Bei ziehenden Vögeln ist auch die Zeit eine wichtige Information. Diese können Sie direkt hinter dem Datum mit Leerzeichen getrennt angeben, z.B. 10.04.2010 12:30.
  • Auch das Rast- oder Nahrungshabitat bildet eine wichtige Zusatzinformation. Falls Sie dieses bestimmen können, tragen Sie es bitte unter den Optionalen Angaben bei "(Rast)Habitat" ein. Im Gegensatz zu Angaben unter „Bemerkungen“ können diese Angaben dann direkt ausgewertet werden.
  • Tragen Sie die Informationen zum Alter unter den Optionalen Angaben in die dafür vorgesehenen Felder ein (bitte nicht in das Bemerkungsfeld, da sich diese kaum auswerten lassen)!

Hilfreiche Hinweise zur (Alters-)Bestimmung von Ringelgänsen finden Sie im folgenden Beitrag:

  • Dierschke, J. (2007): Ringelgänse und ihre Kleider. Falke 54: 250-253. PDF

Zum Auftreten Hellbäuchiger Ringelgänse während des Einflugs im Winter 2009/2010 können Sie eine interessante Übersicht hier herunterladen.

 

Hellbäuchige Ringelgänse fallen durch helle Flanken und eine fast weiße Unterseite auf.
Foto: Axel Halley. Dithmarscher Bucht, Januar 2010.

posted by Christopher König
 
Saturday, April 5th, 2014
tipnews
German-wide Birdrace on 3rd May 2014 - join in!

Noch gerade einmal vier Wochen sind es bis zum mittlerweile 11. bundesweiten Birdrace, für das man sich seit heute anmelden kann. Für alle, die noch nicht dabei waren: Entgegen der direkten Übersetzung „Vogelrennen“ rennen bei einem Birdrace nicht die Vögel, sondern die Beobachterinnen und Beobachter versuchen in Teams von 3–5 Personen innerhalb von 24 Std. so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Das Beobachtungsgebiet kann frei gewählt werden, klare Grenzen sind jedoch v.a. bei mehreren Teams im gleichen Raum wichtig. Hierbei haben sich (Land)Kreise als Einheiten vielfach bewährt. Wer am Ende die meisten Arten entdeckt hat, hat gewonnen. Einen Preis gibt es dafür jedoch nicht, denn die zahlreichen Sachpreise werden unter allen Birdracern verlost. Schon deshalb betrügt man letztendlich nur sich selbst, wenn man schummelt. Es ist also Ehrensache, dass man sich sportlich und fair verhält. Und dass der Schutz der Natur und insbesondere der Vogelwelt dabei an höchster Stelle steht, ist selbstverständlich und oberstes Gebot (weitere Regeln s.u.).

Begeisterung wecken und Artenvielfalt in die Öffentlichkeit tragen

Das gemeinsame Beobachten mit Freunden und Bekannten steht an diesem Tag zweifelsohne im Mittelpunkt. Viele Teilnehmer beginnen den Tag noch in der Nacht und legen des Fernglas erst ab, wenn es wieder dunkel ist. An keinem anderen Tag im Jahr beobachtet man so intensiv, so lange und in so vielen verschiedenen Lebensräumen. Für die meisten, die bereits einmal dabei waren, ist das Birdrace deshalb alljährlich ein fest im Kalender vermerkter Termin. Seit der ersten Austragung 2004 mit 41 Teams stieg die Anzahl der Teilnehmer/innen von Jahr zu Jahr. Im vergangenen Jahr nahmen bereits 710 Beobachter/innen in 191 Teams aus (fast) allen Bundesländern teil. An keinem Tag im Jahr wird die Vielfalt in der Vogelwelt hierzulande deshalb genauer beobachtet: 289 Vogelarten waren es im vergangenen Jahr, beachtliche 162 davon entdeckte auch das Siegerteam. Der erste Samstag im Mai wurde somit schleichend zum inoffiziellen „Tag der Vogelartenvielfalt“.

