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jeudi 15 octobre 2020
tipnews
Are you in? European Golden Plover (and Lapwing / Curlew) census 17/18th October 2020 - join in!

Am kommenden Wochenende (17./18. Oktober) findet die europaweite Goldregenpfeifer-und-Kiebitz-Zählung statt. Dabei soll auch der Große Brachvogel miterfasst werden. Hierfür wollen wir nochmals die Werbetrommel rühren, so dass für Deutschland eine möglichst gute Abdeckung erreicht wird.

Sie möchten mitmachen?

Auf der Internetseite des DDA finden Sie eine interaktive Karte zur Suche nach interessanten Rasträumen. Sofern Sie nicht Ihre angestammten Zählgebiete der Rastvogelzählungen erfassen, empfehlen wir eine Rücksprache mit Ihrer Koordinatorin / Ihrem Koordinator, um Doppelzählungen ebenso wie Lücken zu vermeiden.

Übermittlung der Daten

  • Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Wasservogelzählung bzw. an der Gänse-und Schwanenzählung benutzen bitte ‒ sofern für Ihr Zählgebiet verfügbar ‒ die Module „Wasservogelzählung“ oder „Rastende Gänse und Schwäne (Feldzählung)“  in ornitho.de zur Eingabe. Beachten Sie allerdings, dass dann auch tatsächlich alle Arten des Erfassungsprogramms erfasst werden sollen!
  • Außerhalb der Zählgebietskulisse (oder wenn Ihr Zählgebiet noch nicht in ornitho.de enthalten ist) melden Sie Ihre Zählergebnisse bitte „ganz normal“ als Einzelbeobachtungen über ornitho.de.
    Wichtig: In der Eingabemaske in ornitho.de unter "Weitere Informationen" bitte als Erfassungsprojekt "GRP/KB2020" auswählen. In NaturaList können Sie das Erfassungsprojekt über die Schaltfläche "Erf.projekt" auswählen. Mit dem Erfassungsprojekt lassen sich die Daten bei der Auswertung einfacher zuordnen. Informationen zum Habitat können Sie nachträglich am PC eingeben.
  • Bitte melden Sie unbedingt auch NULLZÄHLUNGEN (weder Goldregenpfeifer, Kiebitz noch Großer Brachvogel im kontrollierten Gebiet): Bei Nullzählungen tragen Sie einfach Kiebitz mit Bestand = 0 ein.
  • Auf der Internetseite des DDA finden Sie weitere Informationen:
  • Natürlich ist auch der Meldeweg über einen Zählbögen möglich (s. dazu die Hinweise in der Anleitung).

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung und hoffen mit Ihnen auf ein sonniges Zählwochenende!

Nikolas Prior und Johannes Wahl
im Namen aller Koordinatorinnen und Koordinatoren

posté par Nikolas Prior
 
vendredi 2 octobre 2020
tipnews
European Golden Plover (and Lapwing / Curlew) census 17/18th October 2020 - join in!

In einem mittlerweile sechsjährigen Turnus werden europaweit die Goldregenpfeifer und hierzulande auch die Kiebitze und Großen Brachvögel erfasst, das nächste Mal am Wochenende 17./18. Oktober. Hierzu werden vor allem nördlich der Mittelgebirge viele zusätzliche Zählerinnen und Zähler benötigt. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Watvogelarten halten sich v.a. Kiebitze und Goldregenpfeifer auf dem Zug nicht überwiegend in Feuchtgebieten auf, sondern rasten auch in großer Zahl in der Agrarlandschaft. Entsprechend werden europaweit nur geringe Anteile des Gesamtbestandes über die Monitoringprogramme rastender Wasservögel erfasst. Koordiniert wird die europaweite Zählung von der International Wader Study Group. Zentrales Anliegen der Zählung ist es, die Angaben für die hiesigen Populationen in den Waterbird Population Estimates regelmäßig zu aktualisieren. Darin werden die Bestandsangaben und -trends aller Wasservogelpopulationen weltweit veröffentlicht. Die aus den Bestandsangaben abgeleiteten 1-Prozent-Werte bilden die Grundlage für die Identifizierung international bedeutender Rastgebiete. Gleichzeitig sind die Zählungen die Basis für bundesweite Rastbestandsschätzungen, denn der Termin im Oktober fällt in den Zeitraum des Durchzugsgipfels der Arten in Deutschland. Ein hoher Erfassungsgrad ist damit aus mehreren Gründen wichtig.

