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Dienstag, 26. August 2025
avinews
"Kettenzählung" von Rebhühnern – machen Sie mit!

Neben der Bestandsentwicklung aus dem Monitoring im Spätwinter/Frühjahr ist der Bruterfolg eine wichtige Kennzahl, um die jährlichen Veränderungen und Trends der Rebhuhn-Populationen zu verstehen. Der DDA ruft daher im Rahmen des Projekts „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ seit 2023 bundesweit zu der Suche und Meldung von Familienverbänden - Kettenzählung genannt - im Spätsommer/Herbst auf.

Ab August, wenn die Rebhuhn-Küken langsam älter werden, gehen Rebhuhn-Verbände, sogenannte „Ketten“, gemeinsam auf Nahrungssuche. Meist bestehen die Rebhuhn-Ketten aus einem Familienverband, also einem Elternpaar mit Jungvögeln, oder aus Rebhühnern, die im Sommer keinen Bruterfolg hatten und sich als kleine Gruppe zusammenfinden. Doch die Kettenzusammensetzung kann von diesen Mustern auch abweichen.

Die Rebhuhn-Kettenzählung findet von September bis Anfang Oktober statt. In diesem Zeitraum ist erfahrungsgemäß die höchste mittlere Individuenzahl pro Kette nach dem Brutzeitraum zu beobachten. Dazu ist die Agrarlandschaft nach der Ernte gut einsehbar und eine Unterscheidung der Jung- und Altvögel ist optisch noch einfach möglich. Diese Unterscheidung und die korrekte Angabe der Kettenzusammensetzung sind für eine Einschätzung des Bruterfolgs unbedingt notwendig. Informationen zur Unterscheidung der Jung- und Alttiere sowie den möglichen Kettenzusammensetzungen finden Sie in der Publikation „Empfehlungen zur Erfassung von Rebhühnern Perdix perdix im Spätsommer/Herbst – ein Aufruf zur Mitarbeit“.

Zur Teilnahme an der Kettenzählung ist keine Anmeldung erforderlich: Jede*r Interessierte ist eingeladen, sich auf die Suche nach Rebhuhnfamilien zu machen und die Beobachtungen zu teilen. Ihre Beobachtungen können Sie direkt über die NaturaList-App oder ornitho.de melden.

Damit Ihre Beobachtungen in unsere Auswertungen eingehen können, ist es entscheidend, dass die Ketten zum einen mit allen Rebhühnern als Gesamtanzahl gemeldet werden und eine Unterscheidung nach Jung- und Altvögeln erfolgt. Letzteres erfolgt über die Eingabe der Anzahl pro Altersklasse unter „Details“.

Weitere Informationen, auch zur Dateneingabe, finden Sie in der Handreichung mit Empfehlungen zur Erfassung von Rebhuhnketten. Außerdem haben wir einen kurzen Überblick über die Kettenzählung erstellt.

Im letzten Jahr wurden vom 1. September bis einschließlich 10. Oktober insgesamt 788 Rebhuhn-Ketten (Anzahl gemeldeter Rebhühner > 1) erfasst. 217 Meldungen enthielten wichtige Detailangaben zum Alter und/oder Geschlecht. Dies entspricht einem Anteil von rund 28 % aller Kettenmeldungen und ist somit erfreulicherweise erneut eine Steigerung im Vergleich zu den Meldungen mit Detailangaben im Vorjahr. Wir hoffen, diesen Wert dieses Jahr mit Ihnen noch zu steigern.

Bedauerlicherweise war der Bruterfolg im Spätsommer 2024 geringer als in den Vorjahren. Im Durchschnitt gab es 5,1 Jungtiere pro Paar Altvögel. Dieser Wert liegt unterhalb des langjährigen Mittels von 5,8 Jungvögeln. Im Jahr 2023 lag der Wert ebenfalls noch bei 6,0. Jedoch war ein deutlicher Unterschied beim Bruterfolg innerhalb und außerhalb der Projektgebiete festzustellen. So lag der Mittelwert der Jungvögel pro Paar Altvögel innerhalb bei 5,9 und außerhalb bei 4,5.

Wir sind gespannt, wie es dieses Jahr aussieht und hoffen selbstverständlich auf viele erfolgreiche Bruten und Sichtungen in ganz Deutschland.

Vielen Dank für Ihren Einsatz für das Rebhuhn.

Ihr Team des Projekts „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ des DDA

 

Foto Rebhuhn: U. Seelaff/ornitho.de, 16.7.2025.

eingestellt von Christopher König
 
Montag, 18. August 2025
avinews
Aufruf: Gezielte Suche nach rastenden Mornellregenpfeifern (Bitte auch Negativkontrollen melden!)

