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Mitmachen!

Machen Sie mit beim Monitoring häufiger Brutvögel!

Mit dem Frühjahr 2020 haben Tablet und Smartphone im MhB Einzug gehalten. Die spätere Schreibtischarbeit wird durch die digitale Erfassung sehr vereinfacht. Die Kartierung mit Papierkarte ist natürlich auch weiterhin möglich. Die Entscheidung trifft jede und jeder für sich selbst.
Foto: K. Berlin

Beim MhB mögen zwar die häufigen und weit verbreiteten Vogelarten im Fokus stehen, die Mitarbeit stellt dennoch hohe Anforderungen an die Kartierenden: Alle auf einer Probefläche vorkommenden Vogelarten müssen optisch und akustisch sicher bestimmt werden können. Darüber hinaus ist es wichtig, auch bei mitunter hohen Vogeldichten in Wäldern oder Siedlungen nicht den Überblick zu verlieren. Das MhB kann deshalb auch als die „Königsdisziplin“ im bundesweiten Vogelmonitoring angesehen werden.

Wenn Sie sich „fit“ für das MhB fühlen, tun Sie es also mehr als 1.300 Personen gleich, die bereits dabei sind. Es lohnt sich: Denn über die wichtigen Ergebnisse des Programms hinaus bietet das MhB vielfältige Einblicke in die räumliche Verteilung und die Lebensraumansprüche von Vogelarten, ebenso wie in die Dynamik von Vogelbeständen. Eine Probefläche sollte möglichst langfristig von Ihnen bearbeitet werden.

Wo es in Ihrer Nähe noch eine freie Probefläche gibt, erfahren Sie über Ihre Landeskoordinationsstelle sowie im Informationssystem „Mitmachen beim MhB!“ auf der Internetseite des DDA. Dort finden sie ebenfalls weitergehende Informationen zum MhB sowie eine Übersicht über die Ansprechpersonen in Ihrem Bundesland.

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

 
Steckbrief
Erforderliche Kenntnisse sichere optische und akustische Bestimmung der auf der jeweiligen Probefläche vorkommenden Brutvogelarten
Ausrüstung Fernglas; Klemmbrett und Schreibzeug oder Smartphone bzw. Tablet
Wo wird erfasst? auf vorgegebenen 1 km² großen Probeflächen entlang einer ca. 3 km langen Route
Artenspektrum alle auf der jeweiligen Probefläche vorkommenden Arten
Anzahl Begehungen 4 zwischen 10. März und 20. Juni (für die Hochlagen der Alpen gelten abweichende Termine)
Tageszeit Beginn mit Sonnenaufgang
Jahreszeit Frühjahr
Dauer einer Erfassung meist 2 bis 4 Std. zzgl. An- und Abfahrt
Aufbereitung der Daten Bildung von „Papierrevieren“ für alle Brutvogelarten, Zuordnung zu 13 vorgegebenen Nutzungstypen
Vereinbarkeit mit Berufstätigkeit mittel bis hoch; Kartierung flexibel innerhalb der 4 Begehungszeiträume, die jeweils 20 bis 30 Tage umfassen
Wofür wird’s gebraucht? regionale bis europaweite Trends der Brutvogelbestände; Grundlage für den Vogelschutz, Indikatoren und Forschung
 

Materialien zur Mitarbeit

Der Feldsperling zählt mit 1,25 Mio. Brutpaaren zu den Top 25 der häufigsten Brutvögel.
Foto: M. Schäf

Wo wird kartiert?

Die Erfassungen finden auf 1 km² großen Probeflächen statt. Durch diese führt eine ca. 3 km lange Route. Der Erstvorschlag für die Route wird vor der ersten Begehung mit der Koordinatorin oder dem Koordinator abgestimmt. Die einmal festgelegte Route sollte nur in zwingenden Fällen geändert werden, beispielsweise wenn durch den Bau einer Autobahn das Wegenetz nicht mehr genutzt werden kann.

Für jede Probefläche wird im ersten Jahr der Bearbeitung eine Karte mit der Verteilung von Nutzungstypen angelegt, von denen insgesamt 13 unterschieden werden. In den Folgejahren werden ggf. auftretende größere Änderungen nachgetragen, beispielsweise wenn eine Fläche bebaut oder Dauergrünland in Ackerland umgewandelt wurde.

 

Wann und wie oft wird kartiert?

Die Route wird jedes Jahr viermal in definierten Zeiträumen zwischen dem 10. März und 20. Juni begangen:

Durchgang Zeitraum
1 10. bis 31. März
2 1. bis 30. April
3 1. bis 20. Mai
4 21. Mai bis 20. Juni

Abweichungen von den Erfassungszeiträumen sind nur für bestimmte Regionen vorgesehen, wenn etwa aufgrund der Schneelage eine Begehung nicht möglich oder zu gefährlich ist.
Bei vielen Arten kann bereits ein einzelner Nachweis an bestimmten Terminen als „Revier“ gewertet werden, ein Ausfall einzelner Durchgänge sollte deshalb unbedingt vermieden werden.