Auf großes Interesse stieß das vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V. organisierte Birdrace auch von Anfang auch bei den Medien: Mehrfach schafften es Teams bis auf die Titelseiten von Tageszeitungen, und mehrere Radio- und Fernsehteams berichteten über den für Außenstehende durchaus etwas skurril anmutenden Wettbewerb. Mithilfe dieses großen medialen Interesses lassen sich somit Themen des Naturschutzes sehr gut in die Öffentlichkeit tragen, z.B. der Niedergang der Vogelartenvielfalt in der Agrarlandschaft.

Unser Ziel: Ein CO2-neutrales Birdrace 2014

Ein zentrales Anliegen des Birdraces und DDA ist es, das Thema Artenvielfalt und deren Erhaltung in die Öffentlichkeit zu tragen. Obgleich das bereits gut gelingt, noch überzeugender wäre es, wenn das Birdrace selbst ein umweltfreundlicher, d.h. CO2-freier, zumindest aber CO2-neutraler Wettbewerb wäre. Die auto-freie Variante des Birdraces erfreut sich zwar einer deutlich wachsenden Beliebtheit – 2013 schwangen sich bereits fast 50 % der Teams in den Fahrradsattel –, ein Teil der Teams kann (oder will) auch in Zukunft nicht auf ein Auto verzichten. Die Gründe sind vielfältig, sei es, weil der Beobachtungsraum im Mittelgebirge liegt oder weil die körperlichen Anforderungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer z.B. aus Altergründen zu hoch wären.

Unser Ziel ist es deshalb, ab 2014 das Birdrace CO2-neutral zu gestalten. Alle Teams, die nicht auf ein Auto verzichten können oder wollen, sind deshalb aufgefordert, durch eine CO2-Abgabe in Höhe von z.B.10 Euro (Empfehlung) ihre CO2-Emissionen zu kompensieren. Die Empfehlung von 10 Euro liegt zwar deutlich über dem  vermutlichen CO2-Austoß im Rahmen des Birdraces, aber im Vorfeld des Rennens wird ja so mancher Kilometer verfahren, um sich vorzubereiten. Es steht aber natürlich jedem Team frei, die Höhe der Abgabe entsprechend der tatsächlich gefahrenen Kilometer oder des Spritverbrauchs auszurechnen. Die CO2-Emissionen der auto-freien, aber ggf. Bus oder Bahn nutzenden Teams wird der DDA durch eine Spende an www.prima-klima-weltweit.de pauschal ausgleichen.

Spendenrennen für ornitho

Schon seit dem ersten bundesweiten Birdrace sind die Teams dazu aufgerufen (es ist aber keine Teilnahmevoraussetzung!), Spenden für ein jährlich festgelegtes Projekt zu sammeln. Nachdem für sechs Jahre der bundesweite Brutvogelatlas ADEBAR unterstützt wurde, fließen die Spenden seit 2010 in den Unterhalt, die Betreuung sowie die Weiterentwicklung von ornitho.de. Ornitho ist auch dieses Jahr wieder das Spendenprojekt. Wir hoffen, dass es gerade für begeisterte Nutzer von ornitho.de ein zusätzlicher Ansporn ist, über die Teilnahme am Birdrace selbst zu diesem Gemeinschaftsprojekt beitragen zu können. Alle Unterstützer der letzten Jahre sind unter „Unterstützung“  auf ornitho genannt.

Verlosung von über 100 Preisen

Dank der Großzügigkeit von Carl Zeiss Sports Optics, des AULA-Verlags, Christ Media Natur, Edition AMPLE, Lowepro, Kranichschutz Deutschland, des Verlags C.H.Beck, birdingtours, König Photobags, Orniwelt.de, der GNOR, Schwegler, Otus, der OAG SH/HH, des NLWKN, des RSPB, der NWO, des SMUL Sachsen, Jack Wolfskin, Vivara und Globetrotter ist die Lostrommel in diesem Jahr mit mehr als 100 Preisen so gut gefüllt wie nie zuvor, sodass wir unter allen Birdracern, besonders jenen, die sich beim Einwerben von Spenden engagieren sowie den umweltfreundlichen Teams, wieder viele attraktive Preise verlosen können.