Das Brutgebiet des Mornellregenpfeifers liegt in den Fjällflächen und Tundren von Skandinavien bis Ostsibirien. Die europäischen Brutvögel überwintern in Nordafrika und überqueren Europa auf dem Zug in sehr engen Zeitfenstern. Viele Vögel führen dabei vermutlich einen Nonstopzug durch, ein gewisser Teil rastet allerdings regelmäßig an meist traditionellen Rastplätzen. Seit 2011 rufen wir zur gezielten Suche nach Mornellregenpfeifern während des zeitlich eng begrenzten Durchzugfensters von Mitte August bis Mitte September auf. Die zahlreichen Meldungen vor allem über ornitho ergaben den wohl bundesweit bislang besten Überblick über die Rastvorkommen. Dank der Differenzierung vieler Individuen in Alt- und Jungvögel können der jährilche Jungvogelanteil berechnet und so Rückschlüsse auf den Bruterfolg gezogen werden. Die Ergebnisse wurden in den vergangenen Jahren in „Der Falke“ veröffentlicht. Diese Beiträge können Sie hier als pdf herunterladen. Gezielte Hinweise, wie und wo man Mornellregenpfeifer auf dem Herbstzug suchen (und hoffentlich auch finden) kann, finden Sie im Beitrag „Leicht zu übersehen: Herbstrast des Mornellregenpfeifers“ - hier als PDF.

Wann?
Im Frühjahr zieht die Art in Deutschland in sehr kurzer Zeitspanne und nur geringer Zahl fast ausschließlich im Mai durch, vorjährige Mornells verbleiben wie viele andere Zugvögel meist im Winterquartier. Weit auffälliger ist der Durchzug im Herbst. Hier werden die meisten Individuen im Zeitraum 15. August bis 15. September beobachtet. Einzelne Vögel treten noch bis Oktober auf. Es gilt daher in diesen Wochen ganz gezielt geeignete Habitate zu kontrollieren! Aufgrund des Verhaltens der Vögel sind die Beobachtungsbedingungen am Morgen und Abend am besten. Zu dieser Zeit findet die Nahrungssuche statt, während sich im weiteren Tagesverlauf ruhende, bewegungslose Vögel oft der Entdeckung entziehen. Auch die Chance, gegen Abend abziehende bzw. morgens zur Rast einfallende Tiere oder deren kleinräumige Ortswechsel bei der Suche nach geeigneten Rastflächen zu beobachten, erhöht den Beobachtungserfolg deutlich.

Wo?
Während im Frühjahr vor allem küstennahe Bereiche bevorzugt werden, tauchen Mornellregenpfeifer im Herbst vermehrt an Rastplätzen im Binnenland auf. Bei den Gebieten handelt es sich in der Regel um weithin exponierte, sehr offene und damit an skandinavische Weiten erinnernde Flächen mit kurzer Vegetation. Wurden ursprünglich wohl vor allem Heiden und Brachen aufgesucht, sind heute abgeerntete Felder die Hauptrastplätze. Besonders regelmäßig gelingen Nachweise vor allem auf Ackerflächen auf kargen, windexponierten Hochflächen mit weiter Sicht in Abzugrichtung Süd und Südwest in großräumigen Agrarlandschaften, gerne im oberen Hangbereich an der Südwestflanke kleiner Hügel. Es sollte mindestens ein Stoppelsturz stattgefunden haben, unbearbeitete Getreidestoppeln werden offenbar gemieden. Große Vertikalstrukturen wirken sich negativ aus, wobei Einzelbäume und Erdaufschüttungen toleriert werden. Besonders lohnend kann die Suche direkt nach starken, großräumigen Regenschauern und Gewittern sein, wenn die von der Witterungslage zur „Notrast“ gezwungenen Vögel schnell wieder abziehen und dann besonders auffällig sind. Unter solchen Witterungsbedingungen werden manchmal auch Flächen zur Rast genutzt, die bei guter Witterung keine Beachtung finden, wie z.B. ebene, kleinere Ackerflächen in Waldrandnähe. Die momentan soweit bekannt größten und bedeutendsten Rastplätze für Mornellregenpfeifer in Deutschland sind die nordrhein-westfälische Hellwegbörde im Kreis Soest sowie das Maifeld im Kreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz.