Beginnend mit der Brutzeit 2020 werden sukzessive neue Kartierbögen eingeführt. Die Karten werden von den Landeskoordinationsstellen als A3-Ausdruck zur Verfügung gestellt. Ab 2020 können die Erfassungen auch digital mit Tablet oder Smartphone durchgeführt werden.

Wie und was wird kartiert?

Die Kartierungen erfolgen zu Fuß in jeweils gleicher Weise entlang der vorgegebenen Route in den vier Erfassungszeiträumen. Los geht es bei Sonnenaufgang jeweils vom selben Startpunkt aus. Die Route wird somit immer in derselben Richtung begangen.

Entlang der Route werden alle Individuen aller Vogelarten erfasst, die auf der Probefläche oder in unmittelbar angrenzenden Bereichen beobachtet werden. Die Route wird dazu langsam begangen und alle Arten werden möglichst genau mit Artkürzel und einem Verhaltenssymbol in einer A3-Feldkarte oder im Tablet/Smartphone verortet. Die Artbestimmung erfolgt dabei optisch (mit Hilfe eines Fernglases) oder akustisch (allerdings ohne die Verwendung von Klangattrappen).

Der Erfassungsaufwand für einzelne Arten sollte sich möglichst nicht unterscheiden, d.h. es sollte nicht zusätzliche Zeit in die Erfassung einzelner Arten investiert werden, z.B. um bei Mauerseglern auf Einflüge zu warten. Insbesondere sollte auch nicht für die Erfassung von der vorgegebenen Route abgewichen werden, z.B. um Mehlschwalben-Nester auf der Rückseite eines Hauses zu zählen oder Nistkästen zu kontrollieren.

Bei der Datenerfassung müssen die beobachteten Vögel einen Bezug zur Probefläche haben. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn sie singen oder auf dem Nest sitzen. Auch (über)fliegende Vögel werden notiert, wenn sie auf ein Revier hinweisen könnten. Bei eindeutig ziehenden Vögeln ist es Ihnen überlassen, ob Sie diese auf dem Kartierbogen bzw. in der App notieren. Eindeutige „Gastvögel“ auf den Probeflächen, die sicher nicht auf der Probefläche oder im unmittelbaren Umfeld brüten, z.B. Bergpieper im März in Tallagen oder eine im April rastende Ringdrossel im Flachland, sollten zwar ebenfalls aufgenommen, jedoch mit einem entsprechenden Vermerk versehen werden. In der Smartphone-App wird dafür ein eigenes Verhaltenssymbol angeboten. Insbesondere die Dokumentation von gleichzeitig beobachteten Individuen derselben Art ist für die anschließende Revierabgrenzung sehr wichtig. Auch die Aufzeichnung von revieranzeigenden Verhaltensweisen (z.B. Balz oder Gesang, Revierkämpfe, Nestbau oder Futter tragende Altvögel) ist für die Abgrenzung von Revieren essenziell. Beides erfolgt anhand der standardisierten Verhaltenssymbole.

Beispiel einer Artkarte für die Ringeltaube (Wertungszeitraum 3-4). Die Nummern in der Karte bezeichnen die Durchgänge. Es wurden 5 Reviere ausgewiesen. Einzelbeobachtungen ohne Brutnachweis in den Durchgängen 1 und 2 werden nicht gewertet.

Von der Tageskarte zum Kartierergebnis: Was kommt an Schreibtischarbeit auf mich zu?

Nach jedem Durchgang werden die Einträge von der sogenannten „Tageskarte“ in einzelne „Artkarten“ übertragen. Nach den vier Begehungen liegen somit für alle festgestellten Arten Karten vor, die nur die Beobachtungen einer Art mit dem notierten Verhaltenssymbol sowie eine Kennzeichnung der Begehung enthalten. Die aufwändige Erstellung der Artkarten entfällt, wenn Sie mit Tablet oder Smartphone kartieren. Diese können per Mausklick erstellt werden.

Nach vorgegebenen Kriterien erfolgt nun die Abgrenzung so genannter „Papierreviere“ (da sie in der jeweiligen Abgrenzung sicherlich nur auf dem Papier und nicht in natura existieren). Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung der Datenauswertung finden Sie im Merkblatt „Von der Tageskarte zum Kartierergebnis im Monitoring häufiger Brutvögel". Bis zum 31. August des Kartierjahres sollte das Kartierergebnis an die zuständige Koordinationsstelle im Land übermittelt werden.

Der Gesamtaufwand für die Bearbeitung einer Probefläche beträgt einschließlich der Übertragung auf Artkarten und der Revierbildung 30 bis 40 Stunden, wenn alle Schritte auf Papier durchgeführt werden. Datenerhebung und Auswertung nehmen dabei etwa gleich viel Zeit in Anspruch. Mit dem Einsatz von Smartphones und Tablets verkürzt sich der Aufwand durch den Wegfall der händischen Übertragung und die Automatisierung von Auswertungsschritten.

 

Fragen und Kontakt

Vor einer Mitarbeit bzw. bei allen hier nicht beantworteten Fragen wenden Sie sich bitte zunächst vertrauensvoll an Ihre Koordinatorin oder Ihren Koordinator auf der DDA-Webseite.

Eine Erläuterung der digitalen Datenerfassung mit NaturaList finden Sie unter dem gleichnamigen Menüpunkt.


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