Machen Sie doch einfach einmal mit!

Weitere Informationen und Anmeldung:

Allen eine gute Vorbereitung bei frühlingshaften Bedingungen wünscht

das Birdrace-Team des DDA

 

 

Im letzten Jahr forderten mehrere Teams ein CO2-neutrales Birdrace, das in diesem Jahr in die Tat umgesetzt werden soll. Foto: Team "Usedommeln" 2013.

posted by Christopher König
 
Monday, March 31st, 2014
tipnews

posted by Christopher König
 
Monday, March 31st, 2014
avinews
Greater Spotted Eagle Tõnn (still) in Germany?

Bereits einige Tage früher als in den vergangenen Jahren hat der besenderte Schelladler Tõnn sein alljährliches Winterquartier in Südost-Spanien diesmal bereits am 22.3. verlassen und mit dem Frühjahrszug begonnen. In großen Schritten erreichte er bereits am 27.3. am Genfer See die Schweiz, bevor er einen Tag später (und aktuell letztmalig) aus Baden-Württemberg zwischen Reutlingen und Ulm geortet wurde. Er ist seinem Zugweg im Frühling 2013 damit aktuell rund eine Woche voraus. Auch damals flog er an Reutlingen vorbei und passierte anschließend Nürnberg und Dresden bevor er nördlich von Görlitz die Grenze nach Polen querte. Insgesamt sechs Tage hielt sich Tõnn im letzten Frühjahr hierzulande auf und konnte dabei am 8.4.2013 auch erstmalig von einem Vogelbeobachter entdeckt und sogar fotografiert werden – zuvor hatte er Deutschland auf seinen Zugwegen insgesamt zehnmal unbemerkt durchflogen und seine Reise konnte nur anhand der durch die Satelliten-Telemetrie gewonnenen Daten verfolgt werden. Aktuell hält sich Tõnn vermutlich noch irgendwo in Deutschland auf. Nachdem der „Phantomadler“ im Herbst 2013 seinem Namen erneut alle Ehre machte und quasi unbemerkt den deutschen Luftraum kreuzte, besteht aktuell noch Hoffnung auf eine neue Sichtbeobachtung. Also Augen auf und in den Himmel gerichtet!

Nicht nur die mögliche Entdeckung von Tõnn sollte Anreiz genug sein, in diesen Tagen des Öfteren den Blick gen Himmel zu richten, denn der Frühjahrszug der Greifvögel kommt mit dem April erst so richtig in Gang. Bitte vergessen Sie bei der Meldung von ziehenden Vögeln nicht, Uhrzeit und Zugrichtung mit anzugeben!

Aktuelle Position von Tõnn: LINK

 

Route von Tõnn im Frühjahr 2014 (Stand: 31.3.2014). © birdmap.5dvision.ee

posted by Christopher König
 
Thursday, March 27th, 2014
tipnews
Please protect observations of possibly breeding raptors!

Obwohl alle Greifvogelarten seit den 1970er Jahren unter strengem Schutz stehen, werden alljährlich zahlreiche Fälle von illegaler Verfolgung bekannt. Da es sich hauptsächlich um Zufallsfunde handelt, ist nach kriminalistischer Erfahrung von einer hohen Dunkelziffer unentdeckter Taten auszugehen. Trotz strenger Schutzvorschriften ist die illegale Greifvogelverfolgung also nach wie vor ein gravierendes Problem.
Zwar gab es bisher erfreulicher Weise in dieser Hinsicht keine Hinweise für einen Missbrauch von ornitho-Daten, wir möchten jedoch trotzdem entsprechende Vorkehrungen treffen. Einige besonders sensible oder begehrte Arten wie Schrei- und Seeadler werden deshalb während der Brutzeit bereits automatisch durch das System geschützt (vollständige Liste s. hier).
Von einem generellen Schutz aller Greifvogel-Beobachtungen möchten wir jedoch gerne bei so vielen Arten wie möglich absehen, da die meisten Beobachtungen fliegende oder ziehende Vögel abseits der Brutplätze oder auf dem Durchzug betreffen. Diese können ohne Gefahr eines Missbrauchs öffentlich angezeigt werden. Wenn ihre Beobachtungen jedoch auf ein Brutvorkommen hindeuten, appellieren wir an Ihren verantwortungsvollen Umgang mit Ihren Beobachtungen:

Schützen Sie bitte alle Meldungen von Greifvögeln, für die Sie einen Brutzeitcode der Kategorien B (Brutverdacht) oder C (Brutnachweis) vergeben!