Wie?
Nur selten werden die gerade einmal amsel-großen Mornellregenpfeifer zufällig entdeckt. Erst das genaue Absuchen geeigneter Flächen mit Fernglas oder Spektiv führt in der Regel zum Erfolg. Die Art ist relativ leicht zu bestimmen und kaum mit anderen Arten zu verwechseln (Bestimmungshilfe [ PDF ]). An den Rastplätzen herrscht eine hohe Dynamik, viele Vögel verweilen nur kurz, so dass eine regelmäßige Kontrolle möglicher Rastgebiete mit Angabe des Altersverhältnisses wertvolle Zusatzinformationen zur Anzahl der insgesamt im Gebiet rastenden Vögel liefert. Auch die Kenntnis der Lautäußerungen kann daher hilfreich sein. Beim Abfliegen wird häufig ein trillerndes, für eine Limikole unerwartet tief-melancholisches „pjürrr“ (www.xeno-canto.org/species/Charadrius-morinellus)  geäußert. Mornellregenpfeifer rasten meist in artreinen Trupps, nur selten gemeinsam mit anderen Limikolen (z.B. Goldregenpfeifern). Im Rastgebiet verhalten sie sich in der Regel recht vertraut und verharren selbst auf wenige Meter Abstand. Besonders größere Trupps sind aber mitunter scheu und fliegen schon bei geringen Störungen auf. Wir möchten deshalb noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass jegliche Störungen zu vermeiden sind und der allgemeine Verhaltenskodex unbedingt zu beachten ist!

Bei der Meldung von Mornellregenpfeifern bitten wir um möglichst detaillierte Informationen zu:

  • Beobachtungsort (bitte immer punktgenau eingeben)
  • Uhrzeit (im Datumsfeld, z.B. 18.08.2025 15:00)
  • Alter der Vögel (Bestimmungshilfe [ PDF ])
  • Rasthabitat
  • rastend oder ziehend (unter "Präzisierung der Beobachtung")
  • Bitte auch Negativkontrollen melden!
    Wenn geeignet erscheinende oder in den vergangenen Jahren von Mornells aufgesuchte Flächen kontrolliert, aber keine Vögel gefunden wurden, bitte einen Bestand = 0 eintragen. Für die Interpretation der Verbreitungskarte und die Datenauswertung sind 0-Nachweise eine wichtige Information. Bitte geben Sie dabei den groben Zeitaufwand im Bemerkungsfeld an.

Gerne können Sie weitere Angaben (z.B. zum Verhalten) im Bemerkungsfeld machen oder Fotos der Vögel anfügen.
Eine Bestimmungshilfe mit zahlreichen Fotos und Erläuterungen sowie hilfreicher Literatur bietet das folgende [ PDF ].

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Das Team von ornitho.de und ornitho.lu
 

Foto: ornitho.de/T. Rothe, 4.9.2024.

eingestellt von Christopher König
 
Dienstag, 5. August 2025
avinews
Vogelwelt aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2025

Wir blicken auf ein deutlich zu warmes, sehr sonniges und extrem trockenes Frühjahr 2025 zurück. Hochdruckwetterlagen dominierten und erst im Mai wurde es mit Kälteeinbrüchen und Starkregenfällen wechselhafter.

Welche Auswirkungen hatte dies auf den Vogelzug? Mehr als 5,9 Millionen zwischen März und Mai bei ornitho.de zusammengetragene Vogelbeobachtungen haben wir uns dazu angeschaut und für verschiedene Zugvogelarten die Ankunftsdaten 2025 gegenüber der mittleren Ankunft 2019-2024 anhand der vollständigen Beobachtungslisten verglichen. Das besonders anfangs fast durchweg überdurchschnittlich warme Wetter hatte demnach offenbar deutliche Auswirkungen auf die Vogelwelt. Schauen Sie sich an, wie es den einzelnen Zugvogelarten erging.

Einen besonderen Blick haben wir diesmal auf die Felsenschwalbe gerichtet. Aus Bayern erreichten uns besorgte Nachrichten, dass die Felsenschwalben an traditionellen Brutplätzen in diesem Jahr nicht erschienen. Diesem Phänomen sind wir auf den Grund gegangen. Dazu haben wir die Bestände 2025 mit denen der Vorjahre verglichen und nach Ursachen für den im Südosten Deutschlands deutlichen Bestandseinbruch gesucht.

Das Frühjahr 2025 hatte auch wieder einige bemerkenswerte Raritäten zu bieten. Unter anderem wurden Präriemöwe, Schmutzgeier und gleich zwei Blassspötter entdeckt. Besondere Höhepunkte stellen der mutmaßlich erste Nachweis eines Weidensperlings in Deutschland sowie Nestbauaktivitäten von zwei Kaiseradlern dar.

Den Beitrag „Frühjahr 2025: Frühe Zugvögel, kaum Felsenschwalben und (fast) eine neue Brutvogelart“ in der Zeitschrift „Der Falke“ können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge mit direktem Bezug zu ornitho.de finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.