Machen Sie mit und unterstützen die wichtige und spannende Zählung. Die Datenerfassung kann wie immer via ornitho.de erfolgen.

Wichtig:

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Johannes Wahl und Nikolas Prior
im Namen aller Koordinatorinnen und Koordinatoren

Kiebitze werden - ebenso wie Große Brachvögel - seit 2014 im Rahmen der Goldregenpfeiferzählung ebenfalls erfasst. Foto: H. Glader

posté par Nikolas Prior
 
samedi 12 septembre 2020
avinews
#StayHomeAndWatchOut - Résumé des résultats à l'échelle de l'ornitho

Au printemps, nous avons souligné la campagne internationale #StayHomeAndWatchOut. De nombreuses personnes ont été attachées à leurs quatre murs pendant le confinement, que ce soit par la garde d'enfants, le bureau à domicile ou même la quarantaine. Dans certains pays européens, il y avait même un couvre-feu strict à cette époque. Ceux qui, pendant cette période, poursuivaient leur passe-temps favori depuis chez eux et faisaient des observations depuis la fenêtre ou le balcon ou dans leur propre jardin pouvaient les affecter à ce projet en utilisant une abréviation spéciale.

Dans toute l'Europe, de nombreux ornithologues ont suivi cet appel. Nos collègues catalans de ornitho.cat ont maintenant traité les données recueillies entre la mi-mars et la mi-mai. Nous ne voulons pas vous cacher les résultats présentés de manière attrayante. À l'aide des flèches, vous pouvez consulter les différentes visualisations des évaluations des portails.

Une fois de plus, un grand merci à tous les utilisateurs de ornitho.de et ornitho.lu qui ont participé à la campagne - et espérons (et contribuons tous) que nous n'aurons pas à réactiver #StayHomeAndWatchOut !


Traduit avec www.DeepL.com/Translator

 

posté par Christopher König
 
jeudi 27 août 2020
avinews
50 million bird observations in ornitho.de and ornitho.lu!

A Yellow wagtail near Hannover was submitted today at 9:27 am as the 50 millionth observation at ornitho.de and ornitho.lu. When the portal started in autumn 2011, nobody expected such a growth. Many thanks to everyone who contributed to this – apart from you, the observers, especially the Biolovision team!

The number of records continues to increase very positively. In the first complete ornitho year 2012 the portal recorded a total of 2.6 million observation reports. Since then, the number of bird sightings has increased year after year, and in spring 2020, for the first time in a single month, more than 1 million bird sightings were reported. This is a huge amount of data, which is used for various scientific analyses from the local to the nationwide level and is used for nature conservation. Ornitho has developed into a helpful supplement to bird monitoring in Germany and has become an indispensable tool for most bird watchers.

More than 32,000 people are now registered, about two-thirds of whom also contribute their own observations – many of them regularly, some even daily. Ornitho is a portal for birdwatchers and nature lovers of all ages and levels of knowledge. Not only "professionals" exchange current observations there, also newcomers can inform themselves about the bird life of their own environment or contribute their first own observations.

The nationwide coverage is considerable and there is now hardly any area on the map for which there are no reports yet. Of the more than 10,000 municipalities in Germany and Luxembourg, more than 99% have been visited at least once in recent years. For more than 92% of the municipalities bird observations are already available from this year. Looking at individual circles, Nordfriesland on the west coast of Schleswig-Holstein is in first place with more than 800,000 reports alone, just ahead of the city of Hamburg. For Luxembourg a remarkable 680,000 observations were transmitted. In contrast, North Rhine-Westphalia has the most active detectors, ahead of Bavaria and Baden-Württemberg.

The species most frequently reported at ornitho.de and ornitho.lu with a total of more than 1 million reports is the Blackbird – at the same time, according to current estimates, the most common bird species in Germany. But by no means always the most frequently reported species are also the most common in Germany. Among the Top20 of the most frequently reported species you can also find Red Kite, Cormorant and Great White Egret. The greatest diversity of species is recorded – as can also be seen year after year in the nationwide birdrace – in districts with connection to the coast. 80% of all species reported nationwide so far have also been recorded in the district of Nordfriesland. From the inland, Münster, Hannover and Berlin are among the top 10 cities with a particularly high number of reported bird species.