Sie schützen eine Meldung manuell, indem Sie bei der Eingabe in den optionalen Angaben das Feld „geschützte Beobachtung“ anklicken. Fotos zu diesen Beobachtungen werden ohne den Ort angezeigt. Zu geschützten Meldungen haben nur Personen mit erweiterten Rechten wie Regionalkoordinatoren und Artspezialisten Zugang.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Weitere Informationen zum Thema Greifvogelverfolgung liefern die folgenden Links:


Foto: Martin Grimm
Viele Taubenzüchter und Jäger sehen in Greifvögeln wie dem Sperber nach wie vor unliebsame Konkurrenten.

posted by Johannes Wahl
 
Tuesday, March 25th, 2014
tipnews
Please choose photos more carefully

Die digitale Fotografie hat die Übertragung von Bildern auf Internetseiten wie ornitho sehr einfach gemacht. An Spitzentagen werden bereits mehrere hundert Fotos hochgeladen. Das freut uns grundsätzlich sehr, da sie die Beobachtungslisten bereichern und die Fotogalerie stetig erweitern, die auch als Unterstützung bei der Vogelbestimmung immer hilfreicher wird. Dennoch möchten wir Sie daran erinnern, v.a. von "Allerweltsarten" nur die besten und ästhetisch schönsten Bilder hochzuladen. Aktuell sind beispielsweise bereits mehr als 400 Blaumeisen-Fotos in der Galerie enthalten, von denen ein Großteil die Vögel am Meisenknödel zeigt. Gerne dürfen diese Fotos hochgeladen werden, doch sie sollten scharf sein, doch es reichen 1-2 sehr gute (und scharfe), und es muss nicht jeden Tag eines sein. Die Fotogalerie quillt sonst sehr schnell über und die guten oder interessante Verhaltensweisen zeigenden Fotos gehen unter. Bei weniger häufigen Arten dürfen die Fotos auch von geringer Qualität sein, wenn Sie zur Dokumentation (z.B. von Seltenheiten) notwendig sind oder ungewöhnliche/interessante Verhaltensweisen zeigen. Aber bitte auch hierbei eine Auswahl treffen und auf die zur Dokumentation notwendigen beschränken.

Tipp: Wenn Sie bei der Bestimmung eines Vogels unsicher sein sollten, können Sie uns diese gerne an bestimmungshilfe@ornitho.de schicken. Wir werden uns um eine rasche Antwort bemühen.

Wir möchten zudem noch einmal deutlich darauf hinweisen, dass die hochgeladenen Bilder zwingend von der Beobachtung des gemeldeten Vogels stammen müssen!

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit!

Das Team von ornitho.de und ornitho.lu

 

Foto: Grünfinken, M. Schäf

posted by Christopher König
 
Friday, March 21st, 2014
tipnews
ornitho-Hinweise zum Frühjahr 2014

Uferschnepfen und Knäkenten sind inzwischen in größerer Zahl angekommen, auch die ersten Rauchschwalben wurden bereits gemeldet. Mindestens ebenso stark wie es die Vögel in die Brutgebiete zieht, so zieht es uns raus in die Natur. Wir möchten deshalb den Beginn der beobachtungsreichsten Jahreszeit nutzen, um Ihnen einige Hinweise zur Benutzung zu geben, so dass Sie hoffentlich noch mehr Freude an der Benutzung haben und die gesammelten Daten für wissenschaftliche Auswertungen sowie Naturschutzfragen bestmöglich genutzt werden können.
Auch wenn es viele Beobachter (verständlicherweise) offensichtlich zunächst lieber auf eigene Faust versuchen, empfehlen wir allen zum eigenen Vergnügen die Lektüre der Benutzeranleitung! Dort finden Sie weitergehende Informationen auch zu allen nachfolgend aufgeführten Punkten.