Das komplette Falke-Heft 8/2025 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. über serbische Wachtel-Wilderer, den Hausrotschwanz, Vogelbeobachtung im naturnahen Hausgarten, Uhus, den Hasbruch und Zwergdommeln auf Mallorca, erhalten Sie im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder über die Internetseite von „Der Falke“. Die Artikel sind dort auch einzeln als PDF-Download gegen eine geringe Gebühr erhältlich.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
das Team von ornitho.de und ornitho.lu

eingestellt von Christopher König
 
Freitag, 13. Juni 2025
avinews
Gratulacje – 10 Jahre ornitho.pl

Vor 10 Jahren ging unser Nachbarportal ornitho.pl online – herzlichen Glückwunsch und Danke für die großartige Aufbauarbeit, die das Team von OTOP – BirdLife Polen geleistet hat: Ornitho.pl hat sich in dieser Zeit zur größten Datenquelle für Vögel in Polen entwickelt und umfasst inzwischen fast 12 Mio. Beobachtungen! 

Der heimliche „Wappenvogel“ von ornitho.pl ist übrigens der Saharasteinschmätzer: Wenige Tage nach dem Start der Portals – am 12. Mai 2015 – wurde er im Dorf Winduga bei Włocławek entdeckt. Fasziniert rief die Beobachterin bei OTOP an, zwei Ornithologen fuhren direkt hin, konnten den Vogel bestätigen und meldeten ihn auf ornitho.pl – die Erstbeobachtung für Polen! Der schmucke Steinschmätzer blieb bis zum 18. Mai und zog Beobachterinnen und Beobachter aus dem ganzen Land und darüber hinaus an. Deshalb ziert ein Saharasteinschmätzer die Umhängetasche, die OTOP anlässlich des Jubiläums mit der Künstlerin Agnieszka Więckowska gestaltet hat. Sie ist über den OTOP-Shop für rund 12 Euro erhältlich. Mit den Einnahmen wird ornitho.pl unterstützt. Bei Interesse am Erwerb können Sie sich auch an ornitho@dda-web.de wenden.

eingestellt von Johannes Wahl
 
Mittwoch, 4. Juni 2025
avinews
Vogelwelt aktuell: Rückblick auf den Winter 2024/2025

Der zurückliegende Winter geht als der 14. Mildwinter in Folge in die Geschichte ein. Mit 2,1 °C lag die Temperatur um 1,9 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Zusätzlich waren die Monate Dezember bis Februar deutlich zu trocken.

Vor diesem Hintergrund sind wir der Frage nachgegangen, ob sich Entwicklungen bei einigen selteneren Wintergästen abzeichnen. Wir haben uns für die zurückliegenden Jahre zehn Arten angeschaut, für die es keine bundesweiten Monitoringprogramme wie etwa das Monitoring rastender Wasservögel gibt, darunter Kornweihe, Raubwürger und Seidenschwanz. Dazu haben wir die Maxima je TK25 sowie die mittlere Listenpräsenz analysiert.

Die Daten der europaweiten Bruterfolgszählung beim Zwergschwan im Dezember 2024 liegen inzwischen vor. Leider zeigte sich dabei das bislang schlechteste Ergebnis seit 2013. Gerade einmal 3% der mehr als 5.000 in Deutschland erfassten Zwergschwäne waren Jungvögel. Die aktuellen Ergebnisse wurden mit denen früherer Jahre und in anderen Ländern Europas verglichen.

Unter den rund 2,2 Millionen Beobachtungen, die in den Monaten Dezember bis Februar über ornitho.de gemeldet wurden, waren auch wieder einige sehr seltene Gäste. Erstmals ließen sich gleich zwei Kanadakraniche gleichzeitig in Deutschland beobachten, ein ab November in Brandenburg beobachteter Drosseluferläufer setzte seine Überwinterung in Deutschland rund 600 km weiter südwestlich am Kaiserstuhl weiter fort und mit Orpheusgrasmücke und Tschuktschenstelze wurden Arten gesichtet, die erst wenige Male hierzulande zu beobachten waren. Diese und weitere Nachweise sehr seltener Arten haben wir wie gewohnt in einem Überblick zusammengefasst.

Den Beitrag „Vogelwelt aktuell: Winter 2024/2025: Entwicklungen bei Wintergästen, kinderlose Zwergschwäne und seltene Überraschungen“ in der Zeitschrift "Der Falke" können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge mit direktem Bezug zu ornitho.de finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.