These statistics provide a small insight into the extent of the bird observations available from Germany and Luxembourg. With our quarterly reports in DER FALKE we are constantly introducing new approaches and evaluation possibilities. However, the enormous potential of this data collection is far from exhausted. Institutes and universities are increasingly recognizing this and ornitho data are increasingly being incorporated into larger research projects or evaluated in the context of final theses. Not to forget the enormous number of local and regional reports, which are often largely based on the data of our portal. Contribute to improving the knowledge and understanding of the bird life little by little and report your own bird observations at ornitho.de and ornitho.lu!

We would like to thank all ornitho reporters for their support!

Christopher König, Patric Lorgé and Johannes Wahl
for the team of ornitho.de and ornitho.lu

 

Photo: Yellow Wagtail, H. Glader

posté par Christopher König
 
mercredi 12 août 2020
tipnews
Project "NocMig": Recording nocturnal bird migration

Bird migration has always exerted a very special fascination on many people interested in nature. The trumpeting calls of migrating cranes arouse wanderlust in many, the huge flocks of resting waders in the Wadden Sea impress every beach walker. A large part of the bird migration takes place at night. An increasing number of birdwatchers have dedicated themselves to recording this nocturnal phenomenon. "NocMig" (from nocturnal migration) is the name of an international project that is virtually an equivalent to the counts of visible bird migration carried out in many places. The flight calls of birds migrating at night are recorded with tape recorders and then evaluated on a PC. Inexpensive recording devices and free software enable completely new and exciting insights.

The resulting diversity of species is astonishing. On quiet autumn evenings, many have heard the call of the Redwing, but probably hardly anyone was aware that waterfowl such as the Eurasian Coot, Water Rail or Whimbrel also fly over the garden or balcony at home. Rarer species such as Great Bittern or Ortolan Bunting are also regularly recorded at "NocMig".

Interest aroused? Here you can find more information about the "NocMig" project, important instructions, the evaluation of the recordings and the input of such data into ornitho.de: https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20110

Photo: Kai Gauger

posté par Christopher König
 
mercredi 6 mai 2020
technews
réduction des catres "Google"

Die am 1. Mai angekündigte Reduzierung der Google-Kartendienste ist nun umgesetzt: Seit heute ist nur noch „Google Hybrid“ verfügbar (und wird es auch weiterhin sein). Für die übrigen von Google bereitgestellten Kartengrundlagen wurden inzwischen mit den durch das Kadasteramt bereitgestellten Luftbildern und Kadaster-Karten sowie OpenStreetMap Live mindestens gleichwertige Alternativen für Luxemburg eingebunden.

Die Abschaltung der weiteren Layer erfolgte auch vor dem Hintergrund, dass die Nutzung der Google-Kartendienste seit Mai 2018 ab einem Schwellenwert je Monat kostenpflichtig ist. Dieser Schwellenwert wird von ornitho.de – trotz eines erhöhten Kontingents für gemeinnützige Organisationen ‒ gerade in den Frühjahrsmonaten weit übertroffen. Um weiterhin eine präzise Verortung zu ermöglichen, trägt seither der DDA die laufenden Kosten. Möglich ist das nur dank der Zuwendungen der DDA-Mitgliedsverbände und der Spenden aus dem Birdrace. DANKE allen, die dazu beigetragen haben!

Um die Spendengelder künftig noch sinnvolleren Dingen zuwenden zu können, bitten wir alle NutzerInnen, soweit wie möglich auf die Nutzung von „Google Hybrid“ zu verzichten. Vielen Dank.

posté par Patric Lorgé
 
samedi 21 mars 2020
tipnews
#StayHomeAndWatchOut – participez !

Compte tenu de l'accélération de la propagation du coronavirus SRAS-CoV-2, il est essentiel d'assumer ses responsabilités et de suivre les recommandations. Nous aimerions également y participer:
Restez chez vous si possible et n'entrez en contact avec d'autres personnes qu'en cas de nécessité ! L'objectif doit être de sensibiliser le plus grand nombre de personnes possible à la devise "aplatir la courbe" et de ralentir la propagation du virus.