Brutzeitcodes und ihre Verwendung

Um detaillierte Informationen über die Verbreitung von Brutvögeln zu bekommen, werden Sie während der Brutzeit einer Art automatisch aufgefordert, einen Brutzeitcode anzugeben. Bei den Brutzeitcodes handelt es sich um Angaben zum Status als Brutvogel, die Sie zu Ihren Beobachtungen immer angeben sollten, wenn Sie den Codes entsprechende Verhaltensweisen festgestellt haben. Die 20 Codes sind international standardisiert. Ihnen ist ein Buchstabe vorangestellt, der die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen Brut ausdrückt:

A = mögliches Brüten / Brutzeitfeststellung
B = wahrscheinliches Brüten / Brutverdacht
C = sicheres Brüten / Brutnachweis.

Wichtig: Die Informationen der Brutzeitcodes werden z.B. für Auswertungen zur Brutverbreitung verwendet. Bitte geben Sie Brutzeitcodes daher nur dann an, wenn die beobachteten Verhaltensweisen auch tatsächlich auf ein mögliches, wahrscheinliches oder sicheres Brüten in diesem Gebiet hinweisen. Ein Trupp von Rabenkrähen auf einem Acker kann deshalb keinen Brutzeitcode bekommen.

Wählen Sie deshalb bitte im Zweifelsfalle „Ignorieren“ (= kein Brutzeitcode), wenn Sie während der Brutzeit zur Eingabe eines Brutzeitcodes aufgefordert werden. "Ignorieren" ist vorausgewählt, so dass Sie nur "Enter" drücken müssen.

Ziehende Vögel: Bitte Uhrzeit und Zugrichtung angeben!

Die Grundinformationen bei der Beobachtungseingabe sind Datum, Art, Gesamtanzahl und Ort. Jede weitere Information wertet eine Beobachtung jedoch auf und ermöglicht weitergehende Auswertungen. Wir bitten Sie deshalb, möglichst viele Zusatzangaben zu machen.

Die Angabe der Uhrzeit ist insbesondere bei ziehenden Vögeln eine sehr wichtige und für die Datenauswertung notwendige Zusatzinformation. Nur darüber lässt sich erkennen, ob es sich z.B. bei zwei Fischadlern an einem Tag in einem Gebiet um dasselbe Individuum oder zwei unterschiedliche Individuen gehandelt hat. Die Uhrzeit kann in der Eingabemaske direkt hinter dem Datum in dasselbe Feld eingetragen werden, z. B. „10.03.2014 09:00“ (also: Leerzeichen und dann die Uhrzeit in 24 Std.-Angabe). Neben der Angabe der Uhrzeit ist bei ziehenden Vögeln auch die Angabe der Zugrichtung unter „Präzisierung der Beobachtung“ wichtig. Bitte trennen Sie eindeutig ziehende und rastende Vögel bei der Eingabe und melden diese getrennt.

Eingabe von Alter und Geschlecht

Angaben zum Alters- und Geschlechterverhältnis oder zur Anzahl der Jungvögel ermöglichen vielfältige weitergehende Auswertungen. Falls Sie (ggf. auch nur einen Teil) differenziert haben, geben Sie diese bitte unter den Optionalen Angaben in den dafür vorgesehenen Feldern ein (und nicht im Bemerkungsfeld!). Beispiel: Sie haben eine Kranich-Familie mit 2 Alt- und 2 Jungvögeln beobachtet, dann tragen Sie unter "Gesamtsumme" 4 ein und bei den Optionalen Angaben als Anzahl 2 und unter Alter „adult“ ein. Um nun auch die Jungvögel anzugeben, muss man in der Eingabemaske auf die blaue Schrift  "Detailangaben für weitere Vögel anfügen" klicken, sodass eine weitere Eingabezeile erscheint. Hier kann dann als Anzahl 2 und bei Alter "1. KJ / diesjährig" eingetragen werden (oder "Pullus / nicht-flügge", wenn sie noch nicht flugfähig waren). Genauso kann bei der Eingabe von Männchen und Weibchen vorgegangen werden. Es lassen sich beliebig viele Reihen für Detailangaben hinzufügen.
Alternativ finden Sie seit einigen Monaten darunter ein Feld, über das Sie die Detailangaben sehr schnell und einfach eintragen können. Mit einem Klick in das Feld öffnet sich ein Hinweis, wie die Detailangaben in das Feld eingetragen werden müssen.