Das komplette Falke-Heft 6/2024 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. über Nestschutz bei Wachtelkönigen, Rosenwangenpapageien, Haubentaucher an einem Gebirgssee, Vögel auf Porzellan sowie klimabedingte Veränderungen im Wattenmeer können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
das Team von ornitho.de und ornitho.lu

eingestellt von Christopher König
 
Mittwoch, 28. Mai 2025
technews
Hinweise zur Optimierung der Routenaufzeichnung in NaturaList (Android)

Im Rahmen der Kartierungen zum zweiten Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR 2) hat die Nutzung der „Tracking-Funktion“ zur Aufzeichnung der Route deutlich zugenommen. Diese Information ist für die Kartierenden einerseits sehr hilfreich, um darüber einen Eindruck zu gewinnen, welche Bereiche des bearbeiteten Gebiets bereits ausreichend kartiert wurden. Für die Auswertung der Daten stellt die durch die kartierende Person begangene Route aber zusätzlich eine wichtige Information dar, um Schätzungen zur Populationsdichte (Distance Sampling) vornehmen zu können.

Leider stellte sich in der Praxis heraus, dass Tracks teils abgebrochen oder nur Teilstücke aufgezeichnet wurden. Unsere Entwickler haben viel Zeit investiert, um die Ursache für diese Probleme zu finden. Die Gründe hängen mit bestimmten (Vor)Einstellungen zusammen, die sich auch noch von Hersteller zu Hersteller unterscheiden.

Viele Hersteller von Android-Telefonen setzen sehr strikte Akku-Optimierungsrichtlinien ein. Dies geht so weit, dass teils selbst gerade genutzte Dienste abgeschaltet werden. Dieses Verhalten beeinträchtigt Anwendungen, die auf dauerhafte Hintergrundfunktionen angewiesen sind, u.a. auch das GPS-Tracking. In den Einstellungen des Smartphones lassen sich diese Optimierungen jedoch abschalten. Nachfolgend finden Sie gerätespezifische Anweisungen, die dabei helfen, ihr Endgerät richtig zu konfigurieren und Hintergrunddienste dauerhaft stabil zu halten.

Wir hoffen, die Sie mithilfe dieser Hinweise die zurückgelegte Strecke/Route künftig zuverlässiger und vollständiger speichern können.

Ihr / euer Team von ornitho.de und ADEBAR 2

Samsung (One UI)

  1. Gehen Sie ins Menü Einstellungen > Akku
  2. Klicken Sie dort auf Grenzen der Hintergrundnutzung
  3. Klicken Sie auf “Apps nie automatisch in Stand-by” und wählen Sie dort die NaturaList-App aus

Alternativer Weg: Einstellungen > Apps > NaturaList > Akku und dort „Nicht eingeschränkt“ auswählen.

Xiaomi / Redmi / Poco (MIUI)

  1. Gehen Sie ins Menü Einstellungen > Akku & Leistung
  2. Klicken Sie dort auf Batterie-Verbrauch
  3. Deaktivieren Sie die Option “ Apps, die den Akku entladen schließen
  4. Wechseln Sie ins Menü Einstellungen > Apps > Apps verwalten
  5. Klicken Sie auf „Hintergrund-Autostart“ und anschließend auf „Zulassen

Für andere Hersteller gehen Sie ähnlich vor (die Menüs haben meist leicht andere Bezeichnungen) oder wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage an hilfe@ornitho.de.

eingestellt von Christopher König
 
Mittwoch, 21. Mai 2025
avinews
Rückgang des Feldsperlings: Erneuter Aufruf zum Einsenden von Totfunden

Erstmals haben wir im Oktober 2024 an dieser Stelle auf einen massiven Rückgang des Feldsperlings hingewiesen, dessen Ursache weiterhin ungeklärt ist. Dr. Eckhard Gottschalk (Naturschutzbiologie, Uni Göttingen), Prof. Michael Lierz (Direktor der Klinik für Vögel, Reptilien und Amphibien Gießen) und Thomas Brandt (Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer) versuchen der Sache seitdem auf den Grund zu gehen. Die aktuellen Entwicklungen sowie aktuelle Ergebnisse zum Feldsperling aus dem Vogelmonitoring wurden in einem Artikel in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift DER FALKE publiziert. Dieser Beitrag kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Um den Gründen für die Rückgänge auf die Spur zu kommen, wird weiterhin um Mithilfe gebeten. Gefundene, möglichst frischtote Feldsperlinge (z.B. aus Nistkastenkontrollen, aber auch Unfallopfer für Vergleiche) sollen in Gießen auf Krankheiten und anschließend am Zentrum für Pharmaforschung der Universität München auf Gifte untersucht werden.

Aber auch verletzte, nicht mehr auswilderungsfähige Feldsperlinge sowie Jungvögel, die mit der Hand aufgezogen wurden, können neuerdings ebenfalls an der Gießener Vogelklinik abgegeben werden. Für den Transport der Tiere ist direkt Kontakt mit der Klinik aufzunehmen. Es wird dann versucht, über freiwillige Fahrer den Transport zu organisieren. Die nicht mehr auswilderbaren Vögel können später für Vergleichsuntersuchungen und Gesundheitschecks einfacher herangezogen werden.