L'observation des oiseaux est également affectée. Selon la situation actuelle au Luxembourg (à quelques exceptions près), rien ne s'oppose à ce que l'on se promène seul en forêt si le contact peut être évité. Cependant, de nombreuses personnes sont déjà attachées à leurs quatre murs, que ce soit par la garde d'enfants, le bureau à domicile ou même la quarantaine.

C'est pourquoi les portails ornitho ont lancé la campagne #StayHomeAndWatchOut - en fonction de la lecture "Restez chez vous et prenez soin (des autres et de vous)" ou "Restez chez vous et regardez dehors". Ainsi, nous pouvons poursuivre notre passe-temps favori depuis chez nous, faire preuve de considération pour nos semblables et être solidaires de tous ceux qui ne sont plus autorisés à sortir. Il va sans dire que lorsque vous allez observer les oiseaux, vous respectez pleinement la vie privée de vos voisins.

Comment puis-je participer ?

Nous avons rassemblé dans un petit dépliant des informations sur la façon de participer à la campagne "#StayHomeAndWatchOut" et sur la façon d'affecter vos observations au projet: Instructions pour participer à #StayHomeAndWatchOut

Restes sains et saufs !

L'équipe de ornitho.lu

posté par Christopher König
 
samedi 29 février 2020
technews

OpenStreetMap (OSM) is a project founded in 2004 with the goal of creating a free world map. The map data is created and maintained by thousands of volunteers around the world. OSM data can be used free and can be further improved by all of us. Due to the large number of contributors, the data is often very up-to-date and detailed.

Up to now, ornitho.de/lu only had an OSM map with status 2014 available. Now with "OpenStreetMap Live" another map basis is available. Unlike the OSM 2014 or e.g. the topographical maps the calculation of the individual tiles is done on request. This means that when using this map, the current status of the OpenStreetMap is always retrieved.

If it becomes apparent that the map is no longer up to date and certain details or entire landscape elements are missing (e.g. hedge structures or newly created gravel pits), these can be added at any time on www.openstreetmap.de and 24 hours later the revised maps can also be used when entering data into ornitho.de/lu.

"OpenStreetMap Live" can be used for data input via the website ornitho.de/lu as well as via the app "NaturaList". It can also be used as an offline map.

We would especially like to thank the Swiss Ornithological Institute for the substantial funding of this huge imporovement and the Biolovision team for the ingenious implementation of the idea of a daily updated map, which everyone can contribute to improving!

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

posté par Christopher König
 
lundi 24 février 2020
avinews
Vögel in Deutschland - New status report on the situation of the bird populations in Germany

Der deutliche Rückgang heimischer Vögel auf Wiesen, Weiden und Äckern hält weiter an, in den Wäldern zeichnen sich hingegen Zunahmen der Bestände ab. Das ist die Kernaussage der jetzt erschienenen Publikation „Vögel in Deutschland – Übersichten zur Bestandssituation “. Die aktuelle Gesamtschau enthält umfangreiche Informationen zu Bestandsgrößen, Bestandstrends und der Verbreitung aller Brut- und vieler rastender Wasservogel-Arten. Sie wurde vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam erarbeitet.

Die Auswertung tausender Datensätze, die überwiegend von Ehrenamtlichen gesammelt wurden, zeigt, dass die Zahl der Brutpaare aller Arten von 1992 bis 2016 in Deutschland um mehr als sieben Millionen Paare zurückging. Somit leben heute etwa acht Prozent weniger Brutvögel in Deutschland als noch vor 24 Jahren. Vor allem in der Agrarlandschaft halten die Rückgänge an.

Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des BfN, erläutert: „In den offenen Agrarlandschaften ist der Bestand an Brutpaaren über ein Vierteljahrhundert um etwa zwei Millionen zurückgegangen. Eine Trendwende zeichnet sich bislang nicht ab. Dies unterstreicht erneut die Dringlichkeit von Reformen in der Landwirtschaftspolitik.
“ So hätten die Bestände von Rebhuhn und Kiebitz seit 1992 um fast 90 Prozent abgenommen. Ähnlich dramatisch sei die Entwicklung bei Uferschnepfe, Bekassine und Braunkehlchen, die als Lebensraum Feuchtwiesen und wenig intensiv genutzte Weiden benötigen.