Bitte die Tageslisten-Funktion benutzen!

In ornitho gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, Beobachtungen zu melden:

  1. Meldung ausgewählter einzelner, einem interessant erscheinender Beobachtungen, d.h. die Übermittlung von subjektiv ausgewählten Beobachtungen,
  2. Meldung aller während eines Beobachtungsgangs in einem Gebiet festgestellten Arten, d.h. eine systematische (und damit wertvollere), aber auch aufwändigere Art der Datenübermittlung („Tageslisten“).

Bei den Tageslisten handelt es sich um sog. Checklisten, in die man alle Arten einträgt, die bei einem Beobachtungsgang in einem Gebiet an einem Tag entdeckt wurden. Da alle angetroffenen Arten notiert werden, kann der Rückschluss gezogen werden, dass alle anderen Arten nicht beobachtet wurden (dass sie evtl. anwesend waren, aber nicht entdeckt wurden, ist ein anderes Problem, um das sich aber Statistiker kümmern können). Daten aus Tageslisten sind für die korrekte Darstellung der Phänologie sowie für Auswertungen zu Bestandsveränderungen sehr wertvoll. Bitte füllen Sie daher Tageslisten aus, wann immer Sie Zeit dazu haben, vor allem aber, wenn Sie ohnehin alle Arten erfassen!

Nicht immer hat man Zeit / Lust, alle anwesenden Vogelarten zu notieren, sondern konzentriert sich auf die weniger häufigen und seltenen. Um dem Rechnung zu tragen, unterscheiden wir in ornitho zwischen Tageslisten für

1. prioritäre Arten (weitere Informationen siehe Infoblatt Nr. 4),
2. alle Arten.

Wenn Sie in einem Gebiet beobachten gehen, melden Sie bitte die Daten zumindest als Tagesliste für die prioritären Arten. Selbst wenn Sie nicht alle Arten notiert haben, werden Sie schnell feststellen, dass Sie für die anderen prioritären Arten zumindest angeben können, ob sie anwesend waren. Denn bei den a- und b-Arten handelt es sich fast immer auch um jene, die man ohnehin intuitiv melden würde.

Beobachtungen präzisieren

In der Liste „Präzisierung der Beobachtung“ sind wichtige, sich gegenseitig ausschließende Verhaltensweisen aufgeführt, die für die Auswertung bzw. aus Naturschutzgründen bedeutsam sind, z. B. wie oben bereits erwähnt die Zugrichtung, ob es sich um einen Schlaf- oder Mauserplatz oder einen Totfund handelt. Wir haben uns bewusst auf Angaben konzentriert, die für Auswertungen tatsächlich relevant sind und die sich nicht mit den Brutzeitcodes überschneiden. Alle weiteren Informationen (z.B. „rüttelnd“ oder „kreisend“) können in den Bemerkungen angegeben werden.

Viele spannende Beobachtungen in den kommenden Wochen wünschen

Patric Lorgé, Christopher König und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de und ornitho.lu

 

Foto: Mönchsgrasmücke, R. Rößner

posted by Christopher König
 
Wednesday, March 19th, 2014
avinews
Winter 2013/14: Results of the call to sex Chaffinches, the effects of this "non-winter", and the influx of Hawk Owls

Am 22. Dezember 2013 hatten wir auf ornitho die Frage gestellt, wo Buchfinken überwintern und ob es dabei Unterschiede zwischen Weibchen und Männchen gibt. 677 Personen beteiligten sich in den vier Wochen an der Studie zur Geschlechterverteilung und steuerten mit 2.699 Meldungen von insgesamt 11.427 Individuen eine eindrucksvolle Datengrundlage bei. 75 % der nach Geschlecht differenzierten Buchfinken waren Männchen, so dass wie erwartet deutlich mehr männliche als weibliche Buchfinken überwinterten. Im betrachteten Zeitraum kam es zu keinem nennenswerten Kälteeinbruch, sodass keine großräumigen Verlagerungen auftraten. Der Männchen-Anteil war in beiden zwei Wochen-Zeiträumen mit 75 % sogar identisch. Zwischen einzelnen Regionen zeigten sich jedoch beträchtliche Unterschiede ...