Seit Beginn des ersten Aufrufs sind zwar einige Totfunde eingeschickt worden, darunter jedoch leider nur wenige frischtote. Meist waren die Vögel bereits so stark mumifiziert und die Eier eingetrocknet, dass sie für medizinische Untersuchungen nur noch bedingt geeignet waren. Die wenigen untersuchten frischen Exemplare zeigten eine Abmagerung, ohne dass regelmäßig ein typischer infektiöser Erreger gefunden wurde.

Wir bitten weiterhin darum, Totfunde von Feldsperlingen sowie nicht geschlüpfte Eier einzusenden. Dabei bitte so vorgehen:
1. Frischtote (1-3 Tage) Vögel nicht einfrieren, sondern sofort mit einem Kühlakku nach Gießen schicken. Für Untersuchungen auf Erreger sind nicht eingefrorene Vögel besser geeignet. Lässt sich das Einfrieren aus organisatorischen Gründen nicht vermeiden, lässt sich der Vogel aber trotzdem untersuchen. Vor dem Versand bitte das Einsendeprotokoll der Vogelklinik Gießen ausfüllen (Link unten; auf dem Blatt finden Sie auch die Adresse). Dort vermerken bei „Sonstiges“: „Projekt Feldsperling Lierz/Gottschalk“. Als Päckchen im Karton (nicht in einem Umschlag) an die Vogelklinik in Gießen schicken.
2. Frischtote Vögel mit unklarem Todesdatum besser einfrieren. Für Giftanalyse ist das ok. Falls ein toter Sperling auf Eiern liegt, auch die Eier mit einfrieren! Der Dotter ist perfekt für eine Giftanalyse. Bitte stets Fundort und Funddatum vermerken.
3. Auch Mumien bitte einschicken!
4. Alle Todesfälle protokollieren, auch die Mumien, um die Häufigkeit des Phänomens abschätzen zu können.

Wichtig: Die Analyse beschränkt sich auf den Feldsperling, daher bitte keine anderen Arten einsenden!

Einsendeprotokoll: https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb10/institute_klinikum/klinikum/kvraf/formulare/Einsenderprotokoll/view

Als Hinweis zur rechtlichen Lage: Nach Paragraph 45 Absatz 4 Bundesnaturschutzgesetzt ist es für nicht streng geschützte Arten – und damit auch für den Feldsperling – zulässig, tote Vögel für Forschung zu verwenden.

Teilen Sie uns bitte auch die Fundumstände mit: netzwerkfeldsperling@t-online.de

Vielen Dank!
Eckhard Gottschalk
für das Netzwerk Feldsperling

Foto Feldsperling: H. Glader

eingestellt von Christopher König
 
Dienstag, 8. April 2025
tipnews
Jetzt zum Birdrace am 3. Mai 2025 anmelden!

Einen Tag mit Freund*innen in der Natur verbringen, die Vogelwelt der eigenen Umgebung besser kennenlernen und dabei Spenden für einen guten Zweck sammeln - was kann es Schöneres geben? Bei dem Gedanken daran steigt schon jetzt die Vorfreude auf das nächste Birdrace, das am Samstag den 3. Mai stattfindet.  Ab heute können Sie sich und Ihr Team unter https://birdrace.dda-web.de anmelden.

Gehört? Gesehen? Gezählt!
Beim Birdrace geht es darum, möglichst viele Vogelarten an einem Tag zu entdecken und nebenbei Spenden für ein Artenschutzprojekt zu sammeln. Am ersten Samstag im Mai zieht es dafür wieder hunderte von Teams in die Natur. Deutschlandweit und in einem vorher festgelegten Gebiet (Landkreis, kreisfreie Stadt etc.) haben sie 24 Stunden Zeit, um von der Amsel bis zum Zwergtaucher keine Vogelart zu verpassen.

Gezählt werden dürfen alle in Deutschland frei fliegenden Arten, die gesehen oder gehört werden. Selbstverständlich sind ein fairer Wettbewerb und ein respektvoller Umgang mit der Natur und den bereits brütenden Vögeln unabdingbare Startvoraussetzungen. 

Wie ein erfolgreicher Birdrace-Tag aussieht, kann jedes Team für sich selbst festlegen: Einige Teilnehmende beginnen tatsächlich tief in der Nacht und legen das Fernglas erst ab, nachdem die Sonne lange untergegangen ist. Andere lassen es entspannt angehen und freuen sich gemeinsam die Vogelwelt zu entdecken. Das Birdrace ist zwar offiziell ein Wettstreit, ein origineller Team-Name und entspannte Kaffeepausen gehören aber ebenso dazu wie der „sportliche“ Ehrgeiz.