Bernd Hälterlein, Vorsitzender des DDA, hält fest: „Manche Arten der Agrarlandschaft sind mittlerweile so selten geworden, dass sie über weite Bereiche unserer Landschaften gar nicht mehr anzutreffen sind, wie zum Beispiel der Vogel des Jahres 2020, die Turteltaube.“ Unter anderem auch ehemals häufige Arten wie die Feldlerche zeigen inzwischen größere Verbreitungslücken.

Dr. Stefan Jaehne weist für die Geschäftsführung der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten darauf hin, dass eine Umkehr der negativen Trends möglich ist: „Auch wenn die Verluste ein düsteres Bild des Zustands unserer Agrarvögel zeichnen, können wir den Rückgang stoppen. Wir wissen in vielen Bereichen, was getan werden muss, um einen wirksamen Schutz der biologischen Vielfalt zu gewährleisten. Davon zeugen beispielsweise die erfolgreichen Artenschutzprogramme für Großtrappe und Wiesenweihe.“ Allerdings würden diese erforderlichen und aufwändigen Maßnahmen meist erst dann ergriffen und umgesetzt, wenn es schon fast zu spät ist. „Vorausschauender Vogelschutz muss hier künftig deutlich eher handeln.

Bemerkenswert sind auffällige räumliche Unterschiede des Vogelartenreichtums in Deutschland. Artenreiche Vogelgemeinschaften sind beispielsweise in den nordostdeutschen Agrarlandschaften dort erhalten geblieben, wo noch genügend Strukturen mit hohem Wert für Vögel und Insekten vorzufinden sind, wie mageres Grünland, Brachen, breite Ackerrandstreifen und ungenutzte Wegsäume nicht asphaltierter Feldwege. Im dicht besiedelten Westen und vielen Regionen Süddeutschlands haben sie dagegen das Feld bereits geräumt. Dies gilt insbesondere für viele gefährdete Vogelarten wie beispielsweise die Grauammer.

Im Gegensatz zur Agrarlandschaft haben sich die Vogelbestände im Wald und in Siedlungen in den vergangenen Jahren deutlich erholt. Im Zeitraum 2005 bis 2016 sind etwa 1,5 Millionen Waldvögel und eine halbe Million Vögel in den Siedlungsbereichen dazugekommen. Auffällig ist beispielsweise die deutliche Zunahme der Bestände von Waldvogelarten seit 2010. Die Ursachen für diese positive Entwicklung sind noch wenig verstanden. Eine wichtige Rolle spielt sicher das Älterwerden der Wälder und auch höhere Totholzanteile könnten einige Arten gefördert haben. Und schließlich wirkt sich der Klimawandel über einen stärkeren Samenansatz von Bäumen in kürzeren Abständen positiv aus: Standvögel finden im Winter mehr zu fressen. Im Siedlungsbereich profitieren sicherlich einige Arten auch von der zunehmenden Begrünung und damit dem Strukturreichtum der Städte.

 

Bezug:

 

Der Bericht „Vögel in Deutschland: Übersichten zur Bestandssituation“ steht als Download bereit unter

Die gedruckte Ausgabe ist über den DDA erhältlich:

E-Mail: schriftenversand@dda-web.de
Internet: https://www.dda-web.de/index.php?cat=pub&subcat=order

Schutzgebühr: 9,80 EUR zzgl. Versandkosten

 

Ansprechpartner für Presseanfragen beim DDA

Dr. Christoph Sudfeldt, 0251 / 21 01 40 11, info@dda-web.de

posté par Christopher König
 
mercredi 1 janvier 2020
technews
Attention: les oiseaux ont maintenant une année de plus!

L'âge des oiseaux est indiqué par l'année calendrique: un oiseau né en 2019, est à partir du 1er janvier 2020 dans sa 2e année calendrique. Par conséquent, un oiseau né déjà en 2018 est dans sa 3e année, et ainsi de suite.
Cette mention est importante pour la mention de l'âge de vos observatios.

tout en vous remerciant,

votre équipe ornitho-de/lu

posté par Christopher König
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Biolovision Sàrl (Switzerland), 2003-2020