Eine detaillierte Betrachtung der spannenden Ergebnisse finden Sie in unserem Rückblick auf den ungewöhnlich milden Winter 2013/14 in der April-Ausgabe von Der Falke. Darüber hinaus gehen wir auf die Auswirkungen dieses „Nicht-Winters“, auf einige Teil- und Kurzstreckenzieher und den Einflug von Sperbereulen im vergangenen Winter ein. Die schmucke Art ließ sich an mindestens neun verschiedenen Orten Nord- und Ostdeutschlands beobachten. Wir beschreiben den Verlauf des Einflugs sowie damit verbundene, bemerkenswerte Randerscheinungen. Aber die Gäste aus der Taiga waren nicht die einzigen seltenen Vogelarten, die in den Monaten Dezember bis Februar hierzulande entdeckt wurden. Zahlreiche weitere Gäste von Tienschan-Laubsänger bis Sichler und von Polarbirkenzeisig bis Gänsegeier kommen in unserem Rückblick „zu Wort“.

Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Winter 2013/14 – Sommergoldhähnchen, Buchfinken und Sperbereulen“ können Sie bereits vor Erscheinen des gedruckten Heftes hier als PDF herunterladen. Alle weiteren bisher erschienenen Beiträge mit direktemornitho-Bezug finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.

Das komplette Falke-Heft 04/2014 mit vielen weiteren Beiträgen u.a. über das Okavango-Delta in Botswana, die Zulassung des tödlichen Medikaments Diclofenac in Südeuropa und die damit verbundene Gefahr für die Geier Europas sowie die erfolgreichen Beziehungen zwischen Vögeln und Früchten, können Sie über die Internetseite von Der Falke beziehen. Der Falke finden Sie ab Anfang April auch im gutsortierten Zeitschriften-Handel, und alle Abonnentinnen und Abonnenten in wenigen Tagen im Briefkasten.

Vielen Dank für Ihre großartige Unterstützung – nicht nur bei der Beantwortung der Buchfinken-Frage – sagt
das Team von ornitho.de und ornitho.lu!

 

Foto: Buchfink, Frank Leo

posted by Christopher König
 
Monday, March 17th, 2014
tipnews
URGENT APPEAL: Play by the rules, please!

Unfortunately, in the last few weeks several incidents of unacceptable behaviour of bird watchers and wildlife photographers have been reported to us. This concerns both, general principles of how to behave when observing birds in the wild as well as abiding to nature conservation legislation. Especially during breeding season, we should all be very cautious and vigilant when being outdoors watching birds. This is the case not only when being near nests or when visiting nature reserves but for all bird watching activities during this particular time of year!

In spite of camera lenses getting better and better, wildlife photographers seem -intentionally or accidentally - more than others to ignore keeping a safe distance and thus often cause big disturbance and distress among birds and other wildlife.

Dear photographers, therefore we once again urge you to comply with the rules! Thankfully, we have only very few “black sheep”. However, if some individuals continue these bad practices, we see us forced to extend the list of the so-called sensitive species whose locations, when entered into ornitho.de, are automatically hidden for the general public.

We would like very much to keep the list of sensitive species as short as it is. However, the guaranteed protection and well-being of birds and all kinds of wildlife has priority over the attractiveness of our internet portal. This, we are sure, is voicing the opinion of all ornitho users.

Therefore: We ask you to please bear in mind the “Code of conduct” and please, in any case and for the benefits of all, do stick to it!

Appealing to everyone’s common sense

the team of ornitho.de and ornitho.lu

 

Photo: S. Trösch

posted by Christopher König
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