Vogelschutz im Fokus
Mit dem seit 20 Jahren stattfindenden Wettstreit der Vogelbeobachter*innen möchten wir auf die bedrohte Vielfalt der heimischen Vogelwelt aufmerksam machen. Der Spaß an der Vogelbeobachtung wird deshalb mit dem Aufruf, Spenden für ein Projekt im Artenschutz zu sammeln, kombiniert. In diesem Jahr fließen die Spenden in unser Mammutprojekt ADEBAR, den zweiten Atlas deutscher Brutvogelarten.

Das Birdrace als Spendenrennen
Wir ermutigen deshalb die Teams, das Birdrace wie einen „Spendenlauf“ anzugehen und im Vorfeld dafür zu werben, dass Unternehmen, Freunde oder Familienmitglieder einen bestimmten Betrag pro Art spenden oder das Team durch eine pauschale Spende unterstützen. Für die Spendeneinwerbung haben wir einige Tipps für euch zusammengestellt.

Teams und Wertungen
Bei den Teams und Wertungen gelten die Regeln von 2024 auch weiterhin. Sie können sich also entscheiden, ob Sie „klassisch“ oder „flexibel“ starten möchten.

  • Variante 1, das „klassische Birdrace“: Hier besteht ein Team aus zwei bis fünf Personen, die gemeinsam unterwegs sind und sich räumlich nicht aufteilen. Das Team beschränkt sich auf einen Kreis und es werden nur Arten gezählt, die von mindestens zwei Teammitgliedern gesehen oder gehört wurden.
  • Variante 2, das „flexible Birdrace“: Die Teilnahme erfolgt allein oder als Team mit bis zu vier weiteren Personen, die aber nicht zusammen unterwegs sein müssen und sich aufteilen können. Mitglieder eines Teams können auch in unterschiedlichen Kreisen (oder sogar Bundesländern) unterwegs sein. Jede einzelne Person sollte sich aber aufgrund der Vergleichbarkeit der Ergebnisse dennoch auf einen Kreis beschränken.

Unabhängig davon, welche Variante Sie wählen, sammeln alle Teilnehmenden die entdeckten Arten für die EinzelwertungUm sich lokal oder deutschlandweit vergleichen zu können und nachhaltiges „Birdracen“ zu belohnen, gibt es Sonderwertungen: Die Kreiswertung zeigt, welcher Landkreis (in der Gesamtwertung im Kreisranking) bundesweit vorne liegt und welches Team im eigenen Landkreis die längste Artenliste vorzuweisen hat. Dazu gibt es die Kategorie „Singvögel“, die binnenländischen Teams eine gleichwertige Chance auf einen Titel ermöglicht. Eine weitere Extra-Wertung gibt es für Teilnehmende, die ausschließlich umweltfreundlich unterwegs sind, also ohne Auto antreten. Die Auswertungen werden in den Tagen nach dem Birdrace von uns vorgenommen. Um im Ranking und bei der Verlosung berücksichtigt zu werden, bitten wir euch eure Daten am Sonntag (4. Mai), spätestens aber am Montag (5. Mai) einzutragen.

Wer gewinnt?
Es gibt keinen Preis für die höchste Artenzahl, sondern die zahlreichen Sachpreise werden unter allen Teilnehmenden verlost. Dank der Großzügigkeit unserer Sponsoren von Carl Zeiss Sports Optics, Orniwelt und birdingtours sowie vielen weiteren Unterstützenden, gibt es für Sie die Chance auf rund 80 Sachpreise vom Fernglas bis zum Nistkasten. Hauptpreis ist das Fernglas SFL 10x40 von unserem Partner Carl Zeiss Sports Optics.

Birdrace – Wie geht das eigentlich?
Sie möchten beim Birdrace mitmachen, sind aber unsicher, wie sie den Tag am besten gestalten? Dann könnte Sie dieser Artikel interessieren: „Birdrace – Wie geht das eigentlich?“

Die Anmeldung für das Birdrace ist ab sofort unter birdrace.dda-web.de möglich! Hier finden Sie auch weitere Informationen zu Artenlisten, Regeln, Wertungen und zahlreiche Impressionen aus den letzten wilden Birdrace-Jahren.

eingestellt von Christopher König
 
Donnerstag, 20. März 2025
tipnews
ADEBAR hebt ab! - Online-Auftakttreffen zum ADEBAR-Kartierstart

Am Samstag, dem 29.03. von 11:00 bis 14:00 Uhr, möchten wir mit Ihnen den Auftakt unseres Gemeinschaftsprojekts ADEBAR 2 feiern. Dazu laden wir Sie zu einem spannenden Programm mit Grußworten und vier kurzweiligen Vorträgen ein. Die Vorträge dienen dazu, Sie für die Kartierungen einzustimmen, ein vorläufiges Resümee bereits durchgeführter Kartierungen und der gestarteten Saison zu ziehen sowie den ersten Erfahrungsberichten zu lauschen.

Nach einer offiziellen Begrüßung durch den Projektträger und die Förderer von ADEBAR 2 freuen wir uns besonders, Johanna Romberg als Gastrednerin begrüßen zu können. Die Journalistin, Autorin, MhB- und jetzt selbstverständlich auch ADEBAR-Kartiererin, ist Ihnen vielleicht durch ihre Mitarbeit bei den „Flugbegleitern“ der Riffreporter oder durch ihr Buch „Federnlesen – vom Glück, Vögel zu beobachten“ (2018) bekannt. In ihrem Vortrag: „Im Frühtau zum Feldschwirl - Was Vogelzählen zum Abenteuer macht“ schildert sie die Freude und Herausforderungen von Vogelkartierungen und nimmt uns auf ihre ersten ADEBAR-Begehungen mit.

Neben dem aktuellen Stand zu Methode und Technik rund um die Kartierungen, die der fachliche Projektkoordinator Jonas Brüggeshemke präsentiert, freuen wir uns auf die ersten Erfahrungsberichte aus Hessen von Fabian Hirschauer und Stefan Stübing sowie auf Markus Ritz & Winfried Nachtigall, die von den bereits erfolgten erfolgreichen Brutvogelkartierungen in Sachsen berichten.

Im Anschluss an die Redebeiträge wird in moderierten Kleingruppen eine ADEBAR-Sprechstunde angeboten.

Die Veranstaltung wird live auf unserem YouTube-Kanal übertragen (ohne Sprechstunde): https://www.youtube.com/@ddae.v.56
Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

DIE AUFZEICHNUNG DER VERANSTALTUNG KANN DAUERHAFT UNTER DEM FOLGENDEN LINK ABGERUFEN WERDEN: https://www.youtube.com/live/GP_WehXY-II?feature=shared

eingestellt von Christopher König
 
Dienstag, 18. März 2025
technews
Hinweis zu den technischen Ungereimtheiten (und Lösungen) der letzten Woche

In den ersten beiden März-Wochen gingen bei ornitho.de fast 700.000 Meldungen ein. Das bedeutet einen Zuwachs um knapp 20 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, was nicht zuletzt auch durch den erfolgreichen Start der ADEBAR-Kartierungen begründet ist. Gleichzeitig starten viele Programme des Vogelmonitorings in die neue Saison.

Wo gehobelt wird, fallen bekanntlich Späne. Der sonnige Start in die Brutzeit gepaart mit Updates führten zu ein paar Ungereimtheiten, für die wir um Entschuldigung bitten. Zeitweise dauerte es viele Stunden bis aus der NaturaList-App übertragene Beobachtungen im Portal sichtbar wurden, die Webseite lief mitunter so langsam, dass eine Dateneingabe fast unmöglich war und zuletzt wurden am Wochenende zahlreiche Beobachtungen keiner detaillierten Ortsbezeichnung, sondern lediglich einem Gemeindemittelpunkt zugeordnet. Letzteres führte dazu, dass Daten von Beobachtungslisten teilweise zu weit vom Referenzpunkt entfernt lagen und auf diese Weise automatisch markiert wurden.

Die Probleme der Übertragung sowie der Geschwindigkeit des Portals wurden inzwischen behoben. Ornitho.de läuft wieder gewohnt flüssig und per App gemeldete Daten sind i.d.R. innerhalb kurzer Zeit auch im Portal verfügbar. Auch das Problem der falschen Ortszuordnung wurde nach wenigen Stunden behoben. Die durch den Fehler lediglich einem Gemeindemittelpunkt (technisch sozusagen als Notanker) zugeordneten Daten, sollen zeitnah automatisiert korrigiert werden. Dies gilt ebenso für möglicherweise nun durch einen gelben Schraubenschlüssel markierte Meldungen mit der Begründung, dass „die Beobachtung zu weit entfernt vom Referenzgebiet der Beobachtungsliste ist und überprüft werden sollte.“ Sollten Sie von den genannten Problemen betroffen sein, müssen Sie also nicht selbst aktiv werden. Ihre Punktverortungen sind außerdem korrekt gespeichert, sodass keinerlei Informationsverlust entstanden ist.

Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen spannende Beobachtungen während des Frühjahrs 2025!

eingestellt von Christopher König
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