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Brutbestandsmonitoring Bienenfresser

Bienenfresser (Merops apiaster)
Foto: Jochen Gerlach

Machen Sie mit bei der Erfassung von Bienenfresserkolonien! Die Mitarbeit in diesem Modul des Monitoring seltener Brutvögel (MsB) eignet sich hervorragend für den Einstieg ins Vogelmonitoring, da die Erfassung dieses Koloniebrüters nur wenig Artenkenntnis und Zeit erfordert.

Wichtig: Bitte zählen Sie nicht, ohne vorher mit der/dem zuständigen KoordinatorIn Rücksprache gehalten zu haben!

Eine Übersicht der KoordinatorInnen finden sie unter „Mitmachen beim MsB“.

Steckbrief
Erforderliche Kenntnisse sichere optische Bestimmung des Bienenfressers, Fähigkeit und Geduld zum Auszählen beflogener Brutröhren einer Kolonie
Ausrüstung Fernglas, Spektiv, ggf. Zähluhr
Wo wird erfasst? Überall, wo es Bienenfresserkolonien gibt
Artenspektrum Bienenfresser
Anzahl Begehungen 1-2 Begehungen
Tageszeit tagsüber
Jahreszeit Frühling/Sommer: Ende Mai bis Mitte Juli
Dauer einer Erfassung meist 30 bis 60 min zzgl. An- und Abfahrt
Aufbereitung der Daten geringer Aufwand: Übermittlung der Rohdaten
Vereinbarkeit mit Berufstätigkeit hoch, die 1-2 Zählungen benötigt nicht viel Zeit und der Wochentag kann frei gewählt werden
Wofür wird’s gebraucht? regionale, nationale und internationale Trends, Bestandsschätzungen, Dokumentation der Ausweitung des Brutareals, Ermittlung bedeutender Vorkommensgebiete, Grundlage für Schutzmaßnahmen

Wie wird gezählt?

Alles Wichtige zu dieser Frage finden Sie im Merkblatt "Brutbestandsmonitoring Bienenfresser".

Dateneingabe in NaturaList

Für den Bienenfresser gibt es bisher keine modul-spezifische Eingabemöglichkeit wie z.B. für Graureiher, Saatkrähe oder Uferschwalbe.

Dateneingabe in ornitho.de

Für den Bienenfresser gibt es bisher keine modul-spezifische Eingabemöglichkeit wie z.B. für Graureiher, Saatkrähe oder Uferschwalbe. Sie können ihre Zählergebnisse aber als „normale“ Einzelbeobachtungen über das „Koloniebrüter-Tool“ melden.


Biolovision Sàrl (Switzerland), 2003